Freitag, 17. Mai 2019

Etwa 8.000 Menschen in der Gemeinde haben zu Leiden

Überdurchschnittliche LĂ€rmbelastung

Edingen-Neckarhausen, 22. Dezember 2014. (red/ms) Knapp 60 Prozent der Anwohner in Edingen-Neckarhausen haben unter LĂ€rmbelĂ€stigung zu leiden. Diese Zahlen wurden am vergangenen Mittwoch im Gemeinderat bekannt gegeben. Mehrheitlich wurde beschlossen, eine LĂ€rmaktionsplanung in die Wege zu leiten. Dadurch werden Brennpunkte ausgemacht und mögliche Gegenmaßnahmen aufgelistet. Es besteht durch die Planung allerdings kein Anspruch, dass diese Maßnahmen auch tatsĂ€chlich umgesetzt werden. In den Augen der SPD handelt es sich bei der Planung deswegen um „rausgeschmissenes Geld“.  [Weiterlesen…]

CDU und SPD mit Verlusten

GrĂŒne und UBL Gewinner der Wahl

Edingen-Neckarhausen, 29. Mai 2014 (red/ms) Die Wahlsieger in Edingen-Neckarhausen sind die UBL und die GrĂŒnen – beide Fraktionen konnten einen Sitz dazu gewinnen, wĂ€hrend SPD und CDU Stimmen verloren. Mit 26,5 Prozent der abgegebenen Stimmen löst die UBL knapp die SPD als zweitstĂ€rkste Fraktion im Gemeinderat ab. Die CDU bildet mit sieben Sitzen zwar nach wie vor die grĂ¶ĂŸte Fraktion, musste aber mit 3,4 Prozent weniger als noch 2009 die grĂ¶ĂŸten Verluste hinnehmen. Die Wahlbeteiligung ist um etwa 1,3 Prozent gesunken und mit 55,7 Prozent enttĂ€uschend niedrig gewesen.
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VerÀnderungssperre in Neu-Edingen beschlossen

„Die Details dem neuen Gemeinderat ĂŒberlassen“

Edingen-Neckarhausen, 15. April 2014. (red/ms) Im Ortsteil Neu-Edingen wird ein neuer Bebauungsplan erstellt. Entlang der Neckarhausener Straße soll ein allgemeines Wohngebiet entstehen. Konkretere Details sind noch nicht bestimmt. Das will der aktuelle Gemeinderat dem neuen ĂŒberlassen, der am 25. Mai gewĂ€hlt wird. [Weiterlesen…]

"ZusĂ€tzliche Möglichkeiten mĂŒssen geprĂŒft werden"

Bushaltestelle sorgt fĂŒr Kontroverse

Edingen-Neckarhausen, 14. April 2014. (red/ms) Der Schlossplatz in Neckarhausen wird aufwĂ€ndig umgestaltet. In diesem Rahmen wurden die Bushaltestellen verlegt. Derzeit gibt es zweckmĂ€ĂŸige Ersatzhaltestellen. Die Verwaltung wollte zwei neue, behindertengerecht ausgebaute Haltestellen errichten, dafĂŒr sind im Haushaltsplan 30.000 Euro vorgesehen. Zu einer Entscheidung kam es noch nicht. Stattdessen wurde ĂŒber die Standorte diskutiert und ob man neue Haltestellen ĂŒberhaupt brĂ€uchte. [Weiterlesen…]

Kommt die Mensa in sechs Monaten oder doch erst in drei Jahren?

