Sonntag, 22. November 2020

BĂŒrgermeister Marsch: "Danke fĂŒr ihr selbstloses Engagement."

Ehrungen fĂŒr Blutspende und politisches Engagement

Edingen-Neckarhausen, 22. Dezember 2014. (red/ms) Vierzehn Menschen sollten in diesem Jahr fĂŒr ihre Blutspenden geehrt werden. Nur sieben davon sind im Rathaus erschienen. BĂŒrgermeister Roland Marsch lobte die Lebensretter fĂŒr ihr – wörtlich – „selbstloses Opfer“. Außerdem wurden die GemeinderĂ€te Dietrich Herold und Gerd Brecht fĂŒr ihr langjĂ€hriges kommunalpolitisches Engagement ausgezeichnet.  [Weiterlesen…]

Konzept fĂŒr den Amselweg: Planung steckt noch in den Kinderschuhen

„GrĂ¶ĂŸte Herausforderung im Jahr 2015“

21. November 2014. (red/ms) Aktualisiert. Das Areal am Amselweg, nahe der Pestalozzi-Schule soll in den kommenden zwei bis drei Jahren stadtplanerisch angegangen werden: Hier soll ein neuer Kindergarten entstehen und außerdem ein Wohngebiet entwickelt werden. Das ist eine große Chane – und eine mindestens ebenso große Herausforderung.  [Weiterlesen…]

Gemeinde will maximal zulÀssigen Gewinn erwirtschaften

Wasserpreis steigt um knapp zehn Prozent

Edingen-Neckarhausen, 16. Oktober 2014. (red/ms) Der Preis pro Kubikmeter Frischwasser wird von 1,71 Euro auf 1,87 Euro steigen. Das ist eine Zunahme von fast 10 Prozent. Der Gemeinderat will mit dem neuen Preis die maximal zulĂ€ssige Konzessionsabgabe ausschöpfen. Die zusĂ€tzliche finanzielle Belastung fĂŒr die BĂŒrger/innen hĂ€lt sich in Grenzen: Denn gleichzeitig sinken die GebĂŒhren fĂŒr Abwasser.  [Weiterlesen…]

Gemeinderat verabschiedet 107 Jahre kommalpolitischer Erfahrung

„Wir können mit Stolz darauf zurĂŒckblicken, was wir erreicht haben“

Edingen-Neckarhausen, 04. Juli 2014. (red/ms) Der alte Gemeinderat ist ein letztes Mal zusammengekommen. Ab dem 16. Juli wird das neue Gremium tagen. In dieser letzten Sitzung verabschiedete sich BĂŒrgermeister Roland Marsch von den neun ausscheidenden Mitgliedern und lobte sie fĂŒr ihre „herausragende Arbeit“: Sie alle dĂŒrften stolz sein, auf das, was sie erreicht haben.
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CDU und SPD mit Verlusten

GrĂŒne und UBL Gewinner der Wahl

Edingen-Neckarhausen, 29. Mai 2014 (red/ms) Die Wahlsieger in Edingen-Neckarhausen sind die UBL und die GrĂŒnen – beide Fraktionen konnten einen Sitz dazu gewinnen, wĂ€hrend SPD und CDU Stimmen verloren. Mit 26,5 Prozent der abgegebenen Stimmen löst die UBL knapp die SPD als zweitstĂ€rkste Fraktion im Gemeinderat ab. Die CDU bildet mit sieben Sitzen zwar nach wie vor die grĂ¶ĂŸte Fraktion, musste aber mit 3,4 Prozent weniger als noch 2009 die grĂ¶ĂŸten Verluste hinnehmen. Die Wahlbeteiligung ist um etwa 1,3 Prozent gesunken und mit 55,7 Prozent enttĂ€uschend niedrig gewesen.
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RegierungsprÀsidium plant Ausbau

Fahrradweg zwischen Seckenheim und Edingen

Edingen-Neckarhausen, 14. April 2014. (red/ms) Derzeit gibt es keinen Fahrradweg zwischen Edingen und Seckenheim. Nun wird sich das Ă€ndern: Das RegierungsprĂ€sidium Karlsruhe plant, in den kommenden Jahren eine Verbindung auszubauen. Die Kosten wird das Land Baden-WĂŒrttemberg tragen. Die Verwirklichung ist in zwei Abschnitten geplant. Im ersten Schritt soll ein etwa 600 Meter langer Weg von der Mannheimer Straße 105 bis zur EisenbahnunterfĂŒhrung entstehen. [Weiterlesen…]

Kommt die Mensa in sechs Monaten oder doch erst in drei Jahren?

