Montag, 23. August 2021

Über sabine

Rheinneckarblog verlost Eintrittskarten

Big City Indians auf der SeebĂŒhne

Big City Indians auf der SeebĂŒhne. Foto: Luisenpark.

Mannheim, 03. September 2012. (red/pm) Native Indian Power Groove – am Samstag, 08. September findet ein Konzert mit den Big City Indians im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Indianersommer“ auf der SeebĂŒhne im Mannheimer Luisenpark statt. Das Rheinneckarblog verlost Eintrittskarten.

Das Rheinneckarblog verlost 3 mal 2 Tickets fĂŒr die Veranstaltung am 08. September auf der SeebĂŒhne.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Kartenverlosung finden Sie hier auf dem Rheinneckarblog.

Wir wĂŒnschen unseren Leserinnen und Lesern viel GlĂŒck 😆

Finale des SeebĂŒhnenzaubers - Rheinneckarblog verlost Karten

Nanjings Rote BlĂŒmchen – Kinderensemble aus China

Chinesisches Kinderensembles Xiao Hong Hua. Foto: SeebĂŒhnenzauber.

Mannheim, 21. August 2012. (red/pm) Der Auftritt des Chinesischen Kinderensembles Xiao Hong Hua auf der SeebĂŒhne am Sonntag, 26. August 2012, um 17:00 Uhr, im Luisenpark setzt den Schlusspunkt zur SeebĂŒhnenzauber-Spielzeit 2012. Das Rheinneckarblog verlost 3 mal 2 Eintrittskarten.

Das Rheinneckarblog verlost 3 mal 2 Tickets fĂŒr die Veranstaltung am 26. August auf der SeebĂŒhne.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Kartenverlosung finden Sie hier auf dem Rheinneckarblog.

Wir wĂŒnschen unseren Leserinnen und Lesern viel GlĂŒck 😆

Kunst im Schloss - Ausstellung bis zum 24. Juni 2012

Emil Szymannsky – „ein malerischer Baumeister“

"Wochenmarkt in Frankenthal" von Emil Szymannsky. Foto: EdNeblog

 

Edingen-Neckarhausen/Rhein-Neckar, 04. Juni 2012. (red/sap) Mit 63 Ölbildern, Aquarellen, Gouachen und Handzeichnungen aus allen Schaffensperioden prĂ€sentiert die „Kunst- und Kulturinitiative“ Edingen-Neckarhausen eine Werkschau aus dem malerischen Lebenswerk des Frankenthaler Malers und Grafikers Emil Szymannsky. Am gestrigen Sonntag wurde die großartige Ausstellung mit einer Vernissage eröffnet.

Von Sabine Prothmann

Die Pinsel des KĂŒnstlers. Fot: EdNeblog.

Die Ausstellung des Frankenthaler KĂŒnstlers ist beeindruckend. Unter dem Titel „Retrospektive“ wirft sie ein Blick auf die vielseitige Kunst von Emil Szymannsky.

Oder, wie der Viernheimer Kunsthistoriker Stefan Ackermann in seiner Laudatio sagt:

Wenn er mehr GlĂŒck gehabt hĂ€tte, wĂ€r er ein ganz Großer geworden, aber, was sage ich, er ist ein Großer.

Vielleicht hÀtte er nach Berlin gemusst, doch Szymannsky war heimatverbunden, seine Bindung an Frankenthal war zu stark.

Normalerweise seien bei der Ausstellungseröffnung im Schloss die KĂŒnstler anwesend, sagt bei der BegrĂŒĂŸung Michael Huber, der Leiter der Volkshochschule Edingen-Neckarhausen. Dies konnte diesmal nicht sein, denn Emil Szymannsky, 1903 in Frankenthal geboren, verstarb 1983.

Aber sein Selbstportrait sei hier und sein Sohn Rainer SzymannskY, so Huber.

Der Sohn des KĂŒnstlers: Rainer Syzmannsky. Foto: EdNeblog.

Rainer Szymannsky ist es auch, der das Werk des Vaters pflegt und hegt und der ihn, jetzt noch lange nach seinem Tod,  in der Region immer wieder lebendig werden lĂ€sst. Er hat ein Buch ĂŒber seinen Vater geschrieben, kĂŒmmert sich um die Ausstellungen und hat immer wieder zusammengetragen und bewahrt.

In einer Vitrine befinden sich die Palletten, Farben und Pinsel des Malers. In den Vasen, die daneben stehen waren die Blumen fĂŒr die Stillleben arrangiert, erzĂ€hlt Rainer Szymannsky.

Ein Bild taucht wieder auf

2004 ist dem Sohn etwas Großartiges gelungen, das verschollene Bild „Die Gießer“, das er selbst nur von einer Fotografie kannte, konnte er nach einem Aufruf in der Rheinpfalz ausfindig machen.

Der Frankenthaler Emil Syzmannsky gehörte zu den Wegbegleitern des deutschen Expressionismus und zur zweiten Generation der PfĂ€lzer KĂŒnstler, die in der expressiven Malweise arbeiteten.

Seine Begabung fĂŒhrte ihn zunĂ€chst an die Kunstgewerbeschule in Mannheim und er kam dann an die Badische Akademie der Bildenden KĂŒnste nach Karlsruhe Karlsruhe und spĂ€ter durch ein Stipendium der Stadt Frankenthal an die Akademie der KĂŒnste nach MĂŒnchen. Zweimal wurde er mit dem Akademiepreis der bayerischen Hauptstadt ausgezeichnet.

Emil Szymannsky. Foto: EdNeblog.

1931 kehrt Emil Szymannsky zurĂŒck nach Frankenthal und arbeitet er als freischaffender KĂŒnstler und nach dem Krieg als Industriegrafiker und Restaurator.

Studienreisen fĂŒhrten ihn nach Frankreich, Holland, Italien und Österreich, weiteten seinen Blick, ließen ihn zu einer eigenstĂ€ndigen „KĂŒnstlerpersönlichkeit“ heranwachsen. Seine Werke befinden sich heute in stĂ€dtischen, staatlichen und privaten Sammlungen.

Akademiepreis der Stadt MĂŒnchen

Bereits 1928 erhielt fĂŒr seine PortrĂ€tmalerei mit dem Ölbild „Sitzender Mann“ den Akademiepreis der Stadt MĂŒnchen.

Sein Werk liege zwischen SpĂ€timpressionismus und Moderne, sagt Ackermann. In MĂŒnchen fand seine kĂŒnstlerische Emanzipation statt, er wendet sich ab von der akademischen Malweise und hin zur Moderne. Stefan Ackermann sagt:

Das Portrait war eine seiner großen StĂ€rken.

Szymannskys Kunst bezeichnet Ackermann sowohl quantitativ als auch qualitativ als ganz hervorragend. Er war ein großartiger Zeichner und widmete sich mit dem gleichen Können auch allen anderen Techniken: den Gouachen, Pastellen, Aquarellen und der „Königsdiziplin“, der Ölmalerei.

Bei der Ausstellung habe man nun versucht, das Werk nach den verschiedenen Techniken zu hĂ€ngen. Nur dann, wenn es Sinn mache, habe man diese Ordnung unterbrochen, wie zum Beispiel bei dem wiedergefundenen Ölbild „Die Gießer“, hier wurden die thematisch passenden Vorstufen in verschiedenen Techniken daneben gehĂ€ngt.

Diese Bilder aus der Welt der Gießerei zeigen eindrucksvoll,  Szymannsky hat sich in seinem Oeuvre nicht nur dem „Schönen und Guten“ gewidmet, sondern auch der Arbeitswelt.

Beeindruckend sei die thematische Vielfalt: Blumenstillleben in berĂŒckenden Farben, Tierbilder und hervorragende Menschendarstellungen.

Szymannsky mĂŒsse den Vergleich mit den ganz großen Expressionisten wie Gabriele MĂŒnter, Edvard Munch oder Alexej von Jawslensky nicht scheuen, wie der Viernheimer Kunsthistoriker Stefan Ackermann in seiner EinfĂŒhrung anhand von Bildvergleichen eindrĂŒcklich demonstrierte.

Form und Farbe stehen im Mittelpunkt des Werk:

Szymannsky ist ein malerischer Baumeister.

Der flÀchig gesetzte, breite Pinselstrich wird zum tragenden Element. Den Malakt als solchen setzt er in den Mittelpunkt bevor das Bild selbst enstehe.

Die figurale VerrĂ€umlichung, die delikate Farbauswahl und das Setzen der FlĂ€chen kennzeichnen die Bilder des KĂŒnstlers.

„Er ist ein Farbkomponist“

„Er ist ein Farbkomponist“, es enstanden wahre GlanzstĂŒcke, so Ackermann. Er setzt warme Farben neben kalte.

An Bildern demonstriert er die figurale VerrĂ€umlichung: „Die Gemengenlage des Körpers setzt sich fort im Umraum“, sagt Ackermann.

„Auf die Form kommt es ihm an“, zeigt Ackermann anhand eines Landschaftsbildes. Es ist eine Komposition aus Vertikalen, Horizontalen und Diagonalen und dann die Farbauswahl, dies mache – und das sieht auch der Betrachter – die Kunst von Emil Symannsky aus.

Michael Huber vor Szymannskys Selbstportrait. Foto: EdNeblog.

Beeindruckend ist das Selbstportrait auf der Staffellei.

Der KĂŒnstler hat sich – vermutlich vorm Spiegel stehend -mit Palette und Pinsel in der Hand in einen TĂŒrrahmen gestellt, es ist ein Bild im Bild. Die Farben des Umfelds – Violett, Orange  und Gelb sind vorherrschend – findet man auch auf der Palette wieder.

Dem Gesicht fehlt es an Binnenzeichnung, es ist leer. Die Malerei als solches, die FarbflĂ€chen stehen im Vordergrund. Denn am Können, so Ackermann – und davon können sich die Ausstellungsbesucher ĂŒberzeugen – liegt es nicht.

Die FarbflĂ€chen sollen wirken, „denn er malt mit Farben, so wie ein Schriftsteller mit Worten“, sagt Ackermann und leitet damit ĂŒber zu einem kleinen weiteren Highlight dieser Vernissage: Franz Mazura, KammersĂ€nger und Schauspieler aus Edingen-Neckarhausen liest aus einer „Kleinen Collage aus Notizen und TagebĂŒchern von Malern des 19. und 20. Jahrhunderts“, zusammengstellt von Stephan Froleynks, Professor an der UniversitĂ€t MĂŒnster.

Die Farben und Formen von Szymannsky werden zu Ausdruck und Poesie, die Worte von Franz Mazura werden zu Form und Farbe.

Die Ausstellung im Schloss in Edingen-Neckarhausen ist noch bis zum 24. Juni 2012, immer sonntags von 11:00 bis 18:00 Uhr zu sehen.

Viel Freude mit den Fotos:

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Die Polizei Heidelberg informiert:

21-jÀhriger Mann in Untersuchungshaft

Heidelberg/Edingen-Neckarhausen, 12. April 2012. (red/pm) 21-jĂ€hriger Mann nach zweifacher gefĂ€hrlicher Körperverletzung in Untersuchungshaft. Beziehungsstreit Auslöser fĂŒr die Tat?

Information der Polizei Heidelberg:

„Wegen gefĂ€hrlicher Körperverletzung in zwei FĂ€llen wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg am Montagnachmittag Haftbefehl gegen einen 21-jĂ€hrigen Mann aus Edingen-Neckarhausen erlassen, der anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert wurde.

Der junge Mann steht im dringenden Verdacht, am Sonntagmorgen einem 23-jĂ€hrigen Mann aus Bammental mit mehreren Messerstichen schwere Verletzungen zugefĂŒgt zu haben. DarĂŒber hinaus soll er eine 23-jĂ€hrige Frau durch SchlĂ€ge ebenfalls erheblich verletzt haben.

Wie die Ermittlungen des Dezernats Kapitalverbrechen der Heidelberger Kriminalpolizei bislang ergaben, hatte der 23-JÀhrige in der Nacht von Samstag auf Sonntag in einer GaststÀtte in der Altstadt eine gleichaltrige Frau kennengelernt.

Am frĂŒhen Sonntagmorgen hatten sich beide entschlossen, in der Wohnung einer nahen Angehörigen der 23-JĂ€hrigen in der Fritz-Frey-Straße in Handschuhsheim zu ĂŒbernachten. Kurz nach 6.30 Uhr soll der 21-jĂ€hrige TatverdĂ€chtige in die Wohnung eingedrungen sein, nachdem die 23-JĂ€hrige die TĂŒr auf Klingeln geöffnet hatte.

In der Wohnung war es daraufhin zu der folgenschweren Auseinandersetzung zwischen dem 21-jĂ€hrigen TatverdĂ€chtigen und dem 23-jĂ€hrigen Mann gekommen, der trotz seiner Verletzungen auf die Straße flĂŒchten konnte.

Eine Anwohnerin war auf den lautstarken Streit aufmerksam geworden und hatte zwischenzeitlich die Polizei verstÀndigt. Eine schnell eintreffende Streife des Polizeireviers Heidelberg-Nord nahm den 21-JÀhrigen noch am Tatort fest. Die Tatwaffe, ein Klappmesser, wurde sichergestellt.

Der schwerverletzte 23-JĂ€hrige wurde mit einem Rettungswagen in eine Klinik eingeliefert, wo er sofort operiert wurde. Der junge Mann befindet sich mittlerweile außer Lebensgefahr. Die 23-jĂ€hrige Frau wurde ebenfalls in eine Klinik eingeliefert.

Der TatverdĂ€chtige schweigt bislang zu dem Tatgeschehen. Die Ermittlungen in Hinblick auf die HintergrĂŒnde der Tat dauern an. Nach den derzeitigen Erkenntnissen dĂŒrfte möglicherweise ein Beziehungsstreit Auslöser fĂŒr die Tat gewesen sein.

Alice und ihre Welt - Kolumne von Gesina StÀrz

Die Sache mit den schwarzen Schafen

Ein schwarzes Schaf in einer Herden von weißen. Quelle: Jesus Solana/Wikipedia.

Rhein-Neckar, 02. April 2012. Gibt es schwarze Schafe? Und welche Bedeutung haben sie? Und was hat das alles mit der EuropĂ€ischen Union zu tun? DarĂŒber macht sich Gesina so ihre Gedanken.

Schwarze Schafe gibt es nicht. Dieser Satz ist kaum zu glauben, begleiten sie doch die meisten von uns seit Kindertagen, und zwar in Form eines Schlafliedes, das wohl aus der Kiste der schwarzen PĂ€dagogik stammt.

„Schlaf Kindlein schlaf. Da draußen steht ein Schaf, ein schwarzes und weißes und wenn das Kind nicht schlafen, will, dann kommt das schwarze und beißt es.“ Wer diese Version des Kinderliedes nicht kennt, kennt mit Sicherheit die Bezeichnung „schwarzes Schaf“ als Redensart.

Das „schwarze Schaf“ ist der Außenseiter in einer sozialen Gruppe, der SĂŒndenbock, der durch sein Verhalten missfĂ€llt und die anderen in Misskredit bringt.

Dennoch: schwarze Schafe gibt es nicht. Nicht in den landwirtschaftlichen Förderrichtlinien der EuropÀischen Gemeinschaft und nicht in Kinderliedern.

Das Kinderlied „Schlaf Kindlein schlaf.“, stammt aus dem Jahre 1611. Nur die erste Strophe gab es damals. Die lautete: „Schlaf, Kindlein, schlaf. Der Vater hĂŒt‘ die Schaf. Die Mutter schĂŒttelt‘s BĂ€umelein. Da fĂ€llt herab ein TrĂ€umelein. Schlaf, Kindlein, schlaf!“

Die schwarzen Schafe in der EuropÀischen Union

In der mehrstrophigen spĂ€teren Fassung aus des „Knaben Wunderhorn“ von 1808 kommt ein schwarzer Hund, aber kein schwarzes Schaf vor. Es gibt seither viele Fassungen des Schlafliedes, eine von Christian Morgenstern und viele sind Neuschöpfungen von Eltern und Großeltern, darunter die mit dem schwarzen Schaf, die wohl am bekanntesten in der Generation der Großeltern war, wo immer sie auch herstammt.

Und wie ist das nun mit der EuropĂ€ischen Union? Schwarze Schafe in der EU gibt es als Datenbank des Verbraucherschutzes. Schwarze Schafe in dieser Datenbank sind Unternehmen, die mit aggressivem Marketing, falschen und irrefĂŒhrenden Informationen Verbraucher zum Kauf nötigen. Vor diesen will uns die EU schĂŒtzen.

Wohl denn – was soll man dazu angesichts der Banken-, Finanz- und Eurokrise sagen? Die MĂ€nner und Frauen, die die Geschicke der EuropĂ€ischen Union lenken, singen uns zwar kein Kinderlied, aber erzĂ€hlen uns offensichtlich ein MĂ€rchen oder machen Kabarett. Wenn dem so ist, dĂŒrften sie heiße AnwĂ€rter auf den Kabarettpreis „das schwarze Schaf“ sein, den Hanns Dieter HĂŒsch 1999 ins Leben rief.

Förderrichtlinien fĂŒr schwarz-braune Schafe

ZurĂŒck zu den schwarzen Schafen: Schwarze Schafe, insbesondere schwarze LĂ€mmer sind wunderschöne Tiere mit samtschwarzen Augen und einem glĂ€nzenden schwarzen Fell. Sie gibt es. In der Natur. Heutzutage meist in sogenannten Arche-Höfen. Die Bezeichnung Arche-Hof wird von der Gesellschaft zur Erhaltung gefĂ€hrdeter Haustierrassen e.V. (GEH) vergeben.

Alle zwei Wochen stirbt laut GEH eine an Klima und Standort angepasste Nutztierrasse aus. Über 100 Rassen stehen allein in Deutschland auf der roten Liste. Die Landwirte aus dem Tegernseer Tal wie andernorts wissen davon. Arche-Höfe halten diese Tiere als Nutztiere und zĂŒchten sie.

Allerdings im Falle von schwarzen Schafen jenseits der Förderrichtlinien der EU, weshalb die SĂŒdtiroler ihre schwarzen Schafe schwarz-braune Schafe nennen. FĂŒr braune Schafe, die ebenfalls vom Aussterben bedroht sind, gibt es wiederum Fördergelder.

Aber warum ist ein schwarzes Schaf ein schwarzes Schaf und als solches geschmĂ€ht und nicht existent, wenn es auch allerliebst anzuschauen ist? Schwarze Schafe sind schon lange vor Zeiten der EU geĂ€chtet worden – es finden sich dazu sogar Bibelstellen im Alten Testament bei Moses – , da ihre Wolle nicht wie die von weißen Schafen gefĂ€rbt werden kann. Insofern ist diese wenig oder gar nichts wert.

Allerdings sind schwarze Schafe in Schafherden durchaus wichtig. In frĂŒheren Jahrhunderten bestand eine Schafherde aus etwa 300 Tieren. Jedes 20. Schaf war ein schwarzes, damit der SchĂ€fer seine SchĂ€fchen besser zĂ€hlen konnte. Heute besteht eine Schafherde aus 1000 Tieren. Jedes 50. Schaf ist ein schwarzes Schaf. Wer beim Einschlafen SchĂ€fchen zĂ€hlt, sollte also durchaus auch ein paar schwarze an seinem inneren Auge vorbeiziehen lassen.

02. bis 15. April 2012

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine fĂŒr den 02. bis 15. Apri 2012. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Veranstaltungen vor Ort finden Sie ins unseren Kalendern auf allen Blogseiten im MenĂŒ Nachbarschaft unter „Termine“.

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Anita Kupsch als

Montag, 02. April 2012, 20:00 Uhr, Stadthalle Weinheim

Weinheim. Die Kulturgemeinde zeigt die Komödie „Die Perle Anna“ von Marc Camoletti mit Anita Kupsch u.a., unter der Regie von Marcus Ganser.

FĂŒr HaushĂ€lterin Anna könnte das Leben sehr angenehm und bequem sein, wĂ€ren da nicht Hausherr Bernhard und dessen Frau Claudia.

Bernhard muss nun angeblich auf Dienstreise gehen, Claudia will angeblich zu ihrer Mutter fahren. Deshalb schicken sie Anna auf Urlaubsreise. Anna gibt zwar vor zu verreisen, bleibt aber unbemerkt von ihren Herrschaften in der Wohnung, um endlich einmal in Ruhe die FĂŒĂŸe hochlegen zu können. Mit der ersehnten Ruhe ist es vorbei, als sie im Flur mit der eigentlich außer Haus sich befindenden Hausherrin in Begleitung eines jungen, durchtrainierten Mannes zusammenstĂ¶ĂŸt…

Mit staubtrockenem Humor, Berliner Schnauze und Trinkfestigkeit tanzt Anita Rock ‘n‘ Roll mit dem Staubsauger – La Kupsch ist eine Granate.

Ort: Birkenauertalstr. 2, Weinheim.
Karten: Karten gibt es bei der Kulturgemeinde unter 06201-12282, Montag bis Freitag 9:00 bis 12:00 und 15:00 bis 18:00 Uhr.

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Freitag 06. April 2012, 21:00 Uhr, Jazzhaus Heidelberg

Zelia Fonseca im Heidelberger Jazzhaus.

Heidelberg. Der Jazzgitarrist Christian Eckert hat vor vier Jahren die Konzertreihe „two guitars“ im Heidelberger Jazzhaus ins Leben gerufen. Einmal im Monat lĂ€dt er einen Kollegen ein um mit ihm gemeinsam ein Konzert im Heidelberger Jazzhaus zu spielen.

Am Freitag, dem 6. April ist die aus dem SĂŒdwesten Brasiliens stammende ZĂ©lia Fonseca zu Gast. Seit 1989 lebt die Gitarristin, SĂ€ngerin und Songwriterin in Europa, wo sie von Portugal aus ĂŒber Finnland nach Deutschland kam. Mit dem Duo „Rosanna & Zelia“ wurde ZĂ©lia Fonseca international bekannt. Knapp drei Jahre nach dem Tod von Rosanna Tavares , erschien vor kurzem das erste Soloalbum von ZĂ©lia Fonseca, auf dem sie die Tradition von Rosanna & Zelia fortsetzt und ihre eigene, melodisch-rhythmisch ganz originelle und poetische Musik jenseits aller herkömmlichen Brasil-Klischees prĂ€sentiert.

Mit Christian Eckert wird Zelia Fonseca StĂŒcke ihres neuen Albums prĂ€sentieren, sowie einige Standards und Kompositionen von Rosanna & Zelia. Es treffen hier zwei ĂŒberaus geschmackvolle Musiker aufeinander, die bei aller Liebe zur Tradition stilistisch nicht eingeschrĂ€nkt sind.

Ort: Leyergasse 6, Heidelberg.
Eintritt: Abendkasse.

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OsterfĂŒhrung fĂŒr Kinder.

Samstag, 07. April 2012, 15:00 Uhr, Marktbrunnen

Weinheim. Geschichten ĂŒber den Osterhasen gibt’s bei einer StadtfĂŒhrung fĂŒr Kinder am Ostersamstag in Weinheim. Man kennt zwar den Spruch, dass sich Fuchs und Hase gute Nacht wĂŒnschen. Aber wer weiß schon, dass es eigentlich der „Osterfuchs“ war, der den Kindern in frĂŒheren Jahrhunderten die Ostereier brachte, bis schließlich Meister Lampe das Rennen um den Osterboten machte?
Der Weinheimer StadtfĂŒhrer Franz Piva kennt solche Geschichten und er erzĂ€hlt gerne davon. Am liebsten Kindern. Deshalb bietet das Stadt- und Tourismusmarketing in diesem Jahr am Ostersamstag, 7. April, auch wieder eine OsterfĂŒhrung fĂŒr Kinder im Alter ab sechs Jahren an. Bei einem Spaziergang durch die Stadt hat StadtfĂŒhrer Piva viel zu erzĂ€hlen. Warum feiern wir Ostern und wo kommt das Wort Ostern her? Auch die teuersten und grĂ¶ĂŸten Ostereier, die es je gegeben hat, kommen zur Sprache. Passend zum FrĂŒhling fĂŒhrt der Osterspaziergang auch zum Teil durch den Schlosspark fĂŒhrt.

Treffpunkt: Marktbrunnen, Weinheim.
Kosten: Schulkinder und Begleitpersonen 2 Euro pro Person. Nur mit Voranmeldung! Buchbar ĂŒber: Stadt- und Tourismusmarketing Weinheim e.V. Tel.06201- 874450 E-Mail: info@weinheim-marketing.de. Die FĂŒhrung kann auch fĂŒr Kinder-Gruppen ab 15 Personen gebucht werden.

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Roberto Capitoni im Schatzkistl.

Samstag, 14. April 2012, 20:00 Uhr, Schatzkistl

Mannheim. „Italiener weinen nicht“
 außer bei Geburtstagen, Hochzeiten und beim Fußball!

In seinem neuen Soloprogramm begibt sich Roberto Capitoni auf die Suche nach seinen Wurzeln und letztlich sich selbst. Dabei muss er feststellen, dass sich selbst ein gestandener Halbitaliener mit zunehmendem Alter immer hÀufiger fragt: Wer bin ich? Ein Italiener gefangen in einem deutschen Körper? Oder umgekehrt?

Auf charmante und höchst amĂŒsante Weise entfĂŒhrt Roberto sein Publikum fĂŒr einen Abend in seinen alltĂ€glichen Wahnsinn, schlĂŒpft in zahlreiche unterschiedliche Charaktere und Rollen und lĂ€sst diese auf der BĂŒhne lebendig werden. NatĂŒrlich spielt er alle Rollen selbst. Utensilien braucht er dazu keine – sein pantomimisches Talent, die akrobatische Mimik, der quirlige Körper und großartige Geschichten genĂŒgen um den Zuschauern einen Haufen Spaß zu bereiten!

Eine aberwitzige Reise durch zwei Kulturen, die doch viel mehr gemeinsam haben als man denkt.

Karten: 19,50 Euro. Telefon 0621 – 392 17 10.
Ort: Augustaanlage 4-8, Mannheim.

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Oxana Schmiedel spielt in der Evangelischen Stadtkirche.

Sonntag, 15. April 2012, 17:00 Uhr, Evangelische Stadtkirche

Weinheim. „Phantastisches und Philosophisches“, ein Klavierkonzert mit Oxana Schmiedel. ZunĂ€chst steht die „Kreisleriana“ von Robert Schumann im Vordergrund. Spannend und aufregend spĂŒrt der Komponist dem Fantastischen im Werk von E.T.A. Hoffmann nach sowie den Fantasien seiner eigenen Seele.

Anschließen folgt die As-Dur Sonate op. 110 von Ludwig van Beethoven, mit der sich der Abend nach dem Phantastischen dem Philosophischen zuwenden wird. ErgĂ€nzt werden die Werke von Schumann und Beethoven durch die 4. Ballade in f-moll op.52 von FrĂ©dĂ©ric Chopin. Hier vereinen sich die verschiedenen Emotionen durch Temperament und Charme zu einer glĂŒcklichen Synthese.

Helmut Schmiedel hĂ€lt die EinfĂŒhrung zu dem Klavierabend „Phantastisches und Philosophisches“ und verspricht dabei, den jeweiligen Aspekt der Kompositionen spannend und kongenial zu verlebendigen.

Ort: Evangelische Stadtkirche, Hauptstraße 125, Weinheim.

Karten: 15 Euro, SchĂŒler und Studenten 5 Euro.

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Sonntag, 15. April 2012, 19:30 Uhr, KulturbĂŒhne Max

Frederic Hormuth in der KulturbĂŒhne Max.

Hemsbach. Frederic Hormuth kommt mit seinem Programm „Charaktersau sucht TrĂŒffelschwein“ am Sonntag, 15. April 2012, in die KulturbĂŒhne Max.

Ob Boulevard oder Bundestag, ob Koalition oder Kopulation, es geht doch immer wieder um die große Frage „Wer mit wem?“.

Der böse Wolf sucht Angsthasen. Kröten suchen MĂ€use. Sadisten suchen Masochisten und Politiker suchen WĂ€hler. Die CharaktersĂ€ue jagen TrĂŒffelschweine durch den Wald, entreißen ihnen die Delikatessen und speisen sie mit einem Maiskolben ab. Aber wer ist die Sau, wer das Schwein, wer das GemĂŒse und wer wird am Ende in die Pfanne gehauen?

Ort: Hildastraße 8, Hemsbach.
Eintritt: VVK: 16,00 Euro, AK: 18,00 Euro.

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Bis 29. April 2012, Heidelberg

Heidelberg. Bis zum 29. April 2012 lĂ€dt das internationale Musikfestival „Heidelberger FrĂŒhling“ zu seiner 16. Saison mit insgesamt 97 Veranstaltungen ein.

Das Programm bietet unter anderem Konzerte mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem Pianisten Arcadi Volodos und der Cellistin Sol Gabetta. Als „Artist in Residence“ ist das französische Streichquartett Quatuor EbĂšne eingeladen. Unter dem Motto „Metamorphosen“ wirft das Festival einen Blick auf den Aspekt der Verwandlung im kompositorischen Prozess und wid-met sich dem PhĂ€nomen der Nachahmung von Natur, also deren Metamorphose in kĂŒnstlerische Schöpfungen.

Neu ist eine Kooperation des „Heidelberger FrĂŒhling“ mit dem vom Choreographen John Neumeier jĂŒngst initiierten Bundesjugendballett. An zwei Abenden zeigt das Festival die UrauffĂŒhrung einer Eigenproduktion, bei der Gesangsstipendiaten der diesjĂ€hrigen Festival Akademie gemeinsam mit jungen Choreographen und den jungen ProfitĂ€nzern des Bundesjugendballetts eine Inszenierung von Franz Schuberts Liederzyklus „Die schöne MĂŒllerin“ erarbeiten.

Infos: www.heidelberger-fruehling.de.

Ort: Verschiedene AuffĂŒhrungsorte in Heidelberg.

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Montags gibt es Tipps und Termine aus unseren Orten fĂŒr die wir Blogs betreiben und der Region.

Sie möchten mit Ihrer Veranstaltung auch gerne dabei sein? Dann schreiben Sie uns an die jeweilige Redaktion.

Wir ĂŒbernehmen Termine aus unserem Berichtsgebiet in den jeweiligen Terminkalender sowie ausgewĂ€hlte Termine in unsere Übersicht „Tipps und Termine: Diese Woche“:

Beispielsweise an: Termine Rheinneckarblog.de – oder termine@derortsnameblog.de. Oben im MenĂŒ sehen Sie unter Nachbarschaft die elf Kommunen, fĂŒr die wir eigene Blogs anbieten.

Unsere Termine erfreuen sich großer Beliebtheit – Sie können bei uns auch gerne fĂŒr sich oder Ihre Veranstaltungen werben: Kontakt zu unserer Anzeigenabteilung.

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