Freitag, 17. Mai 2019

Feuerwehr pumpt Wasser ab

Unterführung in der Platanenstraße überschwemmt

Edingen-Neckarhausen, 18. November 2014. (red/fw) Durch anhaltende Regenfälle wurde die Platanenstraße in Neu-Edingen am Sonntagmorgen überschwemmt. [Weiterlesen…]

Undankbarer Wasservogel befreit sich selbst

Schwan verheddert sich in Angelschnur

Edingen-Neckarhausen, 03. September 2014. (red/fw) Ein Schwan hat am Dienstagabend für einen Einsatz der freiwilligen Feuerwehr gesorgt. Er hatte sich in einer Angelschnur verfangen und wurde auf dem Neckar treibend gesichtet. Ein Passant verständigte daraufhin die Feuerwehr. [Weiterlesen…]

Gaststätte "Alexis“ in Neckarhausen gerettet

Kaminbrand in Gaststätte

Foto: Feuerwehr Edingen-Neckarhausen

 

Neckarhausen, 29. Januar 2013. (red/fw) Am Donnerstagabend, 24.01.2013, bemerkte der Besitzer eines Hotel- und Restaurantbetriebes in der Hauptstraße ungewöhnlich viel Rauch im hauseigenen Kamin. Geistesgegenwärtig alarmierte er die Feuerwehr und evakuierte die Hotelgäste im ersten Obergeschoss des Altbaus.

Von Andreas Feige, Feuerwehr Edingen-Neckarhausen:

„Die Feuerwehr Edingen-Neckarhausen rückte mit vier Fahrzeugen an und traf bereits nach wenigen Minuten an der Einsatzstelle im Ortsteil Neckarhausen ein. Zusätzlich wurden auf Grund des gegenwärtigen Defekts der eigenen Drehleiter die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Ilvesheim zur Überlandhilfe alarmiert. Vor Ort begaben sich die Einsatzkräfte zügig auf den Dachboden des Gebäudes und reinigten von dort den Kamin mit Schornsteinfegerwerkzeug. Die gelösten Glutstücke wurden zeitgleich im Keller ausgeräumt und in Folge abgelöscht.

Einsatzleiter Stephan Zimmer erklärte: „Bei solchen Einsatzlagen besteht die Gefahr, dass die Zwischendecke von Obergeschoss und Dachboden durch den brennenden Kamin ebenfalls Feuer fängt. Durch die schnelle Alarmierung und das zügige Eingreifen der Feuerwehr konnte der Kaminbrand jedoch bereits im Keim gelöscht und somit größerer Schaden verhindert werden.“

Im Einsatz waren 28 Feuerwehrleute der Feuerwehr Edingen-Neckarhausen, 5 Feuerwehrleute der Feuerwehr Ilvesheim, medizinisches Fachpersonnal der Mannheimer Johanniter mit einem Rettungswagen sowie zwei Beamte der Polizei mit einem Funkstreifenwagen. Nach etwa einer Stunde war der Einsatz für alle Einsatzkräfte beendet.“

Rettungshubschrauber und Feuerwehr im Einsatz

Arbeiter schwer verletzt

Rettungshubschrauber Christoph 53 im Einsatz in Neckarhausen, Foto: Feuerwehr Edingen-Neckarhausen

 

Edingen-Neckarhausen, 11. Januar 2013. (red/fw) Am Mittwoch Mittag ist ein Arbeiter auf einer Baustelle aus rund sieben Metern auf eine Betonfläche gestürzt und hat sich schwer verletzt. Der herbeigerufene Rettungsdienst zog wegen einer schwierigen Rettungslage die Feuerwehr  hinzu. Ein Rettungshubschrauber brachte den Schwerverletzten in ein Mannheimer Krankenhaus.

Information der Feuerwehr Edingen-Neckarhausen:

„Zur Unterstützung des Rettungsdienstes wurde die Abteilung Neckarhausen der Feuerwehr Edingen-Neckarhausen am Mittwoch, 09.01.2013, gegen 13 Uhr gerufen. Auf einer Baustelle war ein Arbeiter aus etwa sieben Metern Höhe auf eine Betonfläche hinuntergestürzt und hatte sich dabei schwerste Verletzungen zugezogen.

Da sich der Rettung des Patienten als sehr schwierig gestaltete, alarmierten die anwesenden Kräfte des Rettungsdienstes die Feuerwehr Edingen-Neckarhausen, welche mit den angerückten Feuerwehrleuten Tragehilfe leistete. Im Einsatz war auch der Rettungshubschrauber Christoph 53 aus Mannheim, welcher auf Grund der Nähe zur Einsatzstelle auf der Dammkrone des benachbarten Neckardamms landete – ein Flugmanöver, das den Piloten höchste Präzision abverlangt.

Der Patient wurde mit dem Hubschrauber in ein Mannheimer Krankenhaus geflogen, Lebensgefahr konnte nicht ausgeschlossen werden. Der Einsatz endete für die Feuerwehr nach 45 Minuten.“

Brand im Garten

Selbstentzündung eines Komposthaufens

Neu-Edingen, 25. September 2012. (red/fw) Unter einem großen Komposthaufen schlummerte in der Rosenstraße in Neu-Edingen eine böse Überraschung. Durch Gärprozesse hatte sich eine enorme Hitze gebildet, die den Haufen entzündete und die Feuerwehr Edingen-Neckarhausen heute um 10:30 Uhr auf den Plan rief.

Information der Feuerwehr Edingen-Neckarhausen:

„Aus beiden Abteilungen rückte je ein Fahrzeug mit insgesamt sieben Feuerwehrleuten an. Der Alarmierungszeit war es geschuldet, dass weniger Einsatzkräfte als sonst zur Verfügung standen. So löschte Kommandant Stephan Zimmer unter Atemschutz, sein Stellvertreter Michael Berger war Maschinist auf dem Edinger Tanklöschfahrzeug. Das Feuer wurde zügig gelöscht und der noch dampfende Komposthaufen auseinandergezogen. Eine Kontrolle mit der Wärmebildkamera ergab keine Hinweise auf weitere Glutnester. Der Einsatz endete um 11:30 Uhr.

Da es in den letzten Wochen in der Gemeinde mehrere Komposthaufenbrände gab, hat die Feuerwehr Edingen-Neckarhausen Tipps für Gartenbesitzer in Zusammenarbeit mit dem Obst- und Gartenbauverein Edingen zusammengestellt. Dessen Vorsitzender Helmut Koch erklärt: „Gärprozesse entstehen vor allem dann, wenn Gras- und Wiesenschnitt oder Heu zu feucht aufgeschichtet werden“. Solche aufgeschichteten Haufen müssten sorgfältig kontrolliert und umgeschichtet werden. Dies durchlüfte die Schichtung und minimiere das Risiko der Selbstentzündung.

Normaler Hauskompost, der aus Küchenabfällen, Zweigen und Blättern bestehe, mache dagegen keine Probleme – auch dann nicht, wenn er in einem geschlossenen Behälter aufbewahrt werde.“

Feuerwehr holt Leistungsabzeichen Bronze

Gut im Training – erfolgreich bei der Abnahme

Verdienter Jubel: Nach einem halbjährigen Training haben Linus Bergmann, Julian Di Giangiacomo, Dominik Dommermuth, Andreas Feige, Hannes Steffen Henn, Hendrik Henn, Justin Imhof, Steven Imhof, Max Kattinger, Stefan Kurtzer, Lukas Nicolai, Felix Renner, Alexander Tschöpl, David Wenz es geschafft – das Leistungsabzeichen Bronze geht an ein sympathische, erfolgreiche Feuerwehr-Gruppe. Quelle: Gemeinde Edingen-Neckarhausen.

