Sonntag, 26. September 2021

1.250 Jahre Edingen und 40 Jahre Edingen-Neckarhausen

Vorbereitungen f√ľrs gro√üe Jubil√§um

Wappen Edingen-Neckarhausen

Foto: Bassoonstuff (CC BY-SA 3.0)

Edingen-Neckarhausen, 16. Januar 2014. (red/pm) Edingen feiert Jubiläum: Ganze 1.250 Jahre wird die Gemeinde alt. Der Zusammenschluss mit Neckarhausen nähert sich dem 40. Jubiläum.

Information der Gemeinde Edingen-Neckarhausen:

„Im Jahre 2015 feiert Edingen das 1.250-j√§hrige Jubil√§um seiner erstmaligen urkundlichen Erw√§hnung und der Zusammenschluss der fr√ľheren Orte Edingen und Neckarhausen zur Gemeinde Edingen-Neckarhausen j√§hrt sich zum 40. Mal. [Weiterlesen…]

Eltern w√ľnschen sich inklusiven Unterricht, der bisher als Schulversuch l√§uft

Nele ist ein Kind wie alle anderen Рnur gehörlos

Nele und Linn Sch√ľ√üler besuchen die selbe Grundschule in Heddesheim. Ohne ihre Implantate w√§re Nele taub.

Nele und Linn Sch√ľ√üler besuchen dieselbe Grundschule in Heddesheim. Ohne ihre Implantate w√§re Nele (links) aber taub.

Heddesheim/Weinheim/Rhein-Neckar, 16. Oktober 2013. (red/ld) Ihre Taubheit sieht man Ihr nicht an: Sie mag Musik, egal ob laut oder leise. Sie liebt Hip-Hop und Tanzen, Voltigieren und Karate. Nele ist von Geburt an geh√∂rlos. Trotzdem geht die Siebenj√§hrige auf dieselbe Schule wie ihre Schwester. Seit drei Jahren haben Eltern beeintr√§chtigter Kinder das Recht, ihre Kinder auf eine Regel- und nicht auf die Sonderschule zu schicken. Und das wird sehr gut angenommen – trotz vieler H√ľrden. [Weiterlesen…]

"Unsere" Kommunen im Vergleich

Hirschberg am „schw√§rzesten“ und andere Details der BTW13

Mannheim-Buergerentscheid-Wahl-Buga-002-20130922_610(2)

Rhein-Neckar, 23. September 2013. (red/aw/ld) Die FDP ist abgew√§hlt worden. Nicht jedoch in unserem Berichtsgebiet – in allen zehn Gemeinden f√ľr die wir Ortszeitungen machen, kamen die Liberalten √ľber die F√ľnfprozenth√ľrde. Wir haben uns die Wahlergebnisse genau angeschaut und es gibt viele interessante Details zu entdecken. [Weiterlesen…]

Viele Schw√§ne wurden aus ihrem Revier gesp√ľlt

Flutopfer „Schwan“

2013-06-05 FWEN - Flutopfer Schwan

Das Hochwasser hat auch diesen Schwan aus seinem Revier gesp√ľlt. (Foto: Freiwillige Feuerwehr Edingen-Neckarhausen)

 

Edingen-Neckarhausen, 07. Juni 2013. (red/fw) Nicht nur den Menschen schadete das Hochwasser. Auch¬†viele Schw√§ne wurden Opfer der Flut. Sie wurden vielerorts aus ihrem Revier gesp√ľlt. Deswegen trauten sich die Tiere anschlie√üend auch nicht mehr ins Wasser. [Weiterlesen…]

Heidelberg √ľbernimmt Gro√üteil der Mehrkosten

Samstags im Zehnminuten-Takt nach Heidelberg

Edingen-Neckarhausen, 22. M√§rz 2013. (red/ms/ld) Schon seit Jahren fahren die Bahnen auch samstags alle zehn Minuten von Edingen nach Mannheim. Trotzdem blieb es zum Unverst√§ndnis vieler B√ľrger dabei: Wer nach Heidelberg wollte, hat l√§nger warten m√ľssen. Gestern hat der Gemeinderat beschlossen, das zu beenden.

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Nur wenigen Kommunen bleiben Erhöhungen erspart

Rundfunkgeb√ľhren-Wucher f√ľr St√§dte und Gemeinden in der Metropolregion

 

Rhein-Neckar, 25. Januar 2013. (red/aw) Auch Kommunen fordern jetzt Nachbesserungen beim neuen Rundfunkbeitrag. Seit dem 1. Januar 2013 werden die Geb√ľhren einer Gemeinde oder Stadt nicht l√§nger anhand der Ger√§teanzahl berechnet, sondern nach der Anzahl ihrer Dienststellen und Betriebsst√§tten, unter Ber√ľcksichtigung der dort Besch√§ftigten und nach der Anzahl ihrer Kraftfahrzeuge. Eine Berechnungsgrundlage die f√ľr viele Kommunen zu Kostensteigerungen f√ľhrt. Die Stadt Mannheim rechnet mit einem zus√§tzlichen Mehraufwand von 3.000 Euro pro Monat. St√§dte- und Gemeinde-Verb√§nde haben sich eingeschaltet.

Von Alexandra Weichbrodt

Aufreger Rundfunkbeitrag: Neben der ‚Äúnormalen‚ÄĚ Bev√∂lkerung, kritisieren jetzt auch die Gemeinden und St√§dte des Landes die neue Rundfunkgeb√ľhr der √∂ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Seit der Reform muss jeder zahlen, ob er die Sender nutzt oder nicht. W√§hrend aber in Privathaushalten pro Wohnung ein Beitrag anf√§llt, m√ľssen die Kommunen ihre Beitr√§ge jetzt nach Anzahl ihrer Dienststellen und Betriebsst√§tten unter Ber√ľcksichtigung der dort Besch√§ftigten und nach der Anzahl ihrer Kraftfahrzeuge berechnen und bezahlen.

Eine Gemeinde oder Stadt, die viele Betriebst√§tten wie B√ľrgerb√ľros und Standes√§mter oder einen gro√üen Fuhrpark unterh√§lt, muss also ab diesem Jahr mit Mehrausgaben rechnen. Das bef√ľrchten auch der Deutschen St√§dte- und Gemeindebund (DSTGB) sowie der Deutsche St√§dtetag: Die Reform der bisherigen Rundfunkgeb√ľhr f√ľhre zu einer ‚Äědeutlichen Mehrbelastung‚Äú, hei√üt es in einer gemeinsamen Mitteilung. F√ľr die Mehrausgaben muss der B√ľrger als Steuerzahler erneut herhalten.

Gegenwehr garantiert

Da bleibt es nicht aus, dass die Kommunen sich wehren. Daf√ľr einsetzen werden sich auch der DSTGB und der Deutsche St√§dtetag. Angesichts eines m√∂glichen Kostenanstiegs von bis zu 400 Prozent, fordern die Verb√§nde, das Thema erneut in der Rundfunkkommission und der Ministerpr√§sidentenkonferenz zu behandeln, um eine gerechtere L√∂sung zu finden.

Ihrer Ansicht nach benachteiligen die Neuregelungen besonders die b√ľrgernahen Kommunen: Je dezentraler eine Stadt- oder Gemeindeverwaltung organisiert ist, desto mehr Betriebsst√§tten und Dienststellen habe sie. Und daran bemesse sich ja nun die neue Geb√ľhr. Die Folgen: Drastische Kostensteigerungen.

Eine Bewertungsgrundlage, die auch viele Gemeinde- und Stadtkassen in der Metropolregion zuk√ľnftig mehr belasten wird. So best√§tigt uns der Ladenburger B√ľrgermeister Rainer Ziegler, dass die Rundfunkgeb√ľhr f√ľr die Gemeinde Ladenburg bisher bei etwa 2.000 Euro im Monat lag, in Zukunft aber deutlich teurer erwartet wird.

Man habe derzeit hinsichtlich der H√∂he jedoch noch Kl√§rungsbedarf mit der Geb√ľhreneinzugsbeh√∂rde und warte auf Antwort auf die gestellten Anfragen. Die Gemeinde stehe au√üerdem mit den kommunalen Landesverb√§nden DSTGB und dem Deutschen St√§dtetag in Verbindung.

Über Maßnahmen werden wir gegebenenfalls nach Beendigung der noch laufenden Verhandlungen und nach Abstimmung mit den Verbänden nachdenken,

so B√ľrgermeister Ziegler.

√Ąhnlich die Erwartungen in der Gemeinde Hirschberg. Hier erwartet die Gemeindeverwaltung eine Erh√∂hung von 1.655 Euro auf 1.940 Euro monatlich. Eine Steigerung von 17 Prozent mehr f√ľr den Rundfunkbeitrag.

Beitrag der Stadt Mannheim verdoppelt sich

Hart trifft es auch die Stadt Mannheim. Der bisherige Betrag von 2.700 Euro monatlicher Geb√ľhr, wird nach Sch√§tzungen der Stadtverwaltung um 3.000 Euro zus√§tzlich ansteigen, also 5.700 Euro im Monat, was einer Steigerung von rund 210 Prozent entspricht. Sicher sei man noch nicht, der erste Geb√ľhrenbescheid noch auf sich warten lasse. Einsparungsm√∂glichkeiten sieht die Stadt allerdings keine:

Organisationseinheiten, welche dem gleichen Zweck dienen, k√∂nnen sofern diese sich in einen Geb√§ude befinden, zu einer Betriebsst√§tte zusammengefasst werden. So k√∂nnten z.B. Geb√ľhren gespart werden. Diese und viele andere Einsparm√∂glichkeiten hat die Stadt Mannheim ausgesch√∂pft.

Auch die Stadt Mannheim steht in engem Kontakt mit dem St√§dtetag Baden-W√ľrttemberg, der in der Angelegenheit bereits aktiv geworden ist.

Besser weg kommt da die Stadtkasse im hessischen Viernheim. Mit einer bisherigen viertelj√§hrlichen Rundfunkgeb√ľhr von 315,24 Euro ist die Stadt relativ g√ľnstig dabei. In Zukunft werden es aber wohl trotzdem √ľber 400 Euro Mehrkosten im Jahr, dank einer neu berechneten Rundfunkgeb√ľhr von gesch√§tzten 419,45 Euro pro Quartal.

Weniger Geb√ľhren bleiben die Ausnahme

In Heddesheim hat man schon Gewissheit. Die Gemeinde hat bereits die erste Rundfunkbeitragsrechnung erhalten und kommt g√ľnstiger weg als vor der Reform:

In der Abrechnung wurde deutlich, dass der monatliche Beitrag f√ľr die Gemeinde im Vergleich zum alten Modell leicht gesunken ist.

Da wird Heddesheim aber wohl eine Ausnahme sein. Obwohl die Gemeinde mit rund 11.5000 Einwohner so gro√ü ist wie die benachbarte Stadt Ladenburg, unterscheiden sich die Rundfunkgeb√ľhren erheblich. Grund daf√ľr ist die Anzahl der Betriebsst√§tten. Dazu geh√∂ren auch Bildungseinrichtungen, wie Schulen oder Kinderg√§rten.

So muss Heddesheim mit insgesamt nur drei Schulen einen deutlich kleineren Beitrag leisten, als Ladenburg mit neun Schulen. Antr√§ge auf einer Befreiung solcher Bildungs- und Jugendeinrichtungen werden derzeit vielerorts noch gepr√ľft und lassen ein endg√ľltiges Ergebniss offen.

Definition „Betriebsst√§tte“ gibt Anlass zur Diskussion

In Sachen Betriebsst√§tten-Definition gibt es ohnhin noch erheblichen Kl√§rungsbedarf. Viele der Gemeinden, befinden sich auch deshalb noch in Verhandlungen mit der Geb√ľhreneinzugszentrale. Nach Auffassung dieser ist beispielsweise die Volkshochschule (VHS) eine eigene Betriebsst√§tte, viele Kommunen sehen das allerdings anders, insbesondere wenn diese im Rathaus untergebracht ist.

Der Vater des neuen Modells, Ex-Verfassungsrichter Paul Kirchhof, lobt seine Idee im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung trotzdem:

Ich habe gemeinsam mit den Rundfunkanstalten ein verfassungsrechtlich zul√§ssiges und praktisch gebotenes Finanzierungssystem entwickelt. Wir haben das Ziel erreicht, einen einfachen, plausiblen Beitrag f√ľr alle B√ľrger zu schaffen.

Wie sich dieses Finanzierungssystem aber f√ľr Kommunen oder auch Unternehmen auswirkt, wurde wohl nicht ausreichend ausgewertet. Denn neben den St√§dten und Gemeinden nutzen auch die Unternehmer in Deutschland den Stimmungsschwung.

Grund daf√ľr sind ebenfalls horrende Neuberechnungen des Rundfunkbeitrags. So soll die Drogeriekette dm etwa 270 Prozent mehr Geb√ľhren zahlen als noch 2012. Der Einzehlh√§ndler Rewe f√ľrchtet gar eine Steigerung um 500 Prozent. Die Drogeriekette Rossmann droht aufgrund der Kostenexplosion sogar mit einer Klage vor dem Bundesverfassungsgericht.

Schwetzingen und Heidelberg haben noch keinen √úberblick

Es wird sich zeigen, ob die Rundfunkkommission gemeinsam mit der Ministerpr√§sidentenkonferenz noch einmal eine Nachjustierung der Geb√ľhrenberechnung f√ľr St√§dte und Gemeinden vornehmen. Fest steht, es wird einige Kommunen geben, die mit einem deutlichen Loch in ihrer Haushaltskasse aus der Geb√ľhrenreform herausgehen.

Einige St√§dte in der Metropolregion lassen die wom√∂glich „teure √úberraschung“ der Rundfunkgeb√ľhrenreform aber auch einfach auf sich zu kommen. Manche haben sich noch nicht ausreichend mit dem Thema auseinandergesetzt, so auch die Stadt Schwetzingen. Hier warte man mit Prognosen bis der erste Geb√ľhrenbescheid eintrifft. Die Berechnungsgrundlage sei derzeit einfach noch zu unklar, um Zahlen zu nennen. In Ludwigshafen wei√ü man nichts genaues, weil die fr√ľhere GEZ-Geb√ľhr dezentral aus den Budgets der Verwaltungsbereiche gezahlt worden ist.

√Ąhnlich ist es in Heidelberg. Das Problem hier: Es fehlt der √úberblick. Die Betriebsst√§ttten hatten bisher eigenst√§ndig mit der Geb√ľhrenzentrale abgerechnet.

Derzeit hat aber noch niemand bei der Stadtverwaltung alle Einzelposten zusammengestellt, um zu errechnen wie hoch der neue Gesamtbetrag ausfallen könnte,

erkl√§rte Dr. Bert-Olaf Rieck vom Amt f√ľr √Ėffentlichkeitsarbeit der Stadt Heidelberg.

 

√Ėffentliche Ausschreibung nach VOB

Bauvorhaben Edingen-Neckarhausen

Edingen-Neckarhausen, 23. September 2012. (red/pm) Die Gemeinde Edingen-Neckarhausen schreibt nachfolgende Arbeiten auf der Grundlage der VOB öffentlich aus: 

Information der Gemeinde Edingen-Neckarhausen:

Bauvorhaben

Verbindungsstra√üe ‚ÄěAm Anker‚Äú ‚Äď ‚ÄěAm Schlosspark‚Äú
Kanalbau-, Trinkwasserverlegungs- und Straßenbauarbeiten

Die Baumaßnahme umfasst insbesondere

110 m Kanal DN 700 SB mit Hausanschl√ľssen
750 m² Betonpflaster
130 m Betonsteinrinne jeweils mit Unterbau
110 m Wasserleitung aus HDPE mit Hausanschl√ľssen und Armaturen

Ausf√ľhrungszeit

12 Tage nach Erteilung des Auftrags bis 28.02.2013

Planung und Bauleitung

IFU Dipl.-Ing. G. Kuhn GmbH
Ingenieurb√ľro f√ľr Umweltschutz
Lilienstraße 23, 68535 Edingen-Neckarhausen

Die Verdingungsunterlagen k√∂nnen in doppelter Ausfertigung incl. CD gegen eine Schutzgeb√ľhr von 50,00 Euro (bei Versand 55,00 Euro), inkl. Mehrwertsteuer, ab Dienstag, dem 18.09.2012, beim B√ľrgermeisteramt Edingen-Neckarhausen, Bau- und Umweltamt, Zimmer 2.06, Herrn Holger Schl√ľter, Telefon: 06203/808140, Hauptstra√üe 60, 68535 Edingen-Neckarhausen, abgeholt werden.
Der angegebene Unkostenbeitrag ist nur per Verrechnungsscheck einzureichen.

Mit dem Angebot ist vorzulegen:
DVGW-Zertifikat Gruppe w2 ge, pe

Eröffnungstermin

Dienstag, 09.10.2012, 14.00 Uhr, im Rathaus Edingen, Zimmer 3.06, Hauptstraße 60, 68535 Edingen-Neckarhausen

Die Zuschlags- und Bindefrist endet am 30.11.2012

Die Nachpr√ľfungsstelle i.S. ¬ß 31 VOB/A ist das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, Heidelberg.“

 

Stellenausschreibung der Gemeinde

Auszubildender gesucht!

Edingen-Neckarhausen, 23. September 2012. (red/pm) Die Gemeinde Edingen-Neckarhausen stellt zum 1. September 2013 eine/n Auszubildende/n f√ľr den Ausbildungsberuf Verwaltungsfachangestellte/r ein.

Information der Gemeinde Edingen-Neckarhausen:

„Hierbei handelt es sich um einen anerkannten Ausbildungsberuf im √Ėffentlichen Dienst.

Die Ausbildung dauert grunds√§tzlich drei Jahre und besteht aus der praktischen Ausbildung beim B√ľrgermeisteramt und dem Besuch der Berufsschule (i.d.R. Blockunterricht) innerhalb der ersten beiden Ausbildungsjahre (duales Ausbildungssystem). Im letzten Ausbildungsjahr findet der rd. f√ľnf Monate dauernde Vorbereitungslehrgang auf die Ausbildungsabschlusspr√ľfung an der Verwaltungsschule in Mannheim statt.

Die Ausbildungsdauer kann unter bestimmten Voraussetzungen (z.B. Fachhochschul- oder Hochschulreife) gek√ľrzt werden. Bewerbungen mit den √ľblichen Unterlagen richten Sie bitte bis sp√§testens 31.10.2012 an die Gemeinde Edingen-Neckarhausen, Personalamt, Hauptstra√üe 60, 68535 Edingen-Neckarhausen.

Info & Kontakt

Personalamt

Elke Hugo, Telefon: 06203/808220,
E-Mail: elke.hugo@edingen-neckarhausen.de

Manuela Weinzierl, Telefon: 06203/808227,
E-Mail: manuela.weinzierl@edingenneckarhausen.de

Veranstaltungskalender vom 20. bis 27. September

Was ist los in Edingen-Neckarhausen?

Edingen-Neckarhausen, 22. September 2012. (red/pm) Veranstaltungskalender der Gemeinde Edingen-Neckarhausen vom 20. bis 27. September 2012.

Information der Gemeinde Edingen-Neckarhausen:

Samstag, 22.09.2012

Abangeln der Jugend, Anglerheim (Hauptstr.), Anglerverein Edingen

20.00 Uhr: 120 Jahre TVN: Classic Rock Event mit ‚ÄěSkyhawk‚Äú, TVN-Turnhalle (Porschestr.), Turnverein Neckarhausen

Sonntag, 23.09.2012

10.00 Uhr: Patrozinium, St. Bruder Klaus Kirche in Edingen (Goethestr.), Kath. Pfarrgemeinde St. Bruder Klaus Edingen
10.00 Uhr: Tag der offenen T√ľr, Schlosshof in Neckarhausen, Freiwillige Feuerwehr, Abteilung Neckarhausen
10.00 Uhr: ‚ÄěGl√§serne Produktion‚Äú, 10. Kartoffelfest & ‚ÄěTag der offenen T√ľr‚Äú, Landwirtschaftsbetrieb A. und H. Koch
Grenzhöfer Straße 30
11.00 Uhr: Ausstellung ‚ÄěWeite – Freiheit‚Äú, Schloss in Neckarhausen, Dauer: bis 07.10.2012

Donnerstag, 27.09.2012

20.00 Uhr: Veranstaltung: Vorsorgevollmacht & Patientenverf√ľgung – Chance und Risiken, Pflegeheim ‚ÄěNeckarHaus‚Äú, Cafeteria im Pflegeheim (Wingerts√§cker 2)“

Info & Kontakt

Hauptamt, Melanie Striehl, Telefon: 06203 / 80 82 12,
melanie.striehl@edingen-neckarhausen.de
www.edingen-neckarhausen.de

Wie aus dem Heddesheimblog ein Netzwerk geworden ist

Mit einer Recherche hat alles angefangen…

Das war das "erste" Heddesheimblog - als Unterseite von blogger.de

 

Heddesheim/Rhein-Neckar, 07. Mai 2012. (red) Vor drei Jahren ist das Heddesheimblog.de gestartet. Zun√§chst als privates Blog, auf dem der Journalist Hardy Prothmann als B√ľrger seine Gedanken und Recherchen wegen einer umstrittenen Logistik-Ansiedlung ver√∂ffentlicht hat. Das Heddesheimblog hat sich in der Branche schnell einen Namen gemacht – als Zukunftsmodell f√ľr einen modernen Lokaljournalismus. Mittlerweile ist daraus ein Blog-Netzwerk geworden – nicht nur in Nordbaden.

Von Hardy Prothmann

Im Fr√ľhjahr 2009 war aus Sicht des Mannheimer Morgens die Welt mehr als in Ordnung. Das Viernheimer Logistik-Unternehmen „Pfenning“ plante eine angebliche 100-Millionen-Euro-Investition in dem beschaulichen Dorf. Bis zu 1.000 Arbeitspl√§tze, Gewerbesteuer in H√ľlle und F√ľlle, ein gl√ľcklicher B√ľrgermeister – die (bis dato nicht gef√§hrdete) Zukunft des Dorfes ist gerettet. So die Botschaft der Zeitung.

Schlechter Zeitungsjournalismus als Anlass

Mir ist selten eine so unkritische Hofberichterstattung untergekommen. Kritische Fragen? Recherchen? Nichts davon war bei dieser Jubelberichterstattung zu erkennen, geschweige denn zu erahnen.

Auch die ARD ist bereits auf das Heddesheimblog aufmerksam geworden. (Klick auf das Bild f√ľhrt zum Artikel)

Weil ich als B√ľrger in Heddesheim selbst vom starken Verkehrsaufkommen betroffen war, fing ich an, ein wenig zu recherchieren. Als erstes im Archiv des Mannheimer Morgens – so wie eigentlich ein Redakteur der Zeitung eine Recherche beginnen sollte. Und ich wurde f√ľndig: Rund drei Dutzend Artikel gab das Online-Archiv her. Alle negativ √ľber dieses „Familienunternehmen Pfenning“, das ohne jeden Bezug zu den kritischen Berichten als „Heilsbringer“ f√ľr Heddesheim gefeiert wurde.

Wohin mit meinen Recherchen? Dem Mannheimer Morgen als „Thema“ anbieten? Sicher nicht. Ich habe meine Texte zun√§chst bei blogger.de (siehe Foto oben) eingestellt. Der erste Text erschien am 28. Aprl 2009: „Alles gut oder alles schlecht mit Pfenning in Heddesheim?“ Und ist nach wie vor sehr lesenswert.

Großes Interesse Рwachsende Zugriffszahlen

Die Zugriffszahlen gingen binnen weniger Tagen so schnell nach oben, dass die Seite oft nicht erreichbar war. Ich mietete deswegen eigenen Speicherplatz und veröffentlichte auch andere lokale Nachrichten.

Auch das fand Interesse und Anklag und nach wenigen Wochen reifte die Idee, ob es nicht m√∂glich w√§re, eine eigene Lokalzeitung im Internet zu gr√ľnden. Ich hatte schon von √§hnlichen Projekten geh√∂rt, aber das waren oft nur „Versuche“.

Ich versuchte mit. Die erste Erfahrung war: „Mein“ Journalismus war in der nordbadischen Provinz eine Zumutung. Es enstanden schnell zwei Lager: Die einen jubelten, die anderen kotzten. Auch, weil ich kurz nach dem Start vom Heddesheimblog in den Heddesheimer Gemeinderat gew√§hlt worden war – diese Funktion habe ich nach einem Umzug nach Mannheim aufgeben m√ľssen.

Auch wir sind Gegenstand von Berichterstattung - gut 300 Berichte wurden √ľber das Konzept und die Macher vom Heddesheimblog bereits verfasst.

Kritische Nachfragen? Meinungsstarke Kommentare? Investigative Recherchen? Das war man im Verbreitungsgebiet der Monopolzeitung Mannheimer Morgen nicht gewohnt. Die Zugriffszahlen stiegen rasant und auch bundesweit wurde das Heddesheimblog in der Journalistenbranche ein Begriff. „Was macht der Prothmann da?“, wurde gefragt. Ist das ein Ego-Projekt eines bei√üw√ľtigen Journalisten oder vielleicht ein Zukunftsprojekt f√ľr einen neuen Lokaljournalismus?

Zahlreiche Branchenberichte

Ende 2009 w√§hlte mich eine Jury in der Kategorie „Regionales“ auf Platz 3 unter die 100 Journalisten des Jahres 2009. Seit dem Start des Heddesheimblogs wurde ich als Redner, Seminarleiter oder Podiumsteilnehmer engagiert. Bei der Initiative Tageszeitung, dem Deutschen Journalistenverband, dem Bayerichen Journalistenverband, auf Kongresse, an Hochschulen, zu Unternehmer-Workshops.

Mittlerweile gibt es Dutzende von journalisten Studien- und Masterarbeiten, die das Heddesheimblog und andere lokale Internetmedien zum Thema gemacht haben und rund 300 Presse-Ver√∂ffentlichungen mit Bezug auf diese Form von Lokaljournalismus. Spiegel Online, FAZ, S√ľddeutsche, taz, Welt, ARD, NDR, Tagesspiegel, Berliner Zeitung – die Liste der „bekannten“ Medien, die √ľber den Journalismus in der Provinz geschrieben haben, ist lang. Auch bei den Nachdenkseiten oder fefes Blog ist das Heddesheimblog Thema.

Oder das Prinzip. Das Heddesheimblog ist l√§ngst √ľber den Ort hinausgegangen. Ende 2009 kam das Hirschbergblog.de dazu, Anfang 2010 das Ladenburgblog.de, Ende 2010 das Weinheimblog.de, Anfang 2011 das Rheinneckarblog.de, das Viernheimblog.de und seit Anfang 2012 sechs weitere Gemeinden