Sonntag, 11. Oktober 2020

CDU und SPD mit Verlusten

Gr├╝ne und UBL Gewinner der Wahl

Edingen-Neckarhausen, 29. Mai 2014 (red/ms) Die Wahlsieger in Edingen-Neckarhausen sind die UBL und die Gr├╝nen – beide Fraktionen konnten einen Sitz dazu gewinnen, w├Ąhrend SPD und CDU Stimmen verloren. Mit 26,5 Prozent der abgegebenen Stimmen l├Âst die UBL knapp die SPD als zweitst├Ąrkste Fraktion im Gemeinderat ab. Die CDU bildet mit sieben Sitzen zwar nach wie vor die gr├Â├čte Fraktion, musste aber mit 3,4 Prozent weniger als noch 2009 die gr├Â├čten Verluste hinnehmen. Die Wahlbeteiligung ist um etwa 1,3 Prozent gesunken und mit 55,7 Prozent entt├Ąuschend niedrig gewesen.
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Kommt die Mensa in sechs Monaten oder doch erst in drei Jahren?

Sporthalle bleibt Speisesaal der Pestalozzisch├╝ler

Edingen-Neckarhausen, 20. M├Ąrz 2014. (red/ms) Die Verpflegungslage an der Pestalozzi-Schule ist schlecht und eine schnelle L├Âsung muss her – dar├╝ber ist man sich im Gemeinderat einig. Doch statt zu einem Konsens zu kommen, spalteten sich die Lager immer weiter. Es wurde klar, dass eine z├╝gige L├Âsung vorerst Wunschvorstellung bleibt. Einen zwei Millionen Euro Neubau wollen derzeit die Wenigsten. Stattdessen soll nun in Zusammenarbeit mit der Schulleitung und den Elternvertretern eine bessere L├Âsung gefunden werden – und das dauert seine Zeit. Eine Entscheidung wird aller Wahrscheinlichkeit nach erst nach der Kommunalwahl getroffen. [Weiterlesen…]

Gemeinderat beschlie├čt mit knapper Mehrheit, Privatgrundst├╝ck zu verplanen

Umstrittener Aufstellungsbeschluss

Edingen-Neckarhausen, 25. Oktober 2013. (red/ms) Es ist eher selten, dass sich der Gemeinderat in Edingen-Neckarhausen so uneinig ist.┬áSPD und CDU waren daf├╝r, die UBL und die Gr├╝nen dagegen:┬áEs geht um ein Grundst├╝ck in Neckarhausen, an der Ecke, wo die Schlossstra├če auf die Hauptstra├če trifft. Momentan ist das Grundst├╝ck noch im privaten Besitz. Allerdings ist der Eigent├╝mer schon lange ausgewandert und der Grund ist seit Jahrzehnten ungenutzt. Nun will der Gemeinderat die Fl├Ąche f├╝r ├Âffentliche Zwecke nutzen. [Weiterlesen…]

Fast 40.000 Euro au├čerplanm├Ą├čige Ausgaben

Kreiselbeleuchtung am Schloss

Edingen-Neckarhausen, 27. September 2013. (red/ms) Der geplante Kreisverkehr vor dem Schlossplatz sorgte beim Gemeinderat f├╝r gro├če Ern├╝chterung. Der Grund: Man durfte ihn nicht nach eigenen Vorstellungen gestalten, da die Weisungshoheit dar├╝ber beim Rhein-Neckar-Kreis liegt. Dieser entschied sich f├╝r eine minimalistische Variante aus grauem Beton. Den Auftrag hat das Stra├čenbauamt bereits vergeben. Die Gemeinde ist f├╝r die ausreichende Beleuchtung zust├Ąndig, wenn der Kreisel fertiggestellt ist, um die Verkehrssicherheit zu gew├Ąhrleisten. [Weiterlesen…]

Interessenkonflikte zwischen der Gemeinde und dem Rhein-Neckar-Kreis

Kein sch├Âner Schlossplatz?