Edingen-Neckarhausen, 23. September 2012. (red/pm) Ein halbes Jahr haben sie trainiert, sich bei der Abnahme ins Zeug gelegt und dennoch zittern müssen:  

Information der Gemeinde Edingen-Neckarhausen:

„Nach einem wahren Nervenkrimi brachten schließlich beide Gruppen der Feuerwehr Edingen-Neckarhausen das bronzene Leistungsabzeichen (LAZ) von der Abnahme am Samstag, 15.09.2012, in Sinsheim mit.

Eine Chronologie des Abnahmetages

07.00 Uhr: In aller Frühe treffen sich die 18 Mitglieder der LAZ-Gruppe im Gerätehaus Edingen. Mit dem Tanklöschfahrzeug und zwei Begleitfahrzeugen fährt der Konvoi nach Sinsheim. Das Fahrzeug hatten die Gruppenmitglieder am vorangegangenen Mittwoch komplett ausgeräumt, von innen und außen gewaschen und gewissenhaft neu bestückt.

08.30 Uhr: Ankunft auf dem Parkplatz am Sinsheimer Schwimmbad. Mehrere Feuerwehren aus dem kompletten Rhein-Neckar-Kreis haben sich bei der Feuerwehr Sinsheim zur Abnahme bronzener, silberner und goldener Leistungsabzeichen eingefunden. Auf dem Sportplatz nebenan kämpfen Mannschaften der Jugendfeuerwehr um die Leistungsspange. Viel los bei der Feuerwehr Sinsheim, die an diesem Wochenende ihr 150-jähriges Bestehen feiert.

09.10 Uhr: Die erste Gruppe unter Gruppenführer und LAZ-Trainer Sandro Emde geht an den Start. Die neun Feuerwehrleute müssen in einer vorgegebenen Zeit die Wasserversorgung herstellen, eine Riegelstellung und einen Löschangriff durchführen und über tragbare Steckleitern eine Person vom Balkon des brennenden Wohnhauses retten. Die zur Unterstützung mitgereisten Feuerwehrkameraden aus Edingen-Neckarhausen sehen in sechs Minuten eine saubere und regelkonforme Leistung des Teams. Das Leistungsabzeichen scheint sicher, Gewissheit gibt es allerdings erst bei der offiziellen Verleihung.

09.30 Uhr: Die Mannschaft stärkt sich mit Brötchen und hausmacher Dosenwurst vom Bauern Koch. Die zweite Gruppe richtet das Fahrzeug her und konzentriert sich auf ihren Durchgang.

11.10 Uhr: Der zweite Lauf fängt reibungslos wie der erste an. Angriffs- und Wassertrupp schaffen ihre Aufgaben in kurzer Zeit, doch dann verfängt sich die Leine, mit welcher der Patient beim Herabsteigen der Leiter gesichert werden muss – keine Chance mehr, die Aufgabe in der vorgegebenen Zeit zu schaffen. Die Gruppe behält ihre Disziplin und führt die Übung zu Ende.

11.30 Uhr: Der Fehldurchgang war ein Dämpfer, die euphorische Stimmung ist erstmal weg. Dennoch geben die Feuerwehrleute die Hoffnung nicht auf: Sie haben die Chance bekommen, am Ende des Tages einen erneuten Versuch zu starten.

12.00 Uhr: Ein langes Warten beginnt. Die Teilnehmer versuchen, sich auszuruhen und die Motivation zu halten.

17.00 Uhr: Die zweite Chance. Vielleicht liegt es an der zurückgewonnenen Konzentration, vielleicht am jetzt-erst-recht-Gedanken: Der „Recall“ läuft glatt, die Gruppe unter Gruppenführer Stefan Bordne legt mit 5.30 Minuten eine Rekordzeit hin.

18.00 Uhr: Geschafft! Die Betreuer Sandro Emde und Stefan Bordne nehmen die Leistungsabzeichen von Kreisbrandmeister Peter Michels und Landrat Stefan Dallinger entgegen. Die Anspannung löst sich, endlich kann die Mannschaft feiern. Zur Erinnerung gibt es T-Shirts für alle.

20.00 Uhr: Nach der Rückkehr und der notwendigen Materialwartung feiern die jungen Feuerwehrleute ihre Errungenschaft im Edinger Gerätehaus. Über Telefon, SMS und die Facebook-Seite der Feuerwehr Edingen-Neckarhausen treffen die ersten Glückwünsche ein.

Die LAZ-Gruppe wurde von Sandro Emde, Stefan Bordne und Julian Bergemann über ein halbes Jahr trainiert. Jugendfeuerwehrmann Benedikt Tschöpl spielte im Training und bei der Abnahme das „Opfer“. Malermeister Erik Metz aus Edingen-Neckarhausen stellte wie in den Vorjahren kostenlos ein Gerüst zur Übung zur Verfügung.

Die Mitglieder der aus beiden Abteilungen zusammengesetzten LAZ-Gruppe sind: Linus Bergmann, Julian Di Giangiacomo, Dominik Dommermuth, Andreas Feige, Hannes Steffen Henn, Hendrik Henn, Justin Imhof, Steven Imhof, Max Kattinger, Stefan Kurtzer, Lukas Nicolai, Felix Renner, Alexander Tschöpl, David Wenz.“

 

Doppeleinsatz der Feuerwehr nach Unwetter

Überschwemmung und Rauchbildung

Heidelberg/Rhein-Neckar, 13. September 2012. (red/pm) Mit zwei Einsätzen ganz unterschiedlicher Art hatte die Abteilung Neckarhausen der Feuerwehr Edingen-Neckarhausen am Dienstagabend, 11. September, nach einem Unwetter zu tun.

Information der Feuerwehr Edingen-Neckarhausen:

„Um 18:40 Uhr rückte sie zum ersten Mal in Richtung des Hebewerks zwischen dem Hallenbad und der Grundschule aus. Passanten hatten schwarzen Rauch bemerkt, der aus dem Backsteingebäude quoll. Die Ursache war schnell gefunden: Vermutlich aufgrund eines unwetterbedingten Stromausfalls sprang das Notstromaggregat des Hebewerks an, bei der Dieselverbrennung entstanden die Rauchschwaden, die als Brandrauch interpretiert worden waren.

Die zehn beteiligten Feuerwehrleute waren kaum eingerückt, als sie um 19:05 Uhr der nächste Notruf erreichte. In einer Wohnung in der Eichendorffstraße wurde Abwasser durch die Dusche nach draußen gedrückt und hatte eine Fläche von 80 Quadratmeter fünf Zentimeter hoch bedeckt. Die Einsatzkräfte beseitigten die Überschwemmung von rund 4.000 Liter mit Wassersaugern. Die Wassermenge entspricht etwas mehr als 28 Badewannen à 140 Liter. Die Bewohner hatten danach wieder trockene Füße.“

Aufmerksame Nachbarn verhindern großen Schaden

Glasscherben entzünden Komposthaufen

Edingen-Neckarhausen, 10. September 2012. (red/fw)  Durch die Kraft der Morgensonne geriet am Sonntag, 09.09.2012, ein Komposthaufen in der Neckarhauser Straße in Neu-Edingen in Brand. Vermutlich hatten Glasscherben die Strahlen gebündelt und so das Feuer entfacht, das um 09:15 Uhr von Anwohnern per Notruf gemeldet wurde.

