Sonntag, 19. Mai 2019

Zahlreiche Ehrungen fĂŒr die Arbeit der FeuerwehrmĂ€nner

Feuerwehrball ein großer Erfolg

Edingen-Neckarhausen, 29. Oktober 2014. (red/jak) Mehr als 150 GÀste kamen in die Eduard-SchlÀfer-Halle zum Feuerwehrball der Freiwilligen Feuerwehr Edingen-Neckarhausen. Nach der Ehrung von verdienten FeuerwehrmÀnnern und Lobeshymnen auf deren Arbeit wurde bis in die Morgenstunden gefeiert.

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Viel Besuch trotz Regenwetter

Tag der offenen TĂŒr bei der Feuerwehr

Edingen-Neckarhausen, 26. September 2014. (red/pm) Im September muss man wettertechnisch mit allem rechnen: SpĂ€tsommerliche Temperaturen und Sonnenschein – oder eben Regenschauer. Leider blieb der Tag der offenen TĂŒr, am vergangenen Sonntag, 21. September, nicht vom Regen verschont. Trotzdem kamen viele Besucherinnen und Besucher in den Hof des NeckarhĂ€user Schlosses, wohin die Abteilung Neckarhausen eingeladen hatte. [Weiterlesen…]

Unwetter ĂŒber Edingen-Neckarhausen

Großeinsatz fĂŒr die Feuerwehr

Edingen-Neckarhausen, 29. Juli 2014. (red/fw) Noch vor zwei Tagen hatte die Abteilung Edingen das Szenario geĂŒbt, das gestern Wirklichkeit wurde: Über 50 Einsatzstellen mussten in der Gemeinde nach einem Unwetter abgearbeitet werden. Der Großeinsatz wurde nicht ĂŒber die Leitstelle, sondern vom GerĂ€tehaus Edingen koordiniert. [Weiterlesen…]

Dramatischer Paralleleinsatz

Feuerwehr Edingen-Neckarhausen als Lebensretter

Edingen-Neckarhausen, 17. Juli 2014. (red/fw)  Eine Hauptaufgabe der Feuerwehr ist es, Leben zu retten und zu schĂŒtzen. Dass die Feuerwehr Edingen-Neckarhausen dazu in der Lage ist, hat sie am Montagmorgen, 14. Juli, erneut bewiesen. [Weiterlesen…]

45 Personen aus vier HĂ€usern evakuiert

Große Aufregung um kleines Tier

Edingen-Neckarhausen, 15. Mai 2014. (red/fw) Vergangenen Dienstag kam es wegen Gasgeruchs zu einem Großeinsatz der Feuerwehr Edingen-Neckarhausen. 45 Personen wurden aus vier HĂ€usern evakuiert, Erkundung unter Atemschutz – wichtige Vorsichtsmaßnahmen. Am Ende stellte sich jedoch heraus, dass der Geruch von etwas ganz anderem ausging. [Weiterlesen…]

Defibrillatoreinsatz erfolgreich

Feuerwehr belebt 28-jÀhrigen wieder

Edingen-Neckarhausen, 14. April 2014. (red/fw) Feuerwehrleute der Abteilung Neckarhausen haben einem 28-jĂ€hrigen das Leben gerettet, indem sie ihn nach einem Kreislaufstillstand wiederbelebt und einen automatisierten externen Defibrillator (AED) eingesetzt hatten. Der Vorfall ereignete sich bereits vor zwei Wochen. Da der Krankheitsverlauf erst unklar war und mit RĂŒcksicht auf den Patienten und seine Angehörigen, ging die Feuerwehr erst jetzt damit an die Öffentlichkeit. [Weiterlesen…]

Stephan Zimmer und Michael Berger im Amt bestÀtigt

Kommandanten offiziell

Edingen-Neckarhausen, 21. Februar 2014. (red/ms) Am 17. Januar fand die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr statt. Dort wurden Kommandant und dessen Stellvertreter der Gesamtwehr fĂŒr die nĂ€chsten fĂŒnf Jahre gewĂ€hlt. Bei beiden Ämtern gab es keine VerĂ€nderungen: Stephan Zimmer bleibt Kommandant und Michael Berger sein Stellvertreter. Damit diese Wahl offiziell ist, bedarf es der Zustimmung des Gemeinderats. Diese erfolgte einstimmig und ohne Diskussionen.