Sporthalle bleibt Speisesaal der PestalozzischĂŒler

Edingen-Neckarhausen, 20. MĂ€rz 2014. (red/ms) Die Verpflegungslage an der Pestalozzi-Schule ist schlecht und eine schnelle Lösung muss her – darĂŒber ist man sich im Gemeinderat einig. Doch statt zu einem Konsens zu kommen, spalteten sich die Lager immer weiter. Es wurde klar, dass eine zĂŒgige Lösung vorerst Wunschvorstellung bleibt. Einen zwei Millionen Euro Neubau wollen derzeit die Wenigsten. Stattdessen soll nun in Zusammenarbeit mit der Schulleitung und den Elternvertretern eine bessere Lösung gefunden werden – und das dauert seine Zeit. Eine Entscheidung wird aller Wahrscheinlichkeit nach erst nach der Kommunalwahl getroffen. [Weiterlesen…]

Debatte sorgt fĂŒr heftige Auseinandersetzungen im Gemeinderat

Trotz Streitigkeiten wird die Netzverpachtungsgesellschaft gegrĂŒndet

Edingen-Neckarhausen, 27. MĂ€rz 2014. (red/ms) Der Gemeinderat hat der GrĂŒndung einer Netzverpachtungsgesellschaft zugestimmt – allerdings nicht ohne Kontroverse: Zwischen SPD und CDU kam es zu einem fast schon beleidigenden Wortwechsel, in dem mehr Wahlkampf betrieben als sachlich argumentiert wurde. Am Ende ĂŒberstimmten UBL, GrĂŒne und SPD mit 12 mal „ja“ die sechs „neins“ der CDU. [Weiterlesen…]

Bebauungsplan "TeilÀnderung im Berlich" endlich abgeschlossen

GrĂŒnes Licht fĂŒr die „MUK“

Edingen-Neckarhausen, 20. November 2013. (red/ms) Fast neun Monate hat der Bebauungsplan den Gemeinderat beschĂ€ftigt. Gestern wurde entgĂŒltig damit abgeschlossen: „TeilĂ€nderung im Berlich“ lag vier Wochen lang im Rathaus aus, Stellungnahmen und Bedenken wurden geĂ€ußert und zur Kenntnis genommen. Änderungen gab es allerdings keine. [Weiterlesen…]

Die MUK GmbH muss noch etwas lÀnger warten

Entscheidung ĂŒber Bebauungsplan erneut vertagt

Edingen-Neckarhausen, 21. Juni 2013 (red/ms) Die MUK GmbH wird noch mindestens einen weiteren Monat warten mĂŒssen, bis der Bebauungsplan „Neuordnung Im Berlich- TeilĂ€nderungsplan I“ als Satzung verabschiedet wird und sie mit dem Ausbau der Firma beginnen kann. Über den Punkt sollte eigentlich vorgestern im Gemeinderat abgestimmt werden. Allerdings beantragten die Freien WĂ€hler einen Ortstermin, so dass dieser Tagesordnungspunkt verschoben werden musste und jetzt frĂŒhestens in der Sitzung im Juli wieder behandelt wird. [Weiterlesen…]

Gemeinderat stimmt Vorentwurf zu

MUK Logistik will an- und umbauen

Vorentwurf der Erweiterung des GelÀndes der MUK Logistik. Grafik: Bauamt der Gemeinde Edingen-Neckarhausen

 

Edingen-Neckarhausen, 17. September 2012 (red/la) MUK Logistik will seinen Standort im Berlich vergrĂ¶ĂŸern und sanieren. Der Vorentwurf des PlanungsbĂŒros „Stadtplanung und Architektur Fischer“ wurde in der vergangenen Gemeinderatssitzung einstimmig angenommen. BĂŒrgermeister Roland Marsch betonte, dass es sich dabei erst um den Anfang des Verfahrens handle.

Von Reinhard Lask

Hintergrund des Neuordnung ist, dass das Unternehmen MUK Logistik sich vergrĂ¶ĂŸern und ihre GebĂ€ude modernisieren möchte. Der aktuelle Bebauungsplan definiert das GelĂ€nde jedoch als Gewebegebiet. Das lasse bestimmte bauliche VerĂ€nderungen nicht zu. Die geplante TiefkĂŒhltechnik und Fassadengestaltung kollidiere mit dem aktuellen Bebauungsplan, weshalb die Umwidmung in ein Industriegebiet nötig sei.