Information der Feuerwehr Edingen-Neckarhausen:

„Die Abteilung Edingen der Feuerwehr Edingen-Neckarhausen rückte mit der Drehleiter und dem Tanklöschfahrzeug mit insgesamt 7 Feuerwehrleuten aus. Kommandant Stephan Zimmer fuhr separat aus Neckarhausen an, um sich vor Ort ein Bild vom Einsatz zu machen. Die genaue Lage der Einsatzstelle war anfangs unklar, sodass die Feuerwehr zuerst in die Nelkenstraße fuhr, die parallel zur Neckarhauser Straße verläuft und in der das Feuer ursprünglich gemeldet wurde.

Vor Ort löschte ein Trupp unter Atemschutz den Schwelbrand und zog den Komposthaufen auseinander. Anschließend wurde das Grünzeug ausgiebig gewässert, um ein Wiederentzünden zu verhindern. Die Außenwand einer angrenzenden Garage wurde nur leicht in Mitleidenschaft gezogen.

Die Anwohner hatten das Feuer wohl rechtzeitig bemerkt und Löschversuche mit einem Gartenschlauch unternommen – dabei wurde niemand verletzt. Ein Fahrzeug der Berufsfeuerwehr Mannheim, die gleichzeitig alarmiert wurde, musste nicht tätig werden und rückte wieder ab. Der Einsatz endete für die Abteilung Edingen um 11 Uhr.“

"Einsatz" verlief glimpflich

Brandalarm im Pflegeheim

Die Fehldosierung eines Entkalkers löste einen Brandmeldealarm aus. Personen kamen nicht zu Schaden.

 

 

Edingen-Neckarhausen, 28. August 2012. (red/fw) Manche Gebäude benötigen besonderen Schutz vor Bränden – Wohnheime mit älteren, teils pflegebedürftigen Personen gehören dazu und sind deshalb mit einer automatischen Brandmeldeanlage ausgestattet.

Information der Feuerwehr Edingen-Neckarhausen:

„Im Avendi-Pflegeheim „Edi-Wohnpark“ löste die Brandmeldeanlage am Dienstagmorgen, 28.08.2012, um 11:13 Uhr aus. Da der Alarm morgens und unter der Woche einging, wurde für die Feuerwehr Edingen-Neckarhausen Gesamtalarm ausgelöst.

Trotz der schwierigen Uhrzeit traf das erste Fahrzeug bereits 5 Minuten nach Alarmierung am Objekt in der Sankt-Martin-Straße ein. (Man bedenke: Nach einem Alarm müssen die Feuerwehrleute ins Gerätehaus in der Gartenstraße, sich dort umziehen und dann die verschiedenen Fahrzeuge besetzen.) Aus beiden Abteilungen waren 16 Mann mit 3 Fahrzeugen im Einsatz und weitere Kräfte in den Gerätehäusern in Bereitschaft.

Die Feuerwehr musste bei dem Einsatz jedoch nicht tätig werden. Mitarbeiter des Heimes hatten eine Kaffeemaschine entkalkt, hierbei kam es vermutlich durch eine Fehldosierung des Entkalkers zu einer Wärme- und Dampfentwicklung. Diese löste letztlich den Brandmeldealarm aus. Die Einsatzkräfte rückten wieder in die Gerätehäuser ein, der Einsatz war um 11:50 Uhr beendet.

Zur Vorbereitung auf Einsätze in besonderen Gebäuden führt die Feuerwehr Edingen-Neckarhausen regelmäßig realistische Einsatzübungen durch. Im April dieses Jahres fand die Jahreshauptübung im „Edi-Wohnpark“ statt.“

21 Feuerwehrleute waren wegen unbekannter Flüssigkeit im Einsatz

OEG-Bahnhof: Kraftstoff tritt aus Baumaschine aus

Edingen-Neckarhausen, 28. August 2012. (red/fw) Weil aus einer Baumaschine eine unbekannte Flüssigkeit austrat, wurde die Feuerwehr Edingen-Neckarhausen am Montag, 27.08.2012, gegen 17:45 Uhr an den OEG-Bahnhof Edingen gerufen. Auf dem dortigen Parkplatz stand eine sogenannte Zweiwegestopfmaschine auf einem LKW-Anhänger. Die Maschine wird als Schienenfahrzeug bei Reparaturarbeiten auf den Bahngleisen eingesetzt.

Information der Feuerwehr Edingen-Neckarhausen:

„Beim Eintreffen der Feuerwehr war aufgrund der komplexen Bauweise der Maschine zunächst unklar, um welche Flüssigkeit es sich handelte. Sowohl der 490 L fassende Dieseltank als auch der 500 L fassende Hydrauliköltank wurden auf Lecks untersucht. Bereits ausgetretene Flüssigkeit streuten die Einsatzkräfte mit Bindemittel ab, um ein Versickern ins Erdreich zu verhindern.

Schließlich stellte sich heraus, dass wohl zuviel getankt wurde: Die Sonne hatte den Tank aufgeheizt und so Kraftstoff herausgedrückt. Daher wurde der Motor der Maschine im Verlauf des Einsatzes eingeschaltet, um zusätzlich den Tank zu leeren.

Im Einsatz waren 21 Feuerwehrleute beider Abteilungen mit 6 Fahrzeugen. Zur Reinigung des Asphalts wurde die darauf spezialisierte Firma Biotec aus Heddesheim verständigt.“

Bürgergespräche und Bieterschlachten

Erfolgreicher Bürgertag im Edingener Bauhof

Die Bieterschlachten bei der Fahrradversteigerung sorgten für Unterhaltung - und einige spontane Radkäufe.

 

Edingen-Neckarhausen, 6. August 2012. (red/la) Am Sonntag lud die Stadt zum dritten Bürgertag in den Bauhof ein. Bei dem „Tag der offenen Tür“ kamen Bürger und Stadtverwaltung in lockerer Atmosphäre ins Gespräch und besichtigten den erweiterten Edingener Hof. Doch die größe Attraktion bildeten die Bieterschlachten bei der Fahrradversteigerung.

Mehrere hundert Bürger waren am Sonntag über den Tag verteilt der Einladung von Bürgermeister Roland Marsch zum dritten Bürgertag in den Edinger Bauhof gefolgt:

Dieses Jahr wollten wir die Bürgerversammlung als Tag der offenen Tür gestalten.

Die Wahl des Veranstaltungsortes fiel in diesem Jahr auch deswegen auf den Bauhof, um die neue Fahrzeug- und Gerätehalle zu präsentieren, die für 360.000 Euro im vergangenen Jahr entstanden ist. „Die Erweiterung des Bauhofs hat die Arbeitsbedingungen entscheidend verbessert“, sagte Marsch bei der Eröffnung. Dabei lobte er die 22 Bauhof-Mitarbeiter für ihre Leistungen: „Sie kümmern sich zum Beispiel um die 5.000 Bäume im öffentlichen Bereich und die 17 Spielplätze der Stadt. Wenn da irgendwas nicht in Ordnung ist, bekommen sie das zuerst ab – und erst danach ich.“

Bürger und Verwaltung kamen über die aktuellen kommunalen Projekte ins Gespräch.