Sporthalle bleibt Speisesaal der PestalozzischĂŒler

Edingen-Neckarhausen, 20. MĂ€rz 2014. (red/ms) Die Verpflegungslage an der Pestalozzi-Schule ist schlecht und eine schnelle Lösung muss her – darĂŒber ist man sich im Gemeinderat einig. Doch statt zu einem Konsens zu kommen, spalteten sich die Lager immer weiter. Es wurde klar, dass eine zĂŒgige Lösung vorerst Wunschvorstellung bleibt. Einen zwei Millionen Euro Neubau wollen derzeit die Wenigsten. Stattdessen soll nun in Zusammenarbeit mit der Schulleitung und den Elternvertretern eine bessere Lösung gefunden werden – und das dauert seine Zeit. Eine Entscheidung wird aller Wahrscheinlichkeit nach erst nach der Kommunalwahl getroffen. [Weiterlesen…]

Keine Anmerkungen der BĂŒrger

Bebauungsplan Hauptstraße II verabschiedet

Edingen-Neckarhausen, 20. MĂ€rz 2014. (red/ms) Der Bebauungsplan „Hauptstraße II im Ortsteil Neckarhausen (FĂ€hrzufahrt)“ lag im Rathaus aus, dort hĂ€tten BĂŒrger Stellung nehmen oder Anmerkungen einbringen können – allerdings geschah das nicht. Auch von TrĂ€gern öffentlicher Belange gab es keine nennenswerten Einwendungen, sodass der Plan unverĂ€ndert als Satzug verabschiedet werden konnte. Michael Bangert von der SPD sah das ausgebliebene Feedback als BestĂ€tigung: „Wenn sich niemand beschwert, hat der Gemeinderat gute Arbeit geleistet.“

Gemeinderatswahlen 2014

Nominierungsversammlung der SPD zur Kommunalwahl

Edingen-Neckarhausen, 06. MĂ€rz 2014.(red/pm) Die SPD Edingen-Neckarhausen hat ihre Kandidaten fĂŒr die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 aufgestellt. [Weiterlesen…]

Informationsveranstaltung zum geplanten BrĂŒckenbau wirft mehr Fragen auf als sie beantwortet

„Verplante“ Planer, besorgte BĂŒrger, „falscher Film“

Edingen-Neckarhausen, 20. November 2013. (red/ms) Der Andrang war gewaltig: Fast vierzig Besucher waren gestern bei der Gemeinderatsitzung – das ist rekordverdĂ€chtig. Auch BĂŒrgermeister Roland Marsch spricht davon, sich nicht erinnern zu können, jemals so viele Zuschauer gehabt zu haben. Grund fĂŒr das zahlreiche Erscheinen war ein Vortrag ĂŒber ein Bauhvorhaben zwischen Neu-Edingen und Seckenheim: Die alten, heruntergekommenen BrĂŒcken sollen durch eine neue ersetzt werden. Allerdings warf die Informationsveranstaltung mehr Fragen auf als sie beantwortete. [Weiterlesen…]

Bebauungsplan "TeilÀnderung im Berlich" endlich abgeschlossen

GrĂŒnes Licht fĂŒr die „MUK“

Edingen-Neckarhausen, 20. November 2013. (red/ms) Fast neun Monate hat der Bebauungsplan den Gemeinderat beschĂ€ftigt. Gestern wurde entgĂŒltig damit abgeschlossen: „TeilĂ€nderung im Berlich“ lag vier Wochen lang im Rathaus aus, Stellungnahmen und Bedenken wurden geĂ€ußert und zur Kenntnis genommen. Änderungen gab es allerdings keine. [Weiterlesen…]

SPD-Antrag setzt sich knapp durch

Mitteilungsblatt wird teurer

Edingen-Neckarhausen, 20. November 2013. (red/ms) Das amtliche Mitteilungsblatts wird deutlich teurer – Gemeinde subventioniert sinkende Leserzahlen mit einem Preisanstieg von sage und schreibe 33,3 Prozent. Ist ein weiterer Auflagenverlust schon einkalkuliert? [Weiterlesen…]