GebÀude erleidet keinen Sachschaden

Zimmerbrand endet glimpflich

Edingen-Neckarhausen, 17. Dezember 2013. (red/fw) Ein Zimmerbrand in der Goethestraße in Edingen ist am Montagabend, 16. Dezember, glimpflich verlaufen. [Weiterlesen…]

Viele Besucher beim Tag der offenen TĂŒr in Neckarhausen

Ein voller Erfolg

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Die Feuerwehrleute demonstrierten, wie man bei einem GebÀudebrand vorgeht. Foto: Feuerwehr Edingen-Neckarhausen

Edingen-Neckarhausen, 23. September 2013. (red/fw) Der Tag der offenen TĂŒr der Feuerwehr kam gut bei den Menschen an. Viele Besucher nutzten das gute Wetter und genossen das kulinarische Angebot und die spannende Unterhaltung. [Weiterlesen…]

Unvergessliche 24-Stunden-Übung der Jugendfeuerwehr

Viele EinsĂ€tze und glĂŒckliche Gesichter

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Die zukĂŒnftigen Feuerwehrleute mussten unter anderem einen Fahrzeugbrand auf den Edinger Messplatz bekĂ€mpfen. Feuerwehr Edingen-Neckarhausen

 

Edingen-Neckarhausen, 22. August 2013. (red/fw) Am 09. August fand in Edingen-Neckarhausen die 24-Stunden-Übung der Jugendfeuerwehr statt.  22 Kinder und Jugendliche hatten einige Aufgaben zu meistern und durften erleben, wie es ist, zur Feuerwehr zu gehören. [Weiterlesen…]

Gemeinsames AusrĂŒcken im Ernstfall

Kooperation zwischen Feuerwehr und Johannitern

Edingen-Neckarhausen, 08. Mai 2013. (red/pm) Die Feuerwehr Edingen-Neckarhausen und die Schnelleinsatzgruppe der Johanniter aus Mannheim werden in Zukunft noch enger als bisher zusammenarbeiten. Seit dem 15.04.2013 ist die Schnelleinsatzgruppe fest in der Alarm- und AusrĂŒckeordnung der Feuerwehr verankert und wird so automatisch bei bestimmten Einsatzstichworten alarmiert. Dazu zĂ€hlen vor allem bestĂ€tigte BrĂ€nde in Senioreneinrichtungen der Gemeinde, etwa den Avendi-Seniorenheimen in Edingen und Neckarhausen. [Weiterlesen…]

GaststĂ€tte "Alexis“ in Neckarhausen gerettet

Kaminbrand in GaststÀtte

Foto: Feuerwehr Edingen-Neckarhausen

 

Neckarhausen, 29. Januar 2013. (red/fw) Am Donnerstagabend, 24.01.2013, bemerkte der Besitzer eines Hotel- und Restaurantbetriebes in der Hauptstraße ungewöhnlich viel Rauch im hauseigenen Kamin. GeistesgegenwĂ€rtig alarmierte er die Feuerwehr und evakuierte die HotelgĂ€ste im ersten Obergeschoss des Altbaus.

Von Andreas Feige, Feuerwehr Edingen-Neckarhausen:

„Die Feuerwehr Edingen-Neckarhausen rĂŒckte mit vier Fahrzeugen an und traf bereits nach wenigen Minuten an der Einsatzstelle im Ortsteil Neckarhausen ein. ZusĂ€tzlich wurden auf Grund des gegenwĂ€rtigen Defekts der eigenen Drehleiter die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Ilvesheim zur Überlandhilfe alarmiert. Vor Ort begaben sich die EinsatzkrĂ€fte zĂŒgig auf den Dachboden des GebĂ€udes und reinigten von dort den Kamin mit Schornsteinfegerwerkzeug. Die gelösten GlutstĂŒcke wurden zeitgleich im Keller ausgerĂ€umt und in Folge abgelöscht.