Verwaltung und Bürger kamen ins Gespräch

Auf Stellwänden informierten Stadtverwaltung und Gemeinderat über aktuelle kommunale Projekte, wie die neuen Baugebiete oder die für zwei Millionen Euro geplante „Fischkinderstube“, einem abgetrennten seeartigen Flussbereich der zwischen Edingen und Neckarhausen entstehen soll.

Zu den Attraktionen des Bürgertags gehörte auch ein Steiger, aus dessen Korb man in 33 Metern Höhe einen tollen Blick auf das Umland hatte. Für die Bewirtung im Schatten der neuen Fahrzeug- und Gerätehalle sorgte die Freiwillige Feuerwehr, deren Erlöse der Jugendarbeit zugute kommen.

Die stündlichen Führungen über das Bauhofgelände stießen auf reges Bürgerinteresse. Selbst als sich der Bürgertag gegen 17 Uhr dem Ende zuneigte, fanden sich noch Interessierte, die sich über Holzpelletheizung und Solaranlage im 1902 erbauten Edinger Hofs informieren wollten.

Bieterschlachten um herrenlose Fahrräder

Den Höhepunkt bildete allerdings die Versteigerung herrenloser Fahrräder. Die Bieterschlachten um vermeintliche und tatsächliche „Schnäppchen“ bot mehr als hundert Schaulustigen am Nachmittag spannende Unterhaltung und verführte einige zum spontanen Radkauf.

Im Gegensatz zu früheren Versteigerungen fanden diesmal alle Fahrräder einen neuen Besitzer und erzielten – je nach Zustand – zwischen 1 und 55 Euro. Am Ende kamen dabei mehr als 500 Euro zusammen, die den Etat der Stadt aufbessern.

Erfolgreiche Bereichsübung der Jugendfeuerwehren

„Großbrand“ in der Spedition

Zusammenarbeit ist das Wichtigste bei einem Feuereinsatz.

 

Edingen-Neckarhausen, 29. Juli 2012. (red/la) Am Samstag löschten die Jugendfeuerwehren mehrerer Gemeinden bei ihrer Bereichsübung einen Großbrand in der Spedition TTM Trucking. 50 Minuten dauerte die Übung an der 53 Jugendliche und neun Fahrzeuge beteiligt waren.

Von Reinhard Lask

Großeinsatz in Neu-Edingen: Acht Löschfahrzeuge und ein Einsatzleitwagen fahren am Samstag um 11 Uhr auf das Gelände der Spedition TTM Trucking. Hier steht die Lagerhalle bereits lichterloh in Flammen. Kurz darauf erfahren die 53 Jungfeuerwehrmänner und -frauen, dass es drei Verletzte zu retten gibt. Außerdem steht ein Behälter mit giftigen Chemikalien in der Nähe der Flammen. Dieser muss erst gekühlt und dann außer Reichweite gebracht werden.

Zwar ist der Einsatz nur eine Übung, aber die jungen Brandbekämpfer aus Edingen-Neckarhausen, Ilvesheim, Ladenburg, Altenbach und Heddesheim mussten sich beweisen, als wäre alles ein Ernstfall. Rund 50 Zuschauer beobachten den Einsatz auf dem Gelände in angemessener Entfernung.

Kurz nachdem die Alarmmeldung um 11 Uhr eintrifft, setzten sich die Löschfahrzeuge in Bewegung. „Die Lagerhalle befindet sich im Vollbrand. Die Jugendfeuerwehr wird in drei Wellen vorstoßen“, erklärt Pressewart Daniel Gärtner.

Nach kurzer Lagebesprechung mit der Leitstelle fahren die roten Wägen auf ihre Positionen, die 53 Jugendlichen rollen 15 große Schläuche. Bald spritzen große Mengen Wasser auf das Gebäude und Gelände. Die jüngsten Teilnehmer der Übung sind zehn Jahre alt.

Das Material mit dem sie arbeiten ist natürlich nicht kindgerecht. Das zwingt die Kinder und Jugendlichen effektiv zusammenarbeiten zu müssen, um die Aufgaben bewältigen zu können,

sagt Hannes Steffen Henn, Pressewart der Abteilung Edingen. Einige aktive Einsatzkräfte sind auch im Einsatz. „Bei Aufgaben die Erwachsene machen müssen, wie zum Beispiel das Fahrzeug lenken sind natürlich normale Feuerwehrleute im Einsatz“, sagt Henn. Alles was die jungen Wehrleute allein machen können, sollen sie auch schon selbst erledigen können. Dazu gehört auch die Schutzkleidung und eine Atemschutzmaske anzulegen und die gekühlte Gasflasche zu bergen.

Auf der anderen Seite der Spedition haben die jungen Brandbekämpfer bereits eine verletzte Person gerettet, die zwischen zwei Lkws lag.“Menschenrettung hat immer oberste Priorität“, erklärt Henn.

Wenn der Louvre brennt und neben der Mona Lisa ein Mensch liegt, retten wir zuerst den Menschen.

Unter den Zuschauern sind auch Marcus Bien und Sandro Fillbrunn, Mitglieder der Geschäftsführung bei TTM Trucking. Auch sie verfolgten gespannt den Einsatz auf ihrem Gelände. Diesmal ist es nur eine Übung. Im Januar 2011 war die Feuerwehr bei einem echten Einsatz „zu Besuch“. Bei einem „Gefahrgutunfall“ waren damals giftige Chemikalen ausgeflossen. Die Feuerwehr brachte die Lage damals schnell unter Kontrolle. „Danach kam die Idee auf, das Gelände für Übungen zu nutzen. Das haben wir gern zur Verfügung gestellt“, sagt Bien. Vorbereitungen für die Übung sollten sie nicht treffen. „Wir sollten nichts wegräumen, sondern alles genauso lassen, wie es auch im normalen Betrieb bei uns aussehen würde. Die Übungsumgebung soll so natürlich wie möglich sein“, sagt Bien.

Nach rund 50 Minuten ist der Großeinsatz erfolgreich beendet. Die Verantwortlichen und alle anderen Teilnehmer sind zufrieden mit der Tagesleistung. Auch der stellvertrende Kreisjugendfeuerwehrwart David Heid ist zufrieden:

Eine sehr gelungene Übung. Auch die Kleinsten haben eine tolle Leistung gezeigt.

Die drei Verletzten sind zu dem Zeitpunkt schon längst wieder wohlauf. Nach der Manöverkritik gehen die Einsatzkräfte, deren Familien und Besucher zum sogenannten „B-Teil“ über – die erfolgreiche Übung zu Feiern.

[nggallery id=11]

Hilfeleistungssatz übergeben und eingeweiht

Tag der offenen Tür in Edingen

Edingen-Neckarhausen, 03. Juli 2012. (red/pm) Morgens regnete es noch kräftig, mittags dann blieb es trocken, die Fahrzeughalle war gut gefüllt: Die Abteilung Edingen der Feuerwehr Edingen-Neckarhausen freute sich über viele Gäste am Tag der offenen Tür am Sonntag.

