Sonntag, 11. Oktober 2020

Ab November in der Jugendmusikschule

Neue Kurse zur musikalischen Früherziehung

Edingen-Neckarhausen, 30. September 2014 (red/pm) Die Musikalische Früherziehung ab etwa vier Jahren ist eine musisch-rhythmische Erziehung, bei der das Lernen mit allen Sinnen und das Kind in seiner Gesamtheit im Mittelpunkt stehen. Die Musikschule bietet ab November neue Kurse für Kinder an. [Weiterlesen…]

21. bis 27. Oktober 2013

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine für den 21. bis 27. Oktober 2013. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps für die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Veranstaltungen vor Ort finden Sie ins unseren Kalendern auf allen Blogseiten im Menü Nachbarschaft im Menü “Termine”. [Weiterlesen…]

23. bis 29. September 2013

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine für den 23. bis 29. September 2013. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps für die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

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09. bis 15. September 2013

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine für den 09. bis 15. September 2013. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps für die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

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15. bis 21. Juli 2013

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine für den 15. bis 21. Juli 2013. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps für die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

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Freiwillige Feuerwehr feiert 50. Tag der offenen Tür

Rundum zufriedene Gesichter

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Übung am Objekt – aus diesem total verdellerten Fahrzeug gilt es Menschen zu retten.

 

Edingen-Neckarhausen, 08. Juli 2013. (red/ms) Gestern feierte die Freiwillige Feuerwehr Edingen ihren Tag der offenen Tür. Für die Feuerwehr immer ein guter Anlass, um sich zu präsentieren und Nachwuchs anzuwerben. Für die Gäste eine gute Gelegenheit für ein geselliges Beisammensein und durch den Genuss von Speisen und Getränken die Feuerwehrkasse aufzubessern. [Weiterlesen…]

08. bis 14. Juli 2013

Diese Woche: Tipps und Termine

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27. Mai bis 02. Juni 2013

Diese Woche: Tipps und Termine

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20. bis 26. Mai 2013

Diese Woche: Tipps und Termine

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15. bis 21. April 2013

Diese Woche: Tipps und Termine

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08. bis 14. April 2013

Diese Woche: Tipps und Termine

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04. bis 10. März 2013

Diese Woche: Tipps und Termine

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25. Februar bis 03. März 2013

Diese Woche: Tipps und Termine

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Geprothmannt: Schulpolitik muss zukunftsorientiert debattiert werden

Die Ganztagesschule muss kommen – aber sie ist trotzdem ein Problem

Rhein-Neckar, 01. Oktober 2012. (red) Alles schön und gut. Die Forderung nach einer Ganztagesschule ist richtig, aber trotzdem problematisch. Aktuell wurde im Ladenburger Gemeinderat über die Einführung der Ganztagesschule an der dortigen Werkrealschule diskutiert – aber die Debatte wird auch in anderen Gemeinden unseres Einzugsgebiet laufen. Und vermutlich Stückwerk bleiben. Weil immer nur kurzfristig geplant wird und niemand den Mut aufbringt, mal zehn oder sogar 20 Jahre nach vorne zu schauen. Oder auch mal zurück.

Kommentar: Hardy Prothmann

Dieser Beitrag kommt ohne Zahlen aus, weil es nicht um Erbsen zählen gehen soll, sondern um einen Aufruf zu einer weitsichtigen Debatte, die leider nicht stattfindet.

Baden-Württemberg ist unbestritten ein guter Schulstandort. Aber die Zeiten ändern sich. Mit ihnen die Menschen und die Bedingungen, unter denen sie miteiander leben. Deswegen beginne ich auch mit einem Sprung zurück.

Ich bin 1966 geboren und bin nach der vierten Klasse in Frankenthal aufs Gymnasium gegangen. Mit ein paar Freunden. Andere Freunde wechselten auf die Reals- oder Hauptschule. Für die Freundschaften war das weitgehend unbedeutend. Um 13:00 Uhr läutete es, ich war um 14:00 Uhr mit Essen und meist auch mit Hausaufgaben fertig, spätestens um drei ging es raus: Kicken, Rad fahren, Schwimmen gehen, Blödsinn machen, Vereinstraining. Mit meinen Freunden und anderen Kindern. Beim Abendessen war ich oft todmüde, weil ausgepowert.

Gemeinsamkeit

Mit einigen meiner Freunde bin ich unabhängig vom Schulabschluss und der späteren beruflichen „Laufbahn“ immer noch gut befreundet. Die einen arbeiten als Handwerker, andere in Heilberufen ohne Ärzte zu sein, es gibt Händler und Dienstleister unter ihnen. Alles feine Leute, die teils mal richtig ordentlich mehr Geld verdienen als ich. Und die oft um einiges weniger arrogant sind als die, die sich für die Elite halten.