Fast 40.000 Euro außerplanmĂ€ĂŸige Ausgaben

Kreiselbeleuchtung am Schloss

Edingen-Neckarhausen, 27. September 2013. (red/ms) Der geplante Kreisverkehr vor dem Schlossplatz sorgte beim Gemeinderat fĂŒr große ErnĂŒchterung. Der Grund: Man durfte ihn nicht nach eigenen Vorstellungen gestalten, da die Weisungshoheit darĂŒber beim Rhein-Neckar-Kreis liegt. Dieser entschied sich fĂŒr eine minimalistische Variante aus grauem Beton. Den Auftrag hat das Straßenbauamt bereits vergeben. Die Gemeinde ist fĂŒr die ausreichende Beleuchtung zustĂ€ndig, wenn der Kreisel fertiggestellt ist, um die Verkehrssicherheit zu gewĂ€hrleisten. [Weiterlesen…]

Gemeinderat holt Vergabe nach

LĂŒftungsanlage im Schwimmbad genehmigt

Edingen-Neckarhausen, 27. September 2013. (red/ms) Das Kleinhallenbad bei der Pestalozzi-Schule hat erst kĂŒrzlich eine neue LĂŒftungsanlage fĂŒr 330.000 Euro bekommen – und ist schon wieder defekt. Aus einem formellen Beschluss wurde gestern im Gemeinderat schnell eine Grundsatzdebatte. [Weiterlesen…]

Vor der Sommerpause schließt der Gemeinderat mit Einigem ab

Endlich EntschlĂŒsse

Edingen-Neckarhausen, 19. Juli 2013. (red/ms) Es waren vier harte, aber erlösende Stunden: In seiner Sitzung vergangenen Mittwoch hat der Gemeinderat mit einigen Themen abgeschlossen, die ihn schon ĂŒber Monate hinweg beschĂ€ftigten und teilweise schon mehrfach vertagt worden waren. Das ist gut, denn nĂ€chsten Monat pausiert der Gemeinderat und einige eilende Entscheidungen hĂ€tten frĂŒhestens im September getroffen werden können. [Weiterlesen…]

Interessenkonflikte zwischen der Gemeinde und dem Rhein-Neckar-Kreis

Kein schöner Schlossplatz?

Edingen-Neckarhausen/Heidelberg, 19. Juli 2013. (red/ms) Die Neuigkeiten von Mario HĂ€gele sind bitter und ernĂŒchternd. Er ist der Sanierungsberater fĂŒr die Neugestaltung des Schlossplatzes und hat vor Kurzem mit dem Straßenbauamt des Rhein-Neckar-Kreises verhandelt. Das ist nötig, weil die Hauptstraße nicht in HĂ€nden der Gemeinde ist, sondern dem Kreis gehört. Somit ist dieser auch die oberste Instanz, wenn es um Gestaltungsfragen dieser Straße geht. Bei den Anliegen der Gemeinde kollidierten zwei verschiedene Interessen: Aus der Sicht Edingen-Neckarhausens stand eine Ă€sthetische Gestaltung im Vordergrund. Dem Kreis geht es in erster Linie um Verkehrssicherheit.  [Weiterlesen…]

Im Gemeinderat wird ein Großteil der BeschlĂŒsse vertagt

Langatmige Diskussionen und nur wenige Entscheidungen

Edingen-Neckarhausen, 22. April 2013. (red/ms) Eigentlich hĂ€tten in der Gemeinderatsitzung am Mittwoch vor allem BebauungsplĂ€ne beschlossen werden sollen. Allerdings fĂŒhrten auch lange Diskussionen oft nicht zu einer Einigung: Viele Punkte wurden vertagt, andere wurden nur mit knapper Mehrheit durchgesetzt. 

Von Minh Schredle

Nach etwa zweieinhalb Stunden waren die Ergebnisse in der Gemeinderatsitzung etwas ernĂŒchternd. Denn wenn es zu BeschlĂŒssen kam, waren die Ergebnisse meistens von vornherein klar und in fĂŒnf von sechs FĂ€llen einstimmig: Die Gemeinde wird eine Stelle fĂŒr einen neuen LandschaftsgĂ€rtner ausschreiben, die Wilhelmstraße wird saniert werden und das Tierheim weiterhin ausgesetzte Tiere aufnehmen. Außerdem wurde eine Vorschlagsliste fĂŒr Schöffen aufgestellt und der Verwaltung der Auftrag ĂŒbertragen, den Bestand und Bedarf an KindertagesplĂ€tzen zu dokumentieren. [Weiterlesen…]