Die neuen GebĂ€udehĂŒllen mĂŒssten auch extremen Temperaturen standhalten. Zudem wĂŒrde die GebĂ€udehöhe zum Teil von 15,5 auf 19 Meter anwachsen. Außerdem will das Unternehmen aus technischen GrĂŒnden auf eine WandbegrĂŒnung verzichten. DafĂŒr muss es fĂŒr AusgleichsflĂ€chen sorgen.

Ob die Erweiterung mehr Emissionen bedeutet, ist laut BĂŒrgermeister Marsch noch nicht klar. Dazu soll es ein Gutachten geben, dessen Ergebnis im FrĂŒhjahr vorliegen soll. Darin soll es um die RĂŒckordnung von GrĂŒnflĂ€chen und ein Bodengutachten gehen, dass Altlasten und den Umgang mit Gefahrgut untersuchen soll. Bei der AbschĂ€tzung des Gefahrenpotenzials sollen frĂŒhzeitig Fachleute an der Planung und Umsetzung beteiligt sein. Die ausfallende BegrĂŒnung soll das Unternehmen ĂŒber Ausgleichszahlung zur Schaffung oder Ausbau anderer Biotope kompensieren.

„Wir sind erfreut, dass der Standort durch die Erweiterung gesichert wird“, sagte Inge Honsel (CDU) und Ă€ußerte sich damit Ă€hnlich, wie die Sozialdemokraten. Auch die UBL stimmte fĂŒr den Vorentwurf. „Wenn man das ganze GebĂ€ude und nicht nur einen Teil auf den neuesten Stand bringt, wĂ€re das vielleicht besser fĂŒr Emissionsschutz“, wandte Klaus Merkle ein. Allerdings freute auch er sich darĂŒber, dass MUK Logistik offenbar langfristig wachsen will: „Die Erweiterung zeigt, dass das Unternehmen zum Standort Edingen-Neckarhausen steht.“

Auch die GrĂŒnen stimmten zu. Gerd Brecht betonte jedoch, dass seine Partei den Prozess kritisch im Blick behalten werde: „Wir mĂŒssen prĂŒfen, ob es einen Konflikt zwischen Ökonomie und Ökologie gibt und wollen eine Biotopvernetzung vorantreiben. Die UmweltvertrĂ€glichkeitsstudie wird zeigen ob es da Probleme gibt.“ Die Zustimmung gab es nur mit der AnkĂŒndigung die weiteren Verlauf mit „ökologischer Aufmerksamkeit“ zu begleiten.

Aus dem Gemeinderat:

Sanierung von Schloss und Schlossumfeld ab August 2012

Edingen-Neckarhausen, 19. April 2012. (red/jt) Die Sanierung des Neckarhauser Schlosses war in der gestrigen Sitzung des Gemeinderates ein heiß diskutiertes Thema. Der Sanierungsberater Mario HĂ€gele stellte dem Gemeinderat und der Öffentlichkeit den geplanten Bauablauf vor. Anschließend wurde ĂŒber die Genehmigung der damit einhergehenden Kosten abgestimmt.

Bereits in der Gemeinderatssitzung am 21. MĂ€rz 2012 sprach der als Sanierungsberater eingesetzte Architekt Mario HĂ€gele ĂŒber den Bauzeitenplan und den Stand der Sanierungsarbeiten.

Auf Grund der hohen Anzahl an FeuchtigkeitsschÀden wurde damals festgestellt, dass zusÀtzliche Arbeiten notwendig werden. Neben dem Einbau einer Drainage unterhalb des Sandsteinsockels um das ganze GebÀude herum sind auch Arbeiten am Natursteinsockel und an Natursteinbauteilen notwendig. Des weiteren fallen Putz- und Malerarbeiten an der Fassade sowie Arbeiten an der DÀmmung und den DÀchern an.

Fördermittel aus dem „Denkmalprogramm“

HĂ€gele erklĂ€rte den Anwesenden den geplanten Bauablauf sowie den ĂŒberarbeiteten Zeitplan. So sollen die Bauarbeiten im August 2012 beginnen und bereits Ende 2013 fertig gestellt werden.

Um sich die Bezuschussung mit Fördermitteln aus dem „Denkmalprogramm“ von Bund und LĂ€ndern zu sichern, mĂŒsse man die Sanierungen zudem in „einem Zug“ durchfĂŒhren. Neben den Fördermitteln ermögliche eine zusammenhĂ€ngende Ausschreibung der Arbeiten auch Einsparungen bei der Auftragsvergabe.