Einsatzleiter Stephan Zimmer erklĂ€rte: „Bei solchen Einsatzlagen besteht die Gefahr, dass die Zwischendecke von Obergeschoss und Dachboden durch den brennenden Kamin ebenfalls Feuer fĂ€ngt. Durch die schnelle Alarmierung und das zĂŒgige Eingreifen der Feuerwehr konnte der Kaminbrand jedoch bereits im Keim gelöscht und somit grĂ¶ĂŸerer Schaden verhindert werden.“

Im Einsatz waren 28 Feuerwehrleute der Feuerwehr Edingen-Neckarhausen, 5 Feuerwehrleute der Feuerwehr Ilvesheim, medizinisches Fachpersonnal der Mannheimer Johanniter mit einem Rettungswagen sowie zwei Beamte der Polizei mit einem Funkstreifenwagen. Nach etwa einer Stunde war der Einsatz fĂŒr alle EinsatzkrĂ€fte beendet.“

Brand im Garten

SelbstentzĂŒndung eines Komposthaufens

Neu-Edingen, 25. September 2012. (red/fw) Unter einem großen Komposthaufen schlummerte in der Rosenstraße in Neu-Edingen eine böse Überraschung. Durch GĂ€rprozesse hatte sich eine enorme Hitze gebildet, die den Haufen entzĂŒndete und die Feuerwehr Edingen-Neckarhausen heute um 10:30 Uhr auf den Plan rief.

Information der Feuerwehr Edingen-Neckarhausen:

„Aus beiden Abteilungen rĂŒckte je ein Fahrzeug mit insgesamt sieben Feuerwehrleuten an. Der Alarmierungszeit war es geschuldet, dass weniger EinsatzkrĂ€fte als sonst zur VerfĂŒgung standen. So löschte Kommandant Stephan Zimmer unter Atemschutz, sein Stellvertreter Michael Berger war Maschinist auf dem Edinger Tanklöschfahrzeug. Das Feuer wurde zĂŒgig gelöscht und der noch dampfende Komposthaufen auseinandergezogen. Eine Kontrolle mit der WĂ€rmebildkamera ergab keine Hinweise auf weitere Glutnester. Der Einsatz endete um 11:30 Uhr.

Da es in den letzten Wochen in der Gemeinde mehrere KomposthaufenbrĂ€nde gab, hat die Feuerwehr Edingen-Neckarhausen Tipps fĂŒr Gartenbesitzer in Zusammenarbeit mit dem Obst- und Gartenbauverein Edingen zusammengestellt. Dessen Vorsitzender Helmut Koch erklĂ€rt: „GĂ€rprozesse entstehen vor allem dann, wenn Gras- und Wiesenschnitt oder Heu zu feucht aufgeschichtet werden“. Solche aufgeschichteten Haufen mĂŒssten sorgfĂ€ltig kontrolliert und umgeschichtet werden. Dies durchlĂŒfte die Schichtung und minimiere das Risiko der SelbstentzĂŒndung.

Normaler Hauskompost, der aus KĂŒchenabfĂ€llen, Zweigen und BlĂ€ttern bestehe, mache dagegen keine Probleme – auch dann nicht, wenn er in einem geschlossenen BehĂ€lter aufbewahrt werde.“

Aufmerksame Nachbarn verhindern großen Schaden

Glasscherben entzĂŒnden Komposthaufen

Edingen-Neckarhausen, 10. September 2012. (red/fw)  Durch die Kraft der Morgensonne geriet am Sonntag, 09.09.2012, ein Komposthaufen in der Neckarhauser Straße in Neu-Edingen in Brand. Vermutlich hatten Glasscherben die Strahlen gebĂŒndelt und so das Feuer entfacht, das um 09:15 Uhr von Anwohnern per Notruf gemeldet wurde.

Information der Feuerwehr Edingen-Neckarhausen:

„Die Abteilung Edingen der Feuerwehr Edingen-Neckarhausen rĂŒckte mit der Drehleiter und dem Tanklöschfahrzeug mit insgesamt 7 Feuerwehrleuten aus. Kommandant Stephan Zimmer fuhr separat aus Neckarhausen an, um sich vor Ort ein Bild vom Einsatz zu machen. Die genaue Lage der Einsatzstelle war anfangs unklar, sodass die Feuerwehr zuerst in die Nelkenstraße fuhr, die parallel zur Neckarhauser Straße verlĂ€uft und in der das Feuer ursprĂŒnglich gemeldet wurde.