Information der Feuerwehr Edingen-Neckarhausen:

„Die Angebote richteten sich in diesem Jahr vor allem an die jungen Gäste: Im Hof hatte die Jugendfeuerwehr eine Hüpfburg und mehrere Spielstationen aufgebaut, darunter das zur Fußball-EM passende „Kübelspritzen-Fußball“. Jugendwart Daniel Gärtner und sein Team luden außerdem zu kostenlosen Workshops in Brandschutzerziehung ein – hier lernte auch manch ein Elternteil noch dazu. Zum Beispiel was passieren kann, wenn man Batterien in einen Mülleimer mit Stahlwolle wirft.

Bei den ausgestellten Fahrzeugen zogen vor allem die Drehleiter und das Tanklöschfahrzeug die jungen Besucher an. Viele ließen sich das Material erklären oder wollten einfach auch nur einmal in einem echten Feuerwehrauto Platz nehmen.

Die hydraulische Rettungsschere durchtrennt selbst härtesten Stahl, Foto: Achim Wirths

Am Nachmittag weihte Bürgermeister Roland Marsch den neuen Hilfeleistungssatz der Feuerwehr Edingen-Neckarhausen ein. Er bekräftigte die Investition mit den Worten, die Feuerwehr sei der Gemeinde „lieb und teuer“ und spielte damit auf die Kosten von 33.000 Euro an. Ausbildungsleiter Timo Walter erläuterte die Vorteile der neuen Technik, die über 30 Jahre altes Material ablöst.

Modernste Rettungstechnik

Mit dem angeschafften Werkzeug sei die Feuerwehr Edingen-Neckarhausen an die technologische Spitze des Machbaren gerückt und könne nun auch hochfesten Stählen in modernsten Autos Herr werden. Zur Demonstration und Einweihung durchtrennten Roland Marsch und Timo Walter vor den Augen der Zuschauer und zahlreicher Mitglieder des Gemeinderates symbolisch eine rotes Stahlrohr.

Der neue Hilfeleistungssatz besteht aus einem Aggregat, das hydraulisch Rettungsschere und einen Spreizer antreibt, sowie aus einem ganzen Arsenal an Spezialwerkzeug. Verladen ist der Satz auf dem Rüstwagen, der extra vor dem Tag der offenen Tür durch die Schlosserei Nikolaus Wetzel in Mannheim umgebaut.

Viele Bürgerinnen und Bürger nutzten den Tag der offenen Tür, um die eigene Küche kalt zu lassen. Verpflegungs-Chef Marcus Heinze und seine fleißigen Unterstützer hatten vor allem zur Mittagszeit einen großen Ansturm am Grill und im Getränkewagen zu bewältigen. Zum Nachtisch lockte ein Kuchenbuffet mit einer Rekordzahl an gespendeten Kuchen.“

700 Feuerwehrleute aus Baden-Württemberg messen sich in Teningen

Feuerwehr-Team mit beim Duathlon

Edingen-Neckarhausen, 20. Juni 2012. (red/fw) Beim Feuerwehr-Duathlon in Teningen machten die Feuerwehrmänner aus Edingen-Neckarhausen eine gute Figur. Bei fünf Kilometer Laufstecke und zwanzig Kilometer auf dem Rad zeigten die fünf Feuerwehrmänner Felix Renner, Hannes Henn, Alexander Tschöpl, Daniel Gärtner und Andreas Feige, dass sie richtig fit sind.

Information der Feuerwehr Edingen-Neckarhausen:

„Ein Team aus fünf Feuerwehrmännern der Feuerwehr Edingen-Neckarhausen ist am Sonntag, 17.06.2012, beim Feuerwehr-Duathlon in Teningen (Landkreis Emmendingen) an den Start gegangen. In mehreren Startgruppen gingen die insgesamt 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Baden-Württemberg auf die fünf Kilometer lange Laufstrecke über Felder und durch den Wald.

Im Anschluss ging’s aufs Mountainbike oder Trekkingrad, mit dem zwanzig Kilometer rund um das schön gelegene Städtchen auf gut befestigten Wegen zurückgelegt werden mussten. Zur Region passend enthielt die Strecke eine „Bergwertung“ über einen Weinberg.

Mitmachen konnten alle Feuerwehrangehörigen aus Baden-Württemberg. Die Feuerwehr Edingen-Neckarhausen nahm zum ersten Mal an der Veranstaltung teil, für sie starteten Felix Renner, Hannes Henn, Alexander Tschöpl, Daniel Gärtner und Andreas Feige.

Die Zeit wurde ganz bewusst nicht genommen; jeder sollte sein eigenes Tempo laufen und fahren. Die fünf aus Edingen-Neckarhausen erreichten dabei jeweils ihre persönlichen Ziele. „Ich bin froh, dass ich gut durchgekommen bin und jetzt ziemlich stolz auf meine Leistung“, meinte Felix Renner nach der Zieleinfahrt. Bei den fünfen ist definitiv die Lust auf weitere solche Veranstaltungen gewachsen.

Die Veranstaltung fand zum 5. Mal statt und wurde von der Feuerwehr Teningen und der Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg organisiert.“

Heißes Training im Container

Temperaturen bis 400 Grad

Edingen-Neckarhausen, 15. Mai 2012. (red/fw) Die Feuerwehr trainierte am Wochenende unter heißen Bedingungen. Die EnBW stellt den Wehren einen Brandcontainer für Übungszwecke zur Verfügung.

Information der Feuerwehr Edingen-Neckarhausen:

„Die Flammenwand walzt sich die Decke entlang, auf dem Mobiliar tanzt das Feuer und die Temperaturen erreichen erdrückende 400 Grad Celsius. Und mittendrin: Zwei Feuerwehrmänner, die hochkonzentriert darauf warten, wo die nächsten Flammen auftauchen.

Dieses Szenario wiederholte sich am Wochenende vom 12. und 13. Mai mehrfach im „Trainingslager“ der Feuerwehr Edingen-Neckarhausen: Die Wehr hatte die Brandübungsanlage der EnBW AG in die Neckargemeinde geholt, um ihren Atemschutzgeräteträgern ein Intensivtraining zu ermöglichen.

In sieben Gruppen wurden auf beide Tage verteilt über 40 Feuerwehrleute geschult, darunter auch eine Gruppe der Partnerwehr in Sinn-Edingen (Lahn-Dill-Kreis) und der Feuerwehr Dossenheim. Vor dem „Heißtraining“ in der gasbefeuerten Anlage gab es eine Sicherheitseinweisung: Das Team um Ausbildungsleiter Timo Walter achtete streng darauf, dass die Übung nur absolvierte, wer alle
vorausgesetzten Ausbildungen und Untersuchungen vorweisen konnte und zudem am Übungstag topfit war.

Neben und auf dem Parkplatz des Schwimmbads in Neckarhausen, wo der Container über das Wochenende stand, übten die Teams das Vorgehen im Brandraum – vorerst im Freien und ohne Atemschutzmaske. Ausbilder Sascha Hirsch gab Tipps im richtigen Umgang mit dem Strahlrohr: „Wir müssen den Brandraum erstmal durch gezielte Sprühstöße kühlen, bevor wir den eigentlichen Brand
löschen können. Sonst droht eine Rauchgasdurchzündung, der sogenannte Flashover.“ Hiervor können sich die Feuerwehrleute im Notfall mit einer Art Wasservorhang schützen.