Edingen-Neckarhausen/Heidelberg, 19. Juli 2013. (red/ms) Die Neuigkeiten von Mario H├Ągele sind bitter und ern├╝chternd. Er ist der Sanierungsberater f├╝r die Neugestaltung des Schlossplatzes und hat vor Kurzem mit dem Stra├čenbauamt des Rhein-Neckar-Kreises verhandelt. Das ist n├Âtig, weil die Hauptstra├če nicht in H├Ąnden der Gemeinde ist, sondern dem Kreis geh├Ârt. Somit ist dieser auch die oberste Instanz, wenn es um Gestaltungsfragen dieser Stra├če geht. Bei den Anliegen der Gemeinde kollidierten zwei verschiedene Interessen: Aus der Sicht Edingen-Neckarhausens stand eine ├Ąsthetische Gestaltung im Vordergrund. Dem Kreis geht es in erster Linie um Verkehrssicherheit.┬á [Weiterlesen…]

Wer auf sein Vollgeschoss im Dachboden beharrt, wird das vermutlich durchklagen k├Ânnen

Kein Grundsatzbeschluss, aber Pr├Ązedenzf├Ąlle

Edingen-Neckarhausen, 17. Mai 2013. (red/ms) In der vergangenen Gemeinderatsitzung kamen so viele Besucher, dass die St├╝hle im Saal nicht mehr ausreichten und zus├Ątzliche herangeschafft werden mussten.┬áDer Grund f├╝r dieses au├čerordentlich hohe Interesse ist vermutlich zum einen die aktuelle Kontroverse um den fragw├╝rdigen Grundst├╝ckserwerb des B├╝rgermeisters. Zum anderen der Tagesordnungspunkt 8: Dort sollte n├Ąmlich zu einem Grundsatzbeschluss gefunden werden, der das gesamte Baugebiet der Gemeinde betrifft. [Weiterlesen…]

Bis November wird die Gemeinde eine Drehleiter mieten

├ťbergangsfahrzeug wird ausgeliehen

Edingen-Neckarhausen, 17. Mai 2013. (red/ms) Nachdem die Feuerwehr sechs Monate ohne eigene Drehleiter auskommen musste, wurde in der Gemeinderatsitzung vom 15. Mai beschlossen ein Ersatzfahrzeug auszuleihen, bis die neue Drehleiter einsatzf├Ąhig sein wird. Dies wird voraussichtlich im November der Fall sein, die Kosten liegen etwa zwischen 25.000 Euro und 30.000 Euro.┬á [Weiterlesen…]

Dem B├╝rgermeister bereiten die Mietkosten f├╝r ein Feuerwehrauto Bauchschmerzen

30.000 Euro zu viel f├╝r die Sicherheit der Gemeinde?

Edingen-Neckarhausen, 22. April 2013. (red/ms) Soll die Gemeinde ein weiteres halbes Jahr ohne ein Feuerwehrfahrzeug auskommen? Im M├Ąrz hat der Gemeinderat den Auftrag vergeben, eine neue Drehleiter zu beschaffen. Die alte ist seit etwa einem halben Jahr defekt. Seitdem gibt es keinen Ersatzwagen. ┬áIn der Gemeinderatsitzung gestern Abend schlug Herr Kraus-Vierling vor, ein f├╝r die sechs Monate, die noch zu ├╝berbr├╝cken sind, bis das neue Fahrzeug in Betrieb genommen werden kann, einen Ersatzwagen zu beschaffen. Allerdings bereiten die 30.000 Euro Mietkosten dem B├╝rgermeister „Bauchschmerzen“.

Von Minh Schredle

Sofort als B├╝rgermeister Roland Marsch fragte, ob es Antr├Ąge seitens der Gemeinder├Ąte gibt, meldete sich Herr Kraus-Vierling von der Unabh├Ąngigen B├╝rgerliste. Er verwies auf die kritische Situation der Freiwilligen Feuerwehr in Edingen-Neckarhausen. Seit mehr als einem halben Jahr ist die Drehleiter defekt. In der vorausgegangenen Gemeinderatsitzung wurde der Auftrag vergeben, ein neues Fahrzeug zu beschaffen. [Weiterlesen…]

Im Gemeinderat wird ein Gro├čteil der Beschl├╝sse vertagt

Langatmige Diskussionen und nur wenige Entscheidungen

Edingen-Neckarhausen, 22. April 2013. (red/ms) Eigentlich h├Ątten in der Gemeinderatsitzung am Mittwoch vor allem Bebauungspl├Ąne beschlossen werden sollen. Allerdings f├╝hrten auch lange Diskussionen oft nicht zu einer Einigung: Viele Punkte wurden vertagt, andere wurden nur mit knapper Mehrheit durchgesetzt.┬á