Überhaupt diese ganze leidige Elitendiskussion: Wenn ich einem Kumpel einen französischen Text übersetzt habe oder die Inschriften auf alten Denkmälern lesen und verstehen konnte, wusste ich, dass ich mehr weiß als mein Hauptschulfreund. Na und? Dafür konnte der flitzeflink später Maße und Winkel berechnen, wusste immer, wo gerade die besten Preise für was auch immer waren. Das ergänzt sich bis heute.

Zusammen, statt getrennt

Hardy Prothmann (45) fordert mehr Weitblick bei der Schulpolitik.

Damit bin ich beim Kern der Debatte: Vor meiner Zeit wurden Jungs und Mädchen getrennt. Auch zu meiner Zeit wurden wir Kinder getrennt. Gemeinsames Lernen gab es nicht. Aber wir hatten neben der Schule viel Zeit für Gemeinschaft. Heute werden die Kinder auch getrennt, aber durch die Lebenssituation vieler Eltern brauchen sie eine längere Betreuung. Sicher sind auch die Anforderungen in der Schule gestiegen, also auch länger Schule.

Ich habe zwei Kinder. Der Sohn hat gerade nach dem achtjährigen Gymnasium Abitur gemacht, die Tochter besucht die 8. Klasse. Die kennen keine Haupt- und Realschüler mehr. Nicht wegen Elitegedanken – ich achte drauf, dass sie bewusst bescheiden bleiben -, sondern weil sie keine Zeit haben. Morgens um sechs Uhr aufstehen, Schule bis um 16-17:00 Uhr. Dann noch Hausaufgaben machen, lernen, etwas Sport und etwas Musik. Damit ist der Tag rum. Ab und an treffen sich „beste Freundinnen“ und das ist natürlich jemand aus der Klasse. Andere Kinder bekommen sie ja nicht zu Gesicht.

Diese Trennung der Kinder führt auch irgendwann zu einer Trennung der Gesellschaft. Gymnasiasten wissen nicht wie Realschüler ticken und die nicht, wie Hauptschüler so als Menschen sind. Falsche Elitendebatten führen zu falschen Selbstbildern bei den „Besten“ wie bei denen, die es „halt nicht geschafft haben“. Und vor allem CDU, SPD und FDP heißen diese heillosen Debatten auch noch an. Christliche Verbundenheit, soziales Miteinander oder freies Füreinander fällt diesen „politischen Eliten“ nicht mehr ein. Und umgekehrt kriegen die Grünen Pickel, wenn jemand Elite sagt, obwohl man die ganz sicher ebenso braucht wie den soliden Handwerker.

Der Schultyp der Zukunft, der auch den Gemeinsinn der Menschen stärkt und der gesellschaftlichen Situation Rechnung trägt ist die gemeinsame Ganztagsschule. Damit die nachwachsenden Generationen auch fähig sind, gemeinschaftlich zu denken. Und übereinander Bescheid wissen. Natürlich gehört auch Inklusion dazu.

Und man muss die Sportvereine in die Veränderungen ebenso mit einbeziehen wie Musikschulen. Wenn die Ganztags-Werkrealschule kommt, werden die Vereine erneut Kinder und Jugendliche verlieren. Ganz einfach aus dem Grund, dass nicht alle auf ein Mal im Zeitfenster 17:00-19:00 Uhr auf demselben Platz kicken oder diesselbe Halle belegen können.

Alle müssen zusammenrücken

Früher ging man nach der Schule in den Sportverein. „Nach der Schule“ ist heute später Nachmittag oder früher Abend. Also müssen die Vereine in die Schulen, ebenso die Musikschulen.

Das wird ein gewaltiger Umbau – denn dafür muss vieles neu gedacht werden. Von Gebäuden, über Plätze, über Mittel bis hin zur Organisation. In vielen Gemeinden reichen die Hallenkapazitäten nicht mehr aus. Nicht weil die von morgens bis abens belegt sind, sondern weil immer mehr Anspruch auf diesselben Zeitfenster erheben. Wo soll das hinführen? Dass jeder 10.000-Einwohner Ort vier Hallen und zwei Kunstrasenplätze hat?

Man muss nicht nur gesellschaftlich die Schulen neu denken, sondern auch wirtschaftlich. Denn bekanntlich fehlt es an Geld zur Unterhaltun und es wird weniger Kinder geben. Ob man sich diesen Luxus, drei Schulsysteme mit entsprechenden Verwaltungen noch wird leisten können, ist heute schon fraglich. Hinzu kommt der Schülerverkehr, denn die wenigstens laufen nach der Grundschule in eine weiterführende Schule.