FĂŒr die Finanzplanung der Gemeinde bedeutet das, dass die geschĂ€tzten Gesamtausgaben in Höhe von 1,5 Millionen Euro in drei Jahren (2012 – 2014) statt wie bisher geplant in vier Jahren (2012 – 2015) zur VerfĂŒgung gestellt werden mĂŒssen. Vor allem fĂŒr den Haushaltsplan 2013 stellt dies eine immense Mehrbelastung dar. Statt wie bisher geplant 300.000 Euro muss hier nun 1 Million Euro eingeplant werden.

Immense BauschÀden

In seiner PrÀsentation ging HÀgele auch auf die teilweise immensen BauschÀden ein. Die festgestellten SchÀden zeigte der Architekt den Anwesenden mit Fotografien.

So gibt es an den ÜbergĂ€ngen der DĂ€cher zum Mauerwerk keine Seitenbewahrung, viele Ziegel sind flĂ€chig abgeplatzt oder gar kurz vor dem Versanden. In Folge seien große Teile des Dachstuhls durchfeuchtet.

Auch viele Dachrinnen und Fallrohre sind bereits durchrostet, ebenso gibt es BauschÀden an den Fenstern und der Fassade. HÀgele sagte dazu:

Es sind BauschĂ€den da, die der Sanierung bedĂŒrfen. Und zwar rasch!

Man mĂŒsse die bestehenden SchĂ€den ernst nehmen, teilweise sei die bautechnische Schutzfunktion nicht mehr gegeben. Er Ă€usserte sogar die BefĂŒrchtung, dass „Steinbrocken runterfallen“.

Kreisverkehr vor dem Schloss beschlossene Sache

Bei der Vorstellung der neuen Bauplanung wurde den Anwesenden auch mitgeteilt, dass das Land endlich seine finanzielle Beteiligung am Bau des Kreisverkehrs zugesagt hat.

Der „Kreisel“ vor dem Schloss ist schon seit lĂ€ngerem geplant, im SpĂ€tjahr 2012 sollen nun die Arbeiten daran beginnen. Der Abschluss des Projekts ist fĂŒr die erste HĂ€lfte 2013 vorgesehen.

Mehrheit fĂŒr Sanierung „in einem Zug“

Michael Bangert (SPD) fragte den Architekten nach der Höhe des Einsparpotentials, dass durch die zusammenhĂ€ngende Auftragsvergabe entstĂŒnde. Laut HĂ€gele sei es jedoch „seriös nicht machbar, das zu quantifizieren“.

Wichtig waren fĂŒr alle Beteiligten die möglichen BeeintrĂ€chtigungen des Deutschen Turnfestes im Mai und des PartnerschaftsjubilĂ€ums im August durch die Sanierungsarbeiten. Neben der Gefahr durch Betrunkene Festbesucher auf den BaugerĂŒsten wurde vor allem ĂŒber die Aussenwirkung beim PartnerschaftsjubilĂ€um diskutiert.

FĂŒr Gerhard Hund (CDU) ist die Sanierung eine „ganz einfache Sache, die man kompliziert macht“. Nach seiner Meinung „wĂŒrde man ĂŒberhaupt nicht diskutieren, wenn die beiden Feste nicht wĂ€ren“. BĂŒrgermeister Marsch mĂŒsse halt mal „ĂŒber seinen Schatten springen“ und das JubilĂ€um vom Schlosshof auf den Festplatz verlegen. BĂŒrgermeister Roland Marsch sah darin kein Problem.

Hans Stahl (FDP / FWV-UBL) gab im weiteren Verlauf der Diskussion zu bedenken, dass man mit der heutigen Entscheidung im nĂ€chsten Jahr einer Mehrausgabe von 600.000 Euro zustimmen wĂŒrde. Er fand es „erschreckend“, dass das ausser ihm wohl keinem aufgefallen sei. Ebenso kritisierte er, dass der BĂŒrgermeister dazu nichts gesagt habe. Eine solche Entscheidung könne seine Fraktion nicht verantworten.

Gerd Brecht (BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen) fand die Argumentation von Mario HĂ€gele schlĂŒssig. Eine weitere zeitliche Verschiebung und eine große Debatte fand er „nicht förderlich“.

Der Gemeinderat stimmte bei einer Enthaltung sowie den Gegenstimmen von Ulrike Janson (BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen) sowie der fĂŒnfköpfigen Fraktion der FDP / FWV-UBL der Außensanierung des Neckarhausener Schlosses zu.