Vor Ort löschte ein Trupp unter Atemschutz den Schwelbrand und zog den Komposthaufen auseinander. Anschließend wurde das GrĂŒnzeug ausgiebig gewĂ€ssert, um ein WiederentzĂŒnden zu verhindern. Die Außenwand einer angrenzenden Garage wurde nur leicht in Mitleidenschaft gezogen.

Die Anwohner hatten das Feuer wohl rechtzeitig bemerkt und Löschversuche mit einem Gartenschlauch unternommen – dabei wurde niemand verletzt. Ein Fahrzeug der Berufsfeuerwehr Mannheim, die gleichzeitig alarmiert wurde, musste nicht tĂ€tig werden und rĂŒckte wieder ab. Der Einsatz endete fĂŒr die Abteilung Edingen um 11 Uhr.“

Feuerwehr sieht Zusammenhang

Erneut brennen mehrere MĂŒlltonnen

Edingen-Neckarhausen, 08. Juni 2012. (red/fw) In der Nacht zum Freitag, 08.06.2012, wurde die Feuerwehr Edingen-Neckarhausen um 02:16 Uhr gleich zu mehreren BrandeinsĂ€tzen alarmiert: Die Abteilung Edingen löschte einen MĂŒlltonnenbrand in der Main-Neckar-Bahn-Straße in Neu-Edingen, wĂ€hrend die Abteilung Neckarhausen gleich drei brennende MĂŒlltonnen im Gewerbegebiet im Bereich der „Stahl-Kreuzung“ bekĂ€mpfte.

Information der Feuerwehr:

„Es waren jeweils Trupps unter Atemschutz im Einsatz. An beiden Einsatzstellen geht die Polizei von Brandstiftung aus.

Die MĂŒlltonnen wurden komplett zerstört, dabei entstand kein GebĂ€ude- oder Personenschaden. Bereits am Montag zĂŒndeten Unbekannte drei MĂŒllcontainer an der Pestalozzischule in Edingen an. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung gegen Unbekannt. FĂŒnf Fahrzeuge und 20 ehrenamtliche Feuerwehrleute der Feuerwehr Edingen-Neckarhausen waren bis 03:30 Uhr im Einsatz.“

Auf Nachfrage schilderte Gesamtkommandant Stephan Zimmer, dass auf der „Stahl-Kreuzung“ eine Baustellenlampe abgefackelt worden ist. Die MĂŒll-Container waren entweder zur Abholung auf die Straße gestellt worden oder von der Straße her erreichbar.

In der Sache ermittelt das Revier Ladenburg, da es sich aus Sicht der Polizei nicht um „Brandstiftung“, sondern „Brandlegung“ und SachbeschĂ€digung handelt. Bei GebĂ€udebrĂ€nden wĂŒrde die Kriminalpolizei wegen Brandstiftung ermitteln.

Über 200 Zuschauer verfolgen den Großeinsatz

JahreshauptĂŒbung der Feuerwehr Edingen-Neckarhausen

Die Mitarbeiterinnen des avendi-Pflegeheims "Edi-Wohnpark" bereiten sich auf den Einsatz vor.

 

Edingen-Neckarhausen, 16. April 2012. (red/fw) Bei der JahreshauptĂŒbung der Feuerwehr Edingen-Neckarhausen gab es hohes Lob von allen Seiten. BĂŒrgermeister Roland Marsch sprach in höchsten Tönen von „seiner“ sehr engagierten Truppe. Auch der zustĂ€ndige UnterkreisfĂŒhrer Roy Bergdoll sowie der der Vorsitzende des DRK-Ortsverbandes Edingen, Jochen Ridinger, lobten die Schlagkraft der Feuerwehr.

Am Samstag, dem 14. April 2012 fand im Neubaugebiet in der Sankt-Martin-Straße die JahreshauptĂŒbung der Feuerwehr Edingen-Neckarhausen statt. Bereits 30 Minuten vor Beginn der Übung begann der Pressewart Hannes Steffen Henn seine Moderation mit einem Countdown und einem Hinweis auf den bevorstehenden Einsatz an die Bevölkerung. Henn, selbst Oberfeuerwehrmann und RettungssanitĂ€ter, kommentierte wĂ€hrend der gesamten Übung ĂŒber Lautsprecher das Geschehen.