Heidelberg ĂŒbernimmt Großteil der Mehrkosten

Samstags im Zehnminuten-Takt nach Heidelberg

Edingen-Neckarhausen, 22. MĂ€rz 2013. (red/ms/ld) Schon seit Jahren fahren die Bahnen auch samstags alle zehn Minuten von Edingen nach Mannheim. Trotzdem blieb es zum UnverstĂ€ndnis vieler BĂŒrger dabei: Wer nach Heidelberg wollte, hat lĂ€nger warten mĂŒssen. Gestern hat der Gemeinderat beschlossen, das zu beenden.

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Feiern in urgemĂŒtlicher Hofeinfahrt

RĂŒckblick: Kerwe-Hock beim SPD-Ortsverein

Edingen-Neckarhausen, 08. September 2012. (red/pm) Auch in diesem Jahr wagten die Sozialdemokraten wieder etwas Neues und der Erfolg gab ihnen Recht.

Information des SPD-Ortsverein Edingen-Neckarhausen:

„Gemeinsam mit den Damen vom ASB Frauenchor Neckarhausen teilte man sich am Kerwe-Samstag und Kerwe-Sonntag die urgemĂŒtliche Hofeinfahrt von unserem Gemeinderat Michael Bangert und seiner Frau Claudia in der NeckarhĂ€user Hauptstraße beim Kerwe-Hock und entwickelte so einen Geheimtipp fĂŒr die Kerwe-GĂ€ste.

WĂ€hrend am Samstag knackige Salate und leckere GrillspezialitĂ€ten auf der Speisenkarte zu finden waren, gab es dort am Sonntag eine große Auswahl hausgebackener Torten und Kuchen. „Von toller Idee“ bis hin zum aufmunternden „Bis zum nĂ€chsten Jahr, es war schön bei euch“ gab es ausschließlich positive Resonanz.

Wir danken allen Helferinnen und Helfern, die die Kerwe-Tage im Bangertschen Anwesen vorbereitet und durchgefĂŒhrt haben und unseren GĂ€sten fĂŒr den Besuch. Im nĂ€chsten Jahr sind wir wieder bei der NeckarhĂ€user Kerwe dabei. (AD)“

Info & Kontakt:
Michael Bangert, Telefon: 06203/925500

Kontroverse um Bebauungsdichte an der Fichtenstraße

„Schmerzgrenze ĂŒberschritten“

Edingen-Neckarhausen, 30. Juli 2012. (red/la) Im MĂ€rz hatten sich die vier Fraktionen auf einen gemeinsamen Kompromiss geeinigt: Das neue Wohngebiet an der Fichtenstraße sollte mit 22 Wohneinheiten möglichst locker bebaut werden. Doch in der vergangenen Gemeinderatssitzung schlossen sich CDU, SPD und GrĂŒne einem Vorschlag der Verwaltung an, der nun eine weitaus dichtere Bebauung vorsieht. Die UnabhĂ€ngigen BĂŒrger (UBL) sind brĂŒskiert.

FĂŒr kontroverse Diskussionen sorgte der im Gemeinderat vorgestellte Bebauungsplanentwurf „Fichtenstraße-TeilĂ€nderungsplan III“. Das GelĂ€nde soll nun 27 Wohneinheiten umfassen. Im MĂ€rz hatten sich alle Fraktionen nach langer Diskussion auf 22 geeinigt. Die UBL-FDP/FWV-Gemeinderatsfraktion sah in dem neuen Entwurf einen Affront. Der Vorsitzende Hans Stahl sagte:

Wir staunen ĂŒber die Verwaltungsvorlage, in der der Sitzungsvorschlag vom 21. MĂ€rz nicht mehr berĂŒcksichtigt ist.