Was die Hauptschüler schon mitmachen mussten, Zusammenlegungen, Werkrealschulreform, erneute Zusammenlegung, jetzt Ganztagsschule wird auch auf die anderen Schultypen zukommen. Gymnasien führen teils wieder die 9-jährigen Züge nach der G8-Reform ein oder bieten beide Züge an. Die Realschulen haben „Sorge“, dass ihre „Homogenität“ durch Hauptschüler gestört wird, da der Wegfall der Schulempfehlung nun Kindern die Realschule erlaubt, die sonst auf der Hauptschule gelandet wären. Und die Hauptschulen, neudeutsch Werkrealschulen, müssen bangen, ob sie überleben können.

Man könnte das Durcheinander auch als „lebendig“ bezeichnen. Tatsächlich weiß ich aus vielen Gespräche mit Eltern und Kindern, dass es als chaotisch begriffen wird. Eine „neue Ordnung“ kann nicht mehr Schaden anrichten als das verkorkste Herumexperimentieren der vergangenen Jahre.

Jubiläumsabend der Deutsch-Französischen Partnerschaft

Alfred Grosser spricht zu musikalischer Umrahmung

Der bekannte Publizist und Soziologe Alfred Grosser ist am 22. September 2012 zu Gast beim IGP e. V. Quelle: Pressefoto Gemeinde Edingen-Neckarhausen.

Edingen-Neckarhausen, 06. September 2012. (red/pm) Wir freuen uns am Vorabend des 50-jährigen Bestehens des Deutsch-Französischen Vertrages und des Jubiläumsjahres unserer Partnerschaft, eine der wegweisenden Persönlichkeiten der deutsch-französischen Völkerverständigung seit 1945 in Edingen-Neckarhausen zu Gast zu haben.

Information der Gemeinde Edingen-Neckarhausen:

„Alfred Grosser, der bekannte Politologe und Publizist, kommt als Gast der IGP zu einem Vortrag ins Schloss Neckarhausen. Thema des Abends: „50 Jahre Deutsch-Französischer Vertrag und DFJW – trotz Krise, die Zivilgesellschaft macht weiter“.

Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr. Wir werden vom besten Kenner beider Länder Interessantes über die deutsch-französischen Beziehungen erfahren. Wir sind auch gespannt auf seine Einschätzung, wie die Zivilgesellschaft trotz der aktuellen Krise weitermachen soll und welche Rolle dabei die Städtepartnerschaften spielen können. Wir freuen uns über die einmalige Chance, Alfred Grosser zu hören und mit ihm in Dialog zu treten. Eine weitere Gelegenheit für uns alle, mehr über unsere französischen Nachbarn zu erfahren und unser Partnerland noch besser kennen und verstehen zu lernen.

Die Veranstaltung wird von der deutsch-französischen Sängerin Anabelle Hund und dem Pianisten Marcus Rau musikalisch umrahmt. Sie werden unserem Gast und uns französische und deutsche Chansons präsentieren.

Wir haben allen IGP-Mitgliedern bereits eine Einladung zugestellt. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, werden die Anmeldungen entsprechend ihres Eingangs berücksichtigt. Senden Sie die Anmeldung bitte an folgende Adresse: IGP e.V., Brückenstraße 9, 68535 Edingen-Neckarhausen, gerne auch per E-Mail: igp@igp-jumelage.de (Betreff: A. Grosser). Schüler und Studenten sind besonders willkommen.

Wir freuen uns auf eine denkwürdige Veranstaltung für unsere Partnerschaft.

Alfred Grosser  ist deutsch-französischer Publizist, Soziologe und Politikwissenschaftler. Er studierte Politikwissenschaft und Germanistik und war ab 1955 Inhaber eines Lehrstuhls am Institut d’études politiques de Paris (Sciences Po) in Paris. 1992 wurde er als Studien- und Forschungsdirektor an der „Fondation Nationale des Sciences Politiques“ emeritiert. Alfred Grosser war ab 1965 Mitarbeiter zahlreicher Zeitungen und Fernsehanstalten. Unter anderem schrieb er politische Kolumnen für La Croix und Ouest France.

Er setzte sich sehr für die deutsch-französische Verständigung ein und hat sich in der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart für die deutsch-französischen Beziehungen engagiert. Er war einer der intellektuellen Wegbereiter im Vorfeld des „Elysée-Vertrags“ und bei der Gründung des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW). Bei zahlreichen Reisen und Vorträgen in Deutschland und Frankreich hat er an der Aussöhnung beider Nachbarländer mitgewirkt und sie gefestigt.“

Info & Kontakt

Erwin Hund, Telefon: 06203/180501
Klaus Merkle, Telefon: 06203/2730
E-Mail: igp@igp-jumelage.de
www.igp-jumelage.de