Rund 200 Zuschauer hatten sich im Neubaugebiet versammelt, um die JahreshauptĂŒbung im avendi-Pflegeheim „Edi-Wohnpark“ live mitzuverfolgen. Um 15:00 Uhr erfolgte dann der „Startschuss“ fĂŒr den Feuerwehreinsatz, indem der Abteilungskommandant Michael Berger die Brandmeldeanlage im Pflegeheim auslöste.

Angenommen wurde fĂŒr den Einsatz ein Brandmeldealarm mit starker Rauchentwicklung aus einem Zimmerfenster. Ein Vollbrand des Zimmers galt als wahrscheinlich. Beim Eintreffen der Einsatzfahrzeuge kam es bereits zur ersten Herausforderung. Auf Grund der Bau- und Parksituation blieb den EinsatzkrĂ€ften nur wenig Platz zum Rangieren. Richtig eng wurde es, als dann auch noch die Einsatzfahrzeuge des DRK und der Johanniter anrĂŒckten.

Aus einem Fenster im 2. OG drang beim Eintreffen der ersten Fahrzeuge bereits Rauch ins Freie. Einsatzleiter Volker Rausch ordnete die BrandbekĂ€mpfung ĂŒber die Drehleiter an und schickte einen weiteren Trupp in den Innenangriff.

Schweißtreibender Innenangriff

Mit 25 Kilogramm AusrĂŒstung beladen durchsuchen die FeuerwehrmĂ€nner das Pflegeheim.

Mit gut 25 Kilogramm AusrĂŒstung beladen rĂŒckten die FeuerwehrmĂ€nner im sogenannten „Seitenkriechgang“ in den verrauchten Innenbereich vor. Bei dieser Art der Fortbewegung geht der Feuerwehrmann die Hocke, streckt ein Bein nach vorne aus und verlagert sein Gewicht auf das andere Bein. Den Oberkörper dreht er dabei seitlich zur Fortbewegungsrichtung. So geht es dann langsam StĂŒck fĂŒr StĂŒck vorwĂ€rts.

FĂŒr den Feuerwehrmann ist diese Art der Fortbewegung sehr anstrengend, hat allerdings auch einige Vorteile. Er hat die Rauchschicht ĂŒber seinem Kopf permanent im Blick, so kann er sich bei einer RauchdurchzĂŒndung reflexartig auf den RĂŒcken abrollen. Das kann ihm in einer solchen Situation das Leben retten. Weiterhin kann mit dem ausgestreckten Bein bei den erschwerten Sichtbedingungen der Nahbereich abgesucht werden und AbstĂŒrze werden vermieden.

Dem Einsatztrupp folgten weitere Trupps und suchten mit Hilfe einer WĂ€rmebildkamera das Stockwerk nach Patienten ab. Die betroffenen GĂ€nge und Zimmer im Brandabschnitt wurden mittel ÜberdruckbelĂŒftung mit einem LĂŒfter entraucht.

Im Aussenbereich wurde die Einsatzstellenlogistik mit dem Einsatzleitwagen und einem Nachschubfahrzeug eingerichet.

Reibungsloses Zusammenspiel

Im Innern des Heimes klappte das Zusammenspiel reibungslos: Das Heimpersonal evakuierte gehfĂ€hige Bewohner, die wiederum von weiteren avendi-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ĂŒberzeugend gemimt wurden. Außerdem belieferte das Personal die Feuerwehr mit wertvollen Informationen wie etwa die Anzahl der Bewohner auf der betroffenen Station.

BettlĂ€gerige und immobile Bewohner wurden von Atemschutztrupps mit Brandfluchthauben ausgestattet und aus dem unmittelbaren Gefahrenbereich gerettet. Am Ende des verrauchten Abschnitts warteten Helfer des DRK-Ortsverbandes Edingen, die in die Rolle der ersteintreffenden Rettungswagenbesatzungen schlĂŒpften.