Dieser lasse alles aus, was man in dem mĂŒhsam erarbeiteten Kompromiss ausgehandelt habe.

„Alles lĂ€uft nach einem geregelten Verfahren“, wiegelte BĂŒrgermeister Roland Marsch (SPD) ab. Nach dem Beschluss im MĂ€rz habe der BautrĂ€ger weitere Anregungen gemacht, worĂŒber der Gemeinderat nun wieder entscheiden mĂŒsse:

Der Beschluss vom MĂ€rz war im Rahmen des Verfahren, nur stand das Verfahren damals noch ganz am Anfang.

„Das können wir nicht mittragen!“

Stahl wollte sich mit dieser Wende nicht so leicht abfinden: „Im MĂ€rz haben wir uns lange unterhalten und einen Kompromiss fĂŒr den Bebauungsplan gesucht und diesen einstimmig beschossen“, erwiderte er und richtete seine Kritik auch an die anderen Fraktionen:

Damals haben wir auch gesagt, dass wir dem BautrĂ€ger nicht folgen. Doch all diese Forderungen sind jetzt wieder im Plan drin. FĂŒr was haben wir damals getagt? Wir konnten uns mit dem Kompromiss vom MĂ€rz anfreunden, aber diesen Vorschlag können wir nicht mittragen.

CDU-Fraktionschef Gerhard Hund sagte: „Auch wir wollten 22 Wohneinheiten, um nicht zu stark zu verdichten.  Wir wollten den Anwohnern ein angenehmes Umfeld schaffen. Allerdings sehen wir ein, dass es bei 22 Wohneinheiten schwierig sein könnte, einen Investor zu finden. Die Vorlage der Verwaltung löst bei uns keine Jubelschreie aus, aber mit 27 Wohneinheiten können wir leben und stimmen zĂ€hneknirschend zu.“ Man sei dabei jedoch bis die „Schmerzgrenze“ gegangen.

Vermarktungsfrage nicht vernachlÀssigen

Michael Bangert (SPD) sah die Sache entspannter:

Wir könnten auch mit 30 Wohneinheiten leben, da es uns auf eine angemessene Bebauung ankommt, die sich junge Familien leisten können.

Der grĂŒne Fraktionsvorsitzende Gert Brecht fĂŒgte hinzu:

Wir dĂŒrfen nicht blauĂ€ugig sein und bei der Entscheidung die Vermarktungsfrage vernachlĂ€ssigen.

Die Schmerzgrenze der UnabhĂ€ngigen BĂŒrger war mit 27 Wohneinheiten ĂŒberschritten. „Es handelt sich hier um ein Randgebiet von Neckarhausen. Damit muss man sensibel umgehen und nicht allein die Vermarktung im Auge haben“, betonte Hans Stahl. Um die allgemeine Wohnsituation zu verbesser, sei das Gebiet ohnehin zu klein. Dieser Plan schaffe mehr Probleme, als er nĂŒtze.

Gemeinderat beschließt neue FlĂ€chennutzungsplan fĂŒr Neckarhausen-Nord

Neues Wohnen und Freizeit in zwei Abschnitten

Edingen-Neckarhausen, 30. Juli 2012. (red/la) Der neue FlÀchennutzungsplan soll rund 5,2 Hektar in Neckarhausen neu gestalten. Vor allem Sport- und WohnflÀchen sollen in Zukunft klarer voneinander getrennt sein. Noch ist jedoch nicht klar, wann das passieren soll.

Der Bebauungsplan „Wohnen und Freizeit in Neckarhausen-Nord“ sieht vor, rund 5,2 Hektar im nördlichen Neckarhausen neu zu ordnen und zu bebauen. Hierzu stellte Alexander Kuhn von der MVV Regioplan einen FlĂ€chennutzungsplan vor, der die VereinsflĂ€chen des FC Viktoria und dem TV Neckarhausen neu ĂŒberplanen soll. In zwei Bauabschnitten sollen hier Wohngebiete und eine neue Sporthalle mit ParkplĂ€tzen entstehen. Kleingarten- und Kleintierzuchtanlage sollen erhalten bleiben.