Von Minh Schredle

Nach etwa zweieinhalb Stunden waren die Ergebnisse in der Gemeinderatsitzung etwas ern├╝chternd. Denn wenn es zu Beschl├╝ssen kam, waren die Ergebnisse meistens von vornherein klar und in f├╝nf von sechs F├Ąllen einstimmig: Die Gemeinde wird eine Stelle f├╝r einen neuen Landschaftsg├Ąrtner ausschreiben, die Wilhelmstra├če wird saniert werden und das Tierheim weiterhin ausgesetzte Tiere aufnehmen. Au├čerdem wurde eine Vorschlagsliste f├╝r Sch├Âffen aufgestellt und der Verwaltung der Auftrag ├╝bertragen, den Bestand und Bedarf an Kindertagespl├Ątzen zu dokumentieren. [Weiterlesen…]

Sanierung der Goethestra├če

Gr├╝ninseln versetzen, Verkehrsinsel erhalten

Edingen-Neckarhausen, 30. Juli 2012. (red/la) Nach dem vierten Sanierungsabschnitt soll die Goethestra├če endlich wieder schlaglochfrei sein. Kritik gab es nur an zwei „gr├╝nen“ Nadel├Âhren und dem Abbau der Verkehrsinsel.

Anfangs sah es aus, als w├╝rde der vierte und letzte Sanierungsabschnitt der Goethestra├če ohne gr├Â├čere Diskussion den Rat passieren. Es gab keine Einw├Ąnde dagegen, den Belag zwischen Kolpingstra├če und Friedrichsfelder Stra├če zu sanieren und au├čerdem noch vier Wasserleitungshausanschl├╝sse aus den 50er Jahren zu erneuern. Auch an der Ausschreibung und den kalkulierten Kosten in H├Âhe von 185.000 Euro hatten die R├Ąte nichts zu monieren. Dann allerdings erregten vier Gr├╝ninseln sowie eine Verkehrsinsel die Gem├╝ter.

Inge Honsel (CDU) st├Ârte sich an zwei mal zwei gegen├╝berliegenden Gr├╝ninseln an den Stra├čenenden:

Da wird die Stra├če zu eng f├╝r den Verkehr.

„Die Torsituation haben wir bewusst geplant, damit die Leute da nicht durchbrausen. Das entspricht auch den Forderungen der Verkehrsbeh├Ârde“, erkl├Ąrte Bauamtsleiter Horst G├Âhrig.

Der geplante Abbau einer Verkehrsinsel auf der Kreuzung Friedrichsfelder Stra├če und Goethestra├če stie├č auf Kritik. Gerade ├Ąltere Menschen und Kinder w├╝rden die Verlehrsinsel benutzen, um bei starkem Verkehr die Stra├če „in zwei Z├╝gen“ sicher zu ├╝berqueren. G├Âhrig rechtfertigte den geplanten Abbau. Eine Nutzungsanalyse habe ergeben, dass nur 20 Prozent der Passanten die Insel bei der Stra├čen├╝berquerung nutzen w├╝rden.

Aber diese 20 Prozent haben die Insel bitter n├Âtig,

warf Stephan Kraus-Vierling (UBL) ein. Das seien eben vor allem ├Ąltere Menschen mit Rollatoren. Auch die gr├╝ne R├Ątin Lisa Schild erkl├Ąrte, dass gerade ├Ąltere Menschen die Verkehrsinsel als Zwischenstation bei der Stra├čenquerung nutzen w├╝rden. Kraus-Vierling bat die Verwaltung das „80-Prozent-Argument“ nochmal zu ├╝berdenken:

Wenn man solchen Argumenten folgt, d├╝rfe man keine einzige Behindertentoilette mehr bauen.

B├╝rgermeister Roland Marsch versprach eine Pr├╝fung der Einw├Ąnde: „Es geht jetzt erstmal nur um die grunds├Ątzliche Ma├čnahme. Details k├Ânnen wir sp├Ąter nachbessern.“ Daraufhin stimmten alle Fraktionen zu.

Aus dem Gemeinderat

Ganztagsgrundschule und Hector-Kinderakademie kommen

Ab dem Schuljahr 2013/2014 wird die Pestalozzi-Grundschule zur Ganztagsgrundschule.