Sie sichteten die Patienten und fĂŒhrten die Erstversorgung bedrohlicher Verletzungen und Erkrankungen durch. Außerdem alarmierten sie frĂŒhzeitig die Schnelleinsatzgruppe der Johanniter Mannheim nach.

Diese ehrenamtliche Gruppe rĂŒckt bei grĂ¶ĂŸeren Schadenslagen mit mehreren Betroffenen aus und kann in kĂŒrzester Zeit einen Behandlungsplatz einrichten – heute brauchte sie nur 7 Minuten, um ein Zelt mit Intensiv- und normalen BehandlungsplĂ€tzen aufzubauen.

Eine Rekordzahl von 200 Zuschauern aller Altersgruppen verfolgten die kommentierte Übung. Nach 45 Minuten meldete Einsatzleiter Volker Rausch:

Alle Übungsziele sind erreicht. Wir haben 10 gehfĂ€hige und 3 hilfsbedĂŒrftige Bewohner gerettet, der Brand ist unter Kontrolle.

Nachbesprechung im GerÀtehaus

Stolz auf ihre Feuerwehr - BĂŒrgermeister Roland Marsch (rechts) und Feuerwehrkommandant Stephan Zimmer (links).

In der Übungsnachbesprechung im Edinger GerĂ€tehaus resĂŒmierte Kommandant Stephan Zimmer die Übung und erlĂ€uterte gemeinsam mit Pressewart Hannes Steffen Henn die Übungsziele. Dabei machte Zimmer auch auf die heikle Parksituation aufmerksam, die den EinsatzkrĂ€ften zu schaffen mache.

Die VerkehrsverhÀltnisse sind katastrophal!

UnterkreisfĂŒhrer Roy Bergdoll, der die Übung beobachtet hatte, stellte fest:

„Eigentlich muss ich keine Übung der Feuerwehr Edingen-Neckarhausen anschauen. Diese Wehr ist hervorragend aufgestellt“, sagte er auch in Anspielung auf seine hĂ€ufige Anwesenheit bei GroßeinsĂ€tzen in der Gemeinde in den letzten Wochen und Monaten.

Gleichzeitig nannte Bergdoll auch Verbesserungsmöglichkeiten, etwa bei Details des Vorgehens im Innenangriff oder der Verwendung sogenannter RauchvorhÀnge. Sie verhindern, dass Brandrauch in eigentlich rauchfreie Bereiche vordringen kann.

Großes Lob fĂŒr die Zusammenarbeit vor und wĂ€hrend der Übung kam vom Vorsitzenden des DRK-Ortsverbandes Edingen, Jochen Ridinger. Er hatte selbst an der Übung mitgewirkt und große Freude empfunden, man freue sich auf eine zukĂŒnftige Zusammenarbeit mit der Feuerwehr und gerne auch den Kollegen der Johanniter.

Heimleiterin Anke Rinne dankte seitens des avendi-Pflegeheimes fĂŒr die Rettung aller ihrer 13 Bewohner. Deutlich weniger aufgeregt als vor der Übung lud sie alle Anwesenden auch zum Tag der offenen TĂŒr im Juni ein.

Auch BĂŒrgermeister Roland Marsch sprach allen Beteiligten ein Lob in seinem Namen und im Namen des Gemeinderates aus und ließ damit einige Feuerwehrmannherzen höher schlagen:

Wir können sagen: Wir sind stolz auf unsere Freiwillige Feuerwehr.

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Erneut Brand in Entsorgungsbetrieb

Abfallberg steht in Flammen

Mit Hilfe des Deponiebaggers wurden die schwelenden MĂŒllreste auseinander gebracht.

 

Edingen-Neckarhausen, 07. April 2012. (red/fw) Ein besonderes Osterfeuer sorgte am Abend des Karfreitags fĂŒr einen Großeinsatz der Feuerwehr Edingen-Neckarhausen. Bei der Entsorgungsfirma Sita im Industriegebiet stand ein Abfallberg in Flammen. Mehrere Einsatztrupps unter Atemschutz brachten das Feuer unter Kontrolle. Verletzt wurde niemand, die Brandursache ist noch unklar.

Information der Feuerwehr:

„Es war eines der unangenehmen Osterfeuer:

Am Abend des Karfreitag, 06.04.2012, wurde die Feuerwehr Edingen-Neckarhausen kurz nach 21 Uhr zu einer starken Rauchentwicklung im Edinger Gewerbegebiet gerufen. Es zeigten sich Parallelen zum Brandeinsatz der vergangenen Woche: Wieder meldete eine Streifenwagenbesatzung das Feuer, wieder war dieselbe Entsorgungsfirma betroffen.

Diesmal waren KunststoffabfÀlle auf einer Deponie in Brand geraten. Beim Eintreffen der ersten Fahrzeuge schlugen hohe Flammen aus dem Abfallberg, eine RauchsÀule stieg in den Himmel auf.

Dieses Bild bot sich den EinsatzkrÀften bei ihrem Eintreffen. Bild: Feuerwehr Edingen-Neckarhausen

Ein Fahrzeug begann sofort mit der BrandbekÀmpfung.

Die grĂ¶ĂŸte Herausforderung stellte die Wasserversorgung der Einsatzstelle dar – zum GlĂŒck waren einige Feuerwehrleute bei einer Übung der Jugendfeuerwehr an selber Stelle vor einigen Monaten dabei und wussten, wo sich der nĂ€chste Hydrant befindet.

Zur Sicherheit verlegte ein Teil der Mannschaft eine zusĂ€tzliche Schlauchleitung ĂŒber ca. 500 Meter querfeldein.

Knapp 40 EinsatzkrĂ€fte der Feuerwehr Edingen-Neckarhausen waren mit 10 Fahrzeugen vor Ort; ebenfalls waren UnterkreisfĂŒhrer Roy Bergdoll und der stellvertretende Kreisbrandmeister Axel Schuh mitsamt Presseteam an der Einsatzstelle.

Ein GerĂ€tewagen der Feuerwehr Ladenburg fĂŒhrte Messungen im weiten Umkreis auf bestimmte Schadstoffe durch: Diese befanden sich alle unterhalb der Nachweisgrenze, Gefahr fĂŒr BĂŒrgerinnen und BĂŒrger der umliegenden Gemeinden bestand nicht.

Auch ein Mitarbeiter der KlĂ€ranlage kam zur Einsatzstelle, um weitere Schutzmaßnahmen fĂŒr die empfindlichen KlĂ€rstufen abschĂ€tzen zu können.

Einsatzleiter Stephan Zimmer forderte ĂŒberdies frĂŒhzeitig UnterstĂŒtzung der Berufsfeuerwehr Mannheim an: Diese kam mit einem Teleskopladerfahrzeug, um die Brandreste auseinander zu ziehen und weitere mögliche Glutnester ausfindig machen zu können. Diese Aufgabe ĂŒbernahm dann jedoch ein Bagger der Firma.

Abgesichert wurden die Feuerwehr-EinsatzkrĂ€fte von mehreren Rettungswagen und einem Notarzt unter der Leitung des Einsatzleiters Rettungsdienst. Im weiteren Verlauf wurden sie durch zwei Fahrzeuge der Schnelleinsatzgruppe der Johanniter Mannheim ausgelöst. Verletzt wurde wĂ€hrend des gesamten Einsatzes niemand. Die Anzahl aller EinsatzkrĂ€fte belief sich auf ĂŒber 70 Personen.

Mehrere Trupps unter Atemschutz brachten das Feuer unter Kontrolle und verhinderten ein Übergreifen auf angrenzende Boxen. Der Abfall wurde anschließend in Schichten abgetragen, mit Hilfe einer WĂ€rmebildkamera auf weitere Glutnester untersucht und bei Bedarf abgelöscht. Um eine WiederentzĂŒndung zu verhindern, wurde der Abfall abschließend mit einem Schaumteppich abgedeckt.

Unmengen an Wasser und Schaum stellten sicher, dass sich keine Glutnester mehr entzĂŒnden konnten.

Die Brandursache konnte wĂ€hrend des Einsatzes nicht geklĂ€rt werden, in Betracht kommt auch eine SelbstentzĂŒndung durch GĂ€rprozesse. Bedeutende Sachwerte wurden nicht beschĂ€digt, fĂŒr die Firma entsteht wohl ein wirtschaftlicher Schaden.

Die Nachlöscharbeiten vor Ort dauerten bis 00:45 Uhr an. Nach einer abschließenden Feedbackrunde durch Einsatzleiter Zimmer kehrten die Feuerwehrleute in die GerĂ€tehĂ€user zurĂŒck, um die Fahrzeuge wieder zu bestĂŒcken und verschmutzte Kleidung zu wechseln. Der Einsatz endete um 02:00 Uhr am frĂŒhen Ostersamstag.“

Brandmeldealarm löst Großeinsatz aus

NĂ€chtlicher Einsatz im Pflegeheim „Neckarhaus“

Edingen-Neckarhausen, 27. Januar 2012 (red/pm) Zu einem vermeintlichen Großeinsatz der Freiwilligen Feuerwehr Edingen-Neckarhausen kam es letzte Nacht. Ein Brandmeldealarm im Pflegeheim „Neckarhaus“ war die Ursache. FĂŒr die Bewohner des Heims bestand keinerlei Gefahr.

Information der Freiwilligen Feuerwehr Edingen-Neckarhausen:

„Eine Überdosierung eines Entkalkers war vermutlich die Ursache eines Brandmeldealarmes im Pflegeheim „Neckarhaus“ in der Nacht zum Donnerstag, 27.01.2012.

Beim Versuch, eine Kaffeemaschine zu entkalken entstand durch großzĂŒgige Dosierung eines Entkalkers WĂ€rme und Rauch. Letzterer löste die Brandmeldeanlage aus, woraufhin die Feuerwehr Edingen-Neckarhausen alarmiert wurde.

Aus Neckarhausen rĂŒckten ein Löschfahrzeug, ein Tanklöschfahrzeug und ein Mannschaftstransportwagen an. UnterstĂŒtzung kam aus Edingen mit dem Einsatzleitwagen und der Drehleiter.

Die zwanzig eingesetzten Feuerwehrleute wurden durch einen Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes abgesichert.

Die Feuerwehr untersuchte die betroffenen RÀume mit der WÀrmebildkamera. Löscharbeiten waren nicht nötig, der Entkalker hatte sich allerdings auf beachtliche 50 Grad Celsius erhitzt.

Anschließend wurden die RĂ€umlichkeiten durchlĂŒftet und nochmals kontrolliert. Einsatzleiter Stephan Zimmer sagte nach dem Einsatz, dass zu keiner Zeit Gefahr fĂŒr Bewohner und Angestellte des Heimes bestanden habe.“

Vermeintlicher Rauch entpuppte sich als Wasserdampf

Feuerwehreinsatz in Malzfabrik

Edingen-Neckarhausen, 21. Januar 2012. (red/pm) Am heutigen Vormittag kam es zu einem vermeintlichen Großeinsatz der Freiwilligen Feuerwehr Edingen. „VerdĂ€chtige Rauchwolken“ waren der Auslöser – die stellten sich als harmloser Wasserdampf heraus.

Information der Freiwilligen Feuerwehr Edingen-Neckarhausen:

„Zum Einsatzstichwort „starke Rauchentwicklung“ wurde die Feuerwehr Edingen-Neckarhausen am Samstagmorgen, 21.01.2012 gegen 10:40 Uhr alarmiert.

Im hinteren Bereich der MĂ€lzerei „Kling-Malz“ in Edingen bemerkten Anwohner vermeintliche Rauchschwaden, die in den Morgenhimmel aufstiegen.

Die Feuerwehr Edingen-Neckarhausen rĂŒckte mit fĂŒnf Fahrzeugen, darunter die Drehleiter, an die Einsatzstelle an. Knapp 20 KrĂ€fte waren im Einsatz.

Einsatzleiter Stephan Zimmer konnte jedoch schnell Entwarnung geben. Eine Erkundung hatte ergeben, dass es sich bei dem „Rauch“ nicht um Brandrauch, sondern um Wasserdampf handelte, der in der MĂ€lzerei zum Keimen der Gerste verwendet wird.

Somit musste die Feuerwehr nicht tĂ€tig werden und konnte nach einer halben Stunde wieder in die GerĂ€tehĂ€user einrĂŒcken.