„Wir haben viel Zukunftsmusik gehört“, sagte SPD-Fraktionsvorsitzender Thomas Zachler zu dem Entwurf. TatsĂ€chlich steht noch viel in den Sternen. Der Entwurf soll laut BĂŒrgermeister Roland Marsch erst noch mit den Vereinen besprochen werden.

Leise Kritik gab es von Michael Bangert (SPD): Auch im neuen Entwurf seien die SportstÀtten wieder sehr nahe an Wohngebieten gelegen seien:

Ein Sportplatz ist ein LĂ€rmzentrum.

Mit der neuen Planung entstĂŒnden potenzielle Probleme, wenn Anwohner gegen die LĂ€rmbelĂ€stigung klagen sollten. Den Bedenken schloss sich auch Stefan Kraus-Vierling (UBL) an:

Die HĂ€user rĂŒcken wieder nĂ€her an den Sportbereich heran. Die neue Wohnbebauung ist nicht viel weiter vom Sportplatz weg, als etliche HĂ€user jetzt.

Hans Stahl (UBL) sagte hingegen: „Es ist gut, dass wir in die GĂ€nge kommen.“ Wichtig sei jedoch darauf zu achten, mit der abschnittsweisen Umsetzung kein falsches Signal zu setzen:

Bei der Planung muss das gesamte Gebiet im Auge behalten werden. Wir mĂŒssen den Sportvereinen jetzt sagen, wohin die Reise geht und dass zum Beispiel der Fußballsport langfristig woanders stattfinden wird.

Gert Brecht von den GrĂŒnen plĂ€dierte zusĂ€tzlich fĂŒr eine frĂŒhzeitige BĂŒrgerbeteiligung. „Die Menschen sind da mittlerweile sensibilisiert. Zu Recht wollen auch die Vereine da Transparenz haben.“ Einziger Wermutstropfen sei fĂŒr Brecht, dass nun wieder ein großer Sportkomplex geplant sei:

Wir hĂ€tten lieber dezentrale Strukturen, als ein großes Zentrum gehabt.

Trotz aller Bedenken nahmen die RĂ€te die Vorlage die Beschlussvorlage der Verwaltung geschlossen an.

Aus dem Gemeinderat:

Eine halbe Million fĂŒr die Sanierung des Kleinhallenbads

Eine halbe Million Euro Sanierungskosten fallen fĂŒr das in der Pestalozzi-Turnhalle gelegene Kleinhallenbad an.

 

Edingen-Neckarhausen, 20. April 2012. (red/jt) In der öffentlichen Gemeinderatssitzung am 18. April berichtete Dipl.-Ing. (FH) Phillipp Mosberger ĂŒber die SchĂ€den im Kleinhallenbad in der Pestalozzi-Turnhalle. Nach Ansicht des Experten muss die Gemeinde in den nĂ€chsten 5 Jahren zwischen 487.000 und 661.000 Euro fĂŒr die Sanierung investieren.

Das IngenieurbĂŒro IBV wurde von der Gemeinde nach dem Ausfall des Heizregisters im Kleinhallenbad mit der Erstellung eines Sanierungsgutachtens beauftragt.

In seinem Zustandsbericht unterteilte der Experte die notwendigen Baumaßnahmen in zwei Kategorien, kurzfristig und mittelfristig. Kurzfristige Maßnahmen sollten innerhalb der nĂ€chsten ein bis zwei Jahre erledigt werden, mittelfristige Maßnahmen spĂ€testens in drei bis fĂŒnf Jahren.

Laut eigener Aussage sprach der Ingenieur nur „die grĂ¶ĂŸten Probleme“ an, dennoch muss die Gemeinde in den nĂ€chsten ein bis zwei Jahren zwischen 197.000 und 371.000 Euro in die Sanierung investieren. In den darauf folgenden Jahren kommen in der Kategorie „mittelfristig“ weitere 290.000 Euro hinzu.