 

Edingen-Neckarhausen, 23. April 2012. (red/jt) Die Neuausrichtung der beiden ├Ârtlichen Grundschulen im Schuljahr 2013/2014 wurde am vergangenen Mittwoch in der Gemeinderatssitzung besprochen. Die Graf-von-Oberndorff-Schule m├Âchte Standort einer Hector-Akademie werden, die Pestalozzi-Grundschule wird zu einer Ganztagsgrundschule umgewandelt.

Von einer „Neuausrichtung“ und „Profilsch├Ąrfung“ sprachen Gerhard Hund (CDU) und Endrik Ebel (SPD) als in der Gemeinderatssitzung ├╝ber die beiden Grundschulen in Edingen-Neckarhausen gesprochen wurde.

Die Graf-von-Oberndorff-Schule im Ortsteil Neckarhausen wird ihre Vereinbarung mit der Werkrealschule „Unterer Neckar“ sp├Ątestens zum Juli 2014 aufl├Âsen. In der Au├čenstelle Neckarhausen werden bereits seit dem Schuljahr 2011/2012 keine Klassen der Werkrealschule mehr unterrichtet.

Stattdessen bewirbt sich die Schule als Standort einer Hector-Akademie um dann mit einem freiwilligen Zusatzangebot zur Hochbegabtenf├Ârderung f├╝r Grundschulkinder zu punkten.

Das Angebot einer solchen Hector-Akademie umfasst dann den Einstieg in neue und die Vertiefung bereits vorhandener Wissensgebiete sowie den Ausbau pers├Ânlicher Begabungsschwerpunkte, ├╝berwiegend im sogenannten „MINT-Bereich“ (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik).

Die Idee f├╝r die Bewerbung stammte von Gemeinderat Ebel, wurde jedoch von s├Ąmtlichen Fraktionen begr├╝├čt.

Laut Schulleitering Angelika Engelhardt habe man vom Kultusministerium auf eine erste Anfrage bereits eine positive R├╝ckmeldung erhalten, dort warte man jetzt noch auf die Bewerbung. Daher werden die Mitarbeiter der Schule „jetzt die ├ärmel hochkrempeln und anfangen zu arbeiten.“

Die dadurch f├╝r die Kommune entstehenden Kosten nannte B├╝rgermeister Roland Marsch „├╝berschaubar“. Von der Hector-Stiftung II g├Ąbe es f├╝r die Hector-Kinderakademien F├Ârdergelder von bis zu 50.000 Euro j├Ąhrlich. Im Falle einer Neugr├╝ndung g├Ąbe es bis zu 65.000 Euro.

Gemeinderat Hund fand es positiv, dass die Gemeinde sich eindeutig „in der Schullandschaft positioniert“. Die „Idee einer weiterf├╝hrenden Schule“ in Edingen-Neckarhausen hingegen hielt er f├╝r „deplaziert“.

Die Kinderakademie soll bereits zum Schuljahr 2013/2014 mit gleitendem Einstieg starten.

Pestalozzi-Grundschule wird Ganztagsgrundschule

Die Pestalozzi-Grundschule wird ab dem Schuljahr 2013/2014 zur Ganztagsgrundschule umgewandelt.

Die Eltern haben dann die Wahl, ob sie ihre Kinder wie bisher in eine Halbtagsklasse bis 14 Uhr oder in den Ganztagsschulbetrieb bis 16.30 Uhr anmelden. Bereits im M├Ąrz wurden die Eltern der k├╝nftigen Sch├╝ler bei einem Informationsabend informiert.

Laut der Schulleiterin Renate Wacker seien bei den Neuanmeldungen bereits jetzt „zwei Lerngruppen ├╝bervoll“. Das Ganztagsangebot werde gewollt und gebraucht, sagte Gemeinder├Ątin Lisa Schild (B├╝ndnis 90/Die Gr├╝nen). Stephan Kraus-Vierling (UBLÔÇŐ/ÔÇŐFDP-FWV) begr├╝├čte ebenfalls das neue Angebot, sprach aber auch lobend ├╝ber die bis dato ├Ąu├čerst flexible Hortbetreuung, die nun wegfalle.

Wie hoch die Ausgaben f├╝r die Gemeinde durch das Mittagessen, die Freizeitbetreuung und steigende Personal- und Sachkosten sind, lies sich bis jetzt noch nicht beziffern.