Das Wissen konnten die Teams in der Anlage gleich in die Tat umsetzen. Ausbilder Richard Stickel von der Feuerwehr Dossenheim, selbst mit Atemschutz ausgerüstet, beobachtete die Trupps aus der Nähe während Daniel Wolf ihnen vom Leitstand aus mächtig einheizte. Zwei Szenarios spielten die Trupps durch: Bei einem angenommenen Kellerbrand mussten sie vom Dach des Containers über
eine Wendeltreppe absteigen, bei einem Zimmerbrand zuerst die Tür und den Raum kühlen.

Das Training wurde von allen Teilnehmern sehr positiv aufgenommen, die Lerneffekte zeigten sich meist schon im zweiten Szenario. Auch die Ausbilder waren zufrieden mit dem, was sie gesehen hatten. Timo Walter resümierte am Sonntag: „Echte Routine kann es bei einer freiwilligen Feuerwehr aufgrund der seltenen Einsätze nicht geben. Aber mit diesem Training erreichen wir, dass unsere
Leute bei Bränden schnell und effizient löschen, ohne sich dabei selbst in Gefahr zu bringen.“

Auch Mitglieder von Gemeinderat und Verwaltung besuchten das Training, darunter auch Bürgermeisterstellvertreterin Heidi Gade und Hauptamtsleiter Wolfgang Ding. Sie bekundeten großen Respekt vor der ehrenamtlichen Arbeit der Feuerwehr Edingen-Neckarhausen.

Die Anlage wurde der Feuerwehr Edingen-Neckarhausen von der EnBW AG kostenlos zur Verfügung gestellt, sie musste nur das Gas beschaffen. Die Firma Elektro Bordne in Edingen stellte die Stromversorgung des Containers am Wochenende sicher.“

Eine brennende Scheune mit Überraschungen

Anspruchsvolle Feuerwehrübung bei Obstbau Hauck

Gut vorbereitet für den Ernstfall - die Feuerwehrleute aus Neckarhausen. Bild: Feuerwehr Edingen-Neckarhausen

 

Edingen-Neckarhausen, 28. April 2012. (red/fw) Am Donnerstag fand bei der Firma Obstbau Hauck in Neckarhausen eine Einsatzübung der Feuerwehr statt. Die Abteilung Neckarhausen probte dabei den Umgang mit besonderen Gefährdungen wie Stickstoff, Düngemitteln und Photovoltaikanlagen bei der Brandbekämpfung.

Information der Feuerwehr:

„Ein brennendes Aggregat unterm Dach, ein großes Objekt und noch drei vermisste Personen:

Nach der Einsatzübung, die die Feuerwehr Edingen-Neckarhausen am Donnerstag, 26.04.2012 bei Obstbau Hauck in der Fichtenstraße Neckarhausen durchführte, war jeder der Beteiligten froh, dass es eben nur eine Übung war.

Die Abteilung Neckarhausen, die die Übung federführend organisiert und durchgeführt hatte, wurde von drei Edinger Fahrzeugen sowie der Unterkreis-Führungsgruppe unterstützt.

Doch selbst den knapp anwesenden 40 Feuerwehrleuten waren durch den Umfang des Gebäudes, der Lage und der Gefahren schnell Grenzen gesetzt:

Eine Scheune voller Paletten, Obststiegen und mit altem Dachstuhl stellt per se eine enorme Brandlast dar. Hinzu kommen Gefahren durch einen stickstoffgekühlten Kühlraum oder eine Photovoltaik-Anlage, die sich auch im Ernstfall niemals vollständig ausschalten lässt. Gelagerte Düngemittel oder für den Verkauf bestimmter hochprozentiger Alkohol würden dem Feuer noch zusätzliche Nahrung bieten.

„Dies ist eben ein alter landwirtschaftlicher Betrieb, der über die Jahre ausgebaut und erneuert wurde“, erklärte Kommandant Stephan Zimmer bei der Übungsnachbesprechung.

Die Übungsbeobachter waren zufrieden mit dem Vorgehen, das sie beobachtet hatten:

Erste Priorität hatte die Menschenrettung, die Brandbekämpfung wurde schnell eingeleitet und ein Ausbreiten des Brandes durch eine sogenannte Riegelstellung auf dem Dach verhindert. Die Bildung mehrerer Einsatzabschnitte erleichterte den Führungskräften die Kommunikation mit ihren Trupps und entspannte den Funkverkehr.

Zum Schluss dankte Zimmer der Familie Hauck, auf deren Einladung hin die Übung stattgefunden hatte. Eine Übung im Voraus erleichtere den Einsatz, der hier hoffentlich nie eintreten möchte, um ein Vielfaches.“

Firefighter Stairrun in Berlin

770 Stufen in 9 Minuten 18 Sekunden

Fit wie ein Turnschuh - Daniel Gärtner (links) und Hannes Steffen Henn (rechts). Sie schafften die 110 Höhenmeter mit rund 25 Kilogramm Ausrüstung in 9 Minuten und 18 Sekunden. Bild: Feuerwehr Edingen-Neckarhausen

 

Edingen-Neckarhausen, 23. April 2012. (red/jt/fw) Daniel Gärtner und Hannes Steffen Henn sind als „Team fwen.de“ beim 2. Berlin Firefighter Stairrun angetreten. Mit 9 Minuten und 18 Sekunden belegten die beiden Feuerwehrmänner aus Edingen-Neckarhausen den 83. Platz unter 230 Teams.

In kompletter Schutzausrüstung mit angeschlossenem Atemschutzgerät erstürmten am vergangenen Samstag rund 300 Zwei-Mann-Teams die 39 Etagen des Park Inn Hotels in Berlin. Gut 230 Teams davon nahmen in der Wertungsklasse „Youngsters“ teil. In dieser Klasse darf das addierte „Gesamtalter“ der beiden Teilnehmer nicht über 80 Jahren liegen.

Auch Daniel Gärtner und Hannes Steffen Henn traten als „Team fwen.de“ beim zweiten Berliner Firefighter Stairrun an. Die beiden waren zum ersten Mal bei diesem Wettkampf dabei.

Die 770 Stufen des Hotels erklommen sie in nur 9 Minuten und 18 Sekunden. Damit belegten sie den 83. Platz in ihrer Wertungsklasse und waren schneller als zwei Drittel der Teilnehmer, darunter auch viele Teams aus Berufsfeuerwehrleuten.

Treppen steigen unter extremen Bedingungen

Die 39 Stockwerke des Park Inn Hotels nahmen gut 300 Teams in Angriff. Bild: Feuerwehr Edingen-Neckarhausen

Los ging der „Stairrun“ (zu Deutsch Treppenlauf) auf dem Alexanderplatz, Ziel war die Aussichtsplattform auf dem Park Inn Hotel.

Die Teilnehmer starteten in voller Montur. Das heißt Einsatzstiefel, Einsatzhose und Einsatzjacke, Feuerwehrschutzhelm und Schutzhandschuhe.

Dazu kommen noch das angeschlossene Atemschutzgerät und weitere Ausrüstung. Insgesamt kommen so rund 25 Kilogramm zusammen.

Bei dem Wettkampf gibt es noch weitere Regeln zu beachten. Der hintere Läufer des Teams muss zum vorderen Läufer im Treppenhaus stets Sichtkontakt halten.

Ab der 37. Etage bis zum Ziel dürfen die zwei Teammitglieder sogar nicht weiter als eine Armlänge auseinander sein. Geht die Atemluft in der Druckluftflasche vor dem Ziel aus, wird man disqualifiziert.

Das Siegerteam des Wettkampfs stammte übrigens nicht aus Deutschland, sondern aus Krakau in Polen.

Die polnischen Feuerwehrleute Marcin Zdzieblo und Pawel Hess schafften die 110 Höhenmeter in nur 5 Minuten und 46 Sekunden.

Über 200 Zuschauer verfolgen den Großeinsatz

Jahreshauptübung der Feuerwehr Edingen-Neckarhausen

Die Mitarbeiterinnen des avendi-Pflegeheims "Edi-Wohnpark" bereiten sich auf den Einsatz vor.

 

Edingen-Neckarhausen, 16. April 2012. (red/fw) Bei der Jahreshauptübung der Feuerwehr Edingen-Neckarhausen gab es hohes Lob von allen Seiten. Bürgermeister Roland Marsch sprach in höchsten Tönen von „seiner“ sehr engagierten Truppe. Auch der zuständige Unterkreisführer Roy Bergdoll sowie der der Vorsitzende des DRK-Ortsverbandes Edingen, Jochen Ridinger, lobten die Schlagkraft der Feuerwehr.

Am Samstag, dem 14. April 2012 fand im Neubaugebiet in der Sankt-Martin-Straße die Jahreshauptübung der Feuerwehr Edingen-Neckarhausen statt. Bereits 30 Minuten vor Beginn der Übung begann der Pressewart Hannes Steffen Henn seine Moderation mit einem Countdown und einem Hinweis auf den bevorstehenden Einsatz an die Bevölkerung. Henn, selbst Oberfeuerwehrmann und Rettungssanitäter, kommentierte während der gesamten Übung über Lautsprecher das Geschehen.

Rund 200 Zuschauer hatten sich im Neubaugebiet versammelt, um die Jahreshauptübung im avendi-Pflegeheim „Edi-Wohnpark“ live mitzuverfolgen. Um 15:00 Uhr erfolgte dann der „Startschuss“ für den Feuerwehreinsatz, indem der Abteilungskommandant Michael Berger die Brandmeldeanlage im Pflegeheim auslöste.

Angenommen wurde für den Einsatz ein Brandmeldealarm mit starker Rauchentwicklung aus einem Zimmerfenster. Ein Vollbrand des Zimmers galt als wahrscheinlich. Beim Eintreffen der Einsatzfahrzeuge kam es bereits zur ersten Herausforderung. Auf Grund der Bau- und Parksituation blieb den Einsatzkräften nur wenig Platz zum Rangieren. Richtig eng wurde es, als dann auch noch die Einsatzfahrzeuge des DRK und der Johanniter anrückten.

Aus einem Fenster im 2. OG drang beim Eintreffen der ersten Fahrzeuge bereits Rauch ins Freie. Einsatzleiter Volker Rausch ordnete die Brandbekämpfung über die Drehleiter an und schickte einen weiteren Trupp in den Innenangriff.

Schweißtreibender Innenangriff

Mit 25 Kilogramm Ausrüstung beladen durchsuchen die Feuerwehrmänner das Pflegeheim.

Mit gut 25 Kilogramm Ausrüstung beladen rückten die Feuerwehrmänner im sogenannten „Seitenkriechgang“ in den verrauchten Innenbereich vor. Bei dieser Art der Fortbewegung geht der Feuerwehrmann die Hocke, streckt ein Bein nach vorne aus und verlagert sein Gewicht auf das andere Bein. Den Oberkörper dreht er dabei seitlich zur Fortbewegungsrichtung. So geht es dann langsam Stück für Stück vorwärts.

Für den Feuerwehrmann ist diese Art der Fortbewegung sehr anstrengend, hat allerdings auch einige Vorteile. Er hat die Rauchschicht über seinem Kopf permanent im Blick, so kann er sich bei einer Rauchdurchzündung reflexartig auf den Rücken abrollen. Das kann ihm in einer solchen Situation das Leben retten. Weiterhin kann mit dem ausgestreckten Bein bei den erschwerten Sichtbedingungen der Nahbereich abgesucht werden und Abstürze werden vermieden.

Dem Einsatztrupp folgten weitere Trupps und suchten mit Hilfe einer Wärmebildkamera das Stockwerk nach Patienten ab. Die betroffenen Gänge und Zimmer im Brandabschnitt wurden mittel Überdruckbelüftung mit einem Lüfter entraucht.

Im Aussenbereich wurde die Einsatzstellenlogistik mit dem Einsatzleitwagen und einem Nachschubfahrzeug eingerichet.

Reibungsloses Zusammenspiel

Im Innern des Heimes klappte das Zusammenspiel reibungslos: Das Heimpersonal evakuierte gehfähige Bewohner, die wiederum von weiteren avendi-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern überzeugend gemimt wurden. Außerdem belieferte das Personal die Feuerwehr mit wertvollen Informationen wie etwa die Anzahl der Bewohner auf der betroffenen Station.

Bettlägerige und immobile Bewohner wurden von Atemschutztrupps mit Brandfluchthauben ausgestattet und aus dem unmittelbaren Gefahrenbereich gerettet. Am Ende des verrauchten Abschnitts warteten Helfer des DRK-Ortsverbandes Edingen, die in die Rolle der ersteintreffenden Rettungswagenbesatzungen schlüpften.

Sie sichteten die Patienten und führten die Erstversorgung bedrohlicher Verletzungen und Erkrankungen durch. Außerdem alarmierten sie frühzeitig die Schnelleinsatzgruppe der Johanniter Mannheim nach.

Diese ehrenamtliche Gruppe rückt bei größeren Schadenslagen mit mehreren Betroffenen aus und kann in kürzester Zeit einen Behandlungsplatz einrichten – heute brauchte sie nur 7 Minuten, um ein Zelt mit Intensiv- und normalen Behandlungsplätzen aufzubauen.

Eine Rekordzahl von 200 Zuschauern aller Altersgruppen verfolgten die kommentierte Übung. Nach 45 Minuten meldete Einsatzleiter Volker Rausch:

Alle Übungsziele sind erreicht. Wir haben 10 gehfähige und 3 hilfsbedürftige Bewohner gerettet, der Brand ist unter Kontrolle.

Nachbesprechung im Gerätehaus

Stolz auf ihre Feuerwehr - Bürgermeister Roland Marsch (rechts) und Feuerwehrkommandant Stephan Zimmer (links).

In der Übungsnachbesprechung im Edinger Gerätehaus resümierte Kommandant Stephan Zimmer die Übung und erläuterte gemeinsam mit Pressewart Hannes Steffen Henn die Übungsziele. Dabei machte Zimmer auch auf die heikle Parksituation aufmerksam, die den Einsatzkräften zu schaffen mache.

Die Verkehrsverhältnisse sind katastrophal!

Unterkreisführer Roy Bergdoll, der die Übung beobachtet hatte, stellte fest:

„Eigentlich muss ich keine Übung der Feuerwehr Edingen-Neckarhausen anschauen. Diese Wehr ist hervorragend aufgestellt“, sagte er auch in Anspielung auf seine häufige Anwesenheit bei Großeinsätzen in der Gemeinde in den letzten Wochen und Monaten.

Gleichzeitig nannte Bergdoll auch Verbesserungsmöglichkeiten, etwa bei Details des Vorgehens im Innenangriff oder der Verwendung sogenannter Rauchvorhänge. Sie verhindern, dass Brandrauch in eigentlich rauchfreie Bereiche vordringen kann.

Großes Lob für die Zusammenarbeit vor und während der Übung kam vom Vorsitzenden des DRK-Ortsverbandes Edingen, Jochen Ridinger. Er hatte selbst an der Übung mitgewirkt und große Freude empfunden, man freue sich auf eine zukünftige Zusammenarbeit mit der Feuerwehr und gerne auch den Kollegen der Johanniter.

Heimleiterin Anke Rinne dankte seitens des avendi-Pflegeheimes für die Rettung aller ihrer 13 Bewohner. Deutlich weniger aufgeregt als vor der Übung lud sie alle Anwesenden auch zum Tag der offenen Tür im Juni ein.

Auch Bürgermeister Roland Marsch sprach allen Beteiligten ein Lob in seinem Namen und im Namen des Gemeinderates aus und ließ damit einige Feuerwehrmannherzen höher schlagen:

Wir können sagen: Wir sind stolz auf unsere Freiwillige Feuerwehr.

[nggallery id=7]

Erneut Brand in Entsorgungsbetrieb

Abfallberg steht in Flammen

Mit Hilfe des Deponiebaggers wurden die schwelenden Müllreste auseinander gebracht.

 

Edingen-Neckarhausen, 07. April 2012. (red/fw) Ein besonderes Osterfeuer sorgte am Abend des Karfreitags für einen Großeinsatz der Feuerwehr Edingen-Neckarhausen. Bei der Entsorgungsfirma Sita im Industriegebiet stand ein Abfallberg in Flammen. Mehrere Einsatztrupps unter Atemschutz brachten das Feuer unter Kontrolle. Verletzt wurde niemand, die Brandursache ist noch unklar.

Information der Feuerwehr:

„Es war eines der unangenehmen Osterfeuer:

Am Abend des Karfreitag, 06.04.2012, wurde die Feuerwehr Edingen-Neckarhausen kurz nach 21 Uhr zu einer starken Rauchentwicklung im Edinger Gewerbegebiet gerufen. Es zeigten sich Parallelen zum Brandeinsatz der vergangenen Woche: Wieder meldete eine Streifenwagenbesatzung das Feuer, wieder war dieselbe Entsorgungsfirma betroffen.

Diesmal waren Kunststoffabfälle auf einer Deponie in Brand geraten. Beim Eintreffen der ersten Fahrzeuge schlugen hohe Flammen aus dem Abfallberg, eine Rauchsäule stieg in den Himmel auf.

Dieses Bild bot sich den Einsatzkräften bei ihrem Eintreffen. Bild: Feuerwehr Edingen-Neckarhausen

Ein Fahrzeug begann sofort mit der Brandbekämpfung.

Die größte Herausforderung stellte die Wasserversorgung der Einsatzstelle dar – zum Glück waren einige Feuerwehrleute bei einer Übung der Jugendfeuerwehr an selber Stelle vor einigen Monaten dabei und wussten, wo sich der nächste Hydrant befindet.

Zur Sicherheit verlegte ein Teil der Mannschaft eine zusätzliche Schlauchleitung über ca. 500 Meter querfeldein.

Knapp 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr Edingen-Neckarhausen waren mit 10 Fahrzeugen vor Ort; ebenfalls waren Unterkreisführer Roy Bergdoll und der stellvertretende Kreisbrandmeister Axel Schuh mitsamt Presseteam an der Einsatzstelle.

Ein Gerätewagen der Feuerwehr Ladenburg führte Messungen im weiten Umkreis auf bestimmte Schadstoffe durch: Diese befanden sich alle unterhalb der Nachweisgrenze, Gefahr für Bürgerinnen und Bürger der umliegenden Gemeinden bestand nicht.

Auch ein Mitarbeiter der Kläranlage kam zur Einsatzstelle, um weitere Schutzmaßnahmen für die empfindlichen Klärstufen abschätzen zu können.

Einsatzleiter Stephan Zimmer forderte überdies frühzeitig Unterstützung der Berufsfeuerwehr Mannheim an: Diese kam mit einem Teleskopladerfahrzeug, um die Brandreste auseinander zu ziehen und weitere mögliche Glutnester ausfindig machen zu können. Diese Aufgabe übernahm dann jedoch ein Bagger der Firma.

Abgesichert wurden die Feuerwehr-Einsatzkräfte von mehreren Rettungswagen und einem Notarzt unter der Leitung des Einsatzleiters Rettungsdienst. Im weiteren Verlauf wurden sie durch zwei Fahrzeuge der Schnelleinsatzgruppe der Johanniter Mannheim ausgelöst. Verletzt wurde während des gesamten Einsatzes niemand. Die Anzahl aller Einsatzkräfte belief sich auf über 70 Personen.

Mehrere Trupps unter Atemschutz brachten das Feuer unter Kontrolle und verhinderten ein Übergreifen auf angrenzende Boxen. Der Abfall wurde anschließend in Schichten abgetragen, mit Hilfe einer Wärmebildkamera auf weitere Glutnester untersucht und bei Bedarf abgelöscht. Um eine Wiederentzündung zu verhindern, wurde der Abfall abschließend mit einem Schaumteppich abgedeckt.

Unmengen an Wasser und Schaum stellten sicher, dass sich keine Glutnester mehr entzünden konnten.

Die Brandursache konnte während des Einsatzes nicht geklärt werden, in Betracht kommt auch eine Selbstentzündung durch Gärprozesse. Bedeutende Sachwerte wurden nicht beschädigt, für die Firma entsteht wohl ein wirtschaftlicher Schaden.

Die Nachlöscharbeiten vor Ort dauerten bis 00:45 Uhr an. Nach einer abschließenden Feedbackrunde durch Einsatzleiter Zimmer kehrten die Feuerwehrleute in die Gerätehäuser zurück, um die Fahrzeuge wieder zu bestücken und verschmutzte Kleidung zu wechseln. Der Einsatz endete um 02:00 Uhr am frühen Ostersamstag.“

Gewerbegebiet: Großeinsatz wegen Vollbrand

Halle vollständig ausgebrannt

Edingen-Neckarhausen, 29. März 2012. (red/fw/pol) Aktualisiert. Am frühen Nachmittag ist eine Werkhalle der Firma Sieger Süd GmbH im Gewerbegebiet vollständig ausgebrannt. Eine Polizeistreife hatte eine „massive Rauchentwicklung“ bemerkt und die Feuerwehr alarmiert.

Von Hardy Prothmann

Kurz nach 14:00 Uhr bemerkte die Funkstreife das Feuer und alarmierte die Feuerwehr – die Feuerwehren Edingen-Neckarhausen erhielten Unterstützung aus Ilvesheim, die Kreisbrandleitung war ebenfalls vor Ort. Doch die für Lagerzwecke als auch für Instandsetzungsarbeiten genutzte Halle war nicht mehr zu retten und brannte vollständig aus. [Weiterlesen…]