Aggressive Chemiekalien

Ein großes Problem stelle die chemiekalienhaltige Raumluft im Technikbereich dar. Die von ihm vorgestellten immensen KorrosionsschĂ€den seien eine direkte Folge davon. Um weitere KorrosionsschĂ€den zu vermeiden sollte nach Ansicht von Mosberger ein neuer Chemikalienraum errichtet werden. DafĂŒr wĂŒrden Kosten in Höhe von rund 16.000 Euro entstehen.

Dringend notwendig sei auch die Sanierung der Heizleitungen. Die teilweise stark korrodierten Leitungen sind nach Auffassung des Experten spĂ€testens in einem Jahr defekt. Auch viele andere Bereiche seien stark von der Korrosion betroffen. Etwa Abwasserleitungen, LĂŒftungskanĂ€le und Pumpen und Armaturen.

FĂŒr die Sanierung der Warmwasseraufbereitung sowie der Trink- und Abwasserleitungen kommen auf die Gemeinde Kosten in Höhe von rund 42.000 Euro zu. Weitere 31.000 Euro kostet der Austausch der beschĂ€digten Heizleitungen und Heizkörpern. Mit 101.000 Euro schlgt eine neue LĂŒftungsanlage zu buche.

Auf Grund geĂ€nderter Hygiene- und Sicherheitsrichtlinien mĂŒsse auch die Schwimmbadtechnik fĂŒr 6.000 Euro erneuert werden.

40 Jahre alter Hubboden

Der bereits 40 Jahre  alte Hubboden sei in einem „altersgemĂ€ĂŸen Zustand“. FrĂŒher war darauf eine Holzkonstruktion angebracht, durch das hohe Alter und die mittlerweile darauf befindliche Metallkonstruktion sei der Hubstempel ausgeschlagen und nicht mehr im Gleichgewicht.

FĂŒr dieses Problem nannte Mosberger drei verschiedene Lösungen, wobei die beiden ersten Möglichkeiten nur kurzfristig möglich sind. Am gĂŒnstigsten sei es, den Hubboden stillzulegen und dauerhaft auf einer Höhe zu belassen. Dadurch entsen Kosten in Höhe von 1.000 Euro.

Mit 17.000 Euro bezifferte er die Kosten fĂŒr eine erneute Reparatur, wies aber zugleich darauf hin, dass es gut sein könne, dass das GerĂ€t dann kurz darauf dennoch kaputt ginge. Die sinnvollste Lösung ist auch zugleich die teuerste. Ein neuer Hubboden kostet die Gemeinde 175.000 Euro.

KostengĂŒnstig nicht möglich

GemeinderĂ€tin Inge Honsel (CDU) fragte den Ingenieur nach Möglichkeiten, das Kleinhallenbad kostengĂŒnstig vorlĂ€ufig gangbar zu machen. Der Experte sah dazu jedoch keine Möglichkeit.

Dietrich Herold (UBL – FDP / FWV) fragte direkt nach, in wie weit eine GefĂ€hrdung der Schulkinder durch die geplante Abluftanlage fĂŒr den Chemiekalienraum vorliege. Laut Ansicht Mosbergers sei dies durch die geringen Konzentrationen auszuschließen.

Von Michael Bangert (SPD) kam die Idee das Becken in Flach- und Tiefzonen zu gliedern und einen feststehenden, ansteigenden Boden einzubauen. Somit könne man den Hubboden einfach „herunterfahren“ und sich die Kostender Reparatur dort sparen. Mosberger bezifferte die Kosten fĂŒr diese Idee mit rund 5.000 bis 6.000 Euro.

Auf Grund des noch ausstehenden Sanierungsgutachtens fĂŒr das Freizeitbad Neckarhausen stellte BĂŒrgermeister Roland Marsch vorerst die Beratung und Enscheidung ĂŒber das weitere Vorgehen zurĂŒck. Seiner Ansicht nach sei im Juni mit dem Gutachten zu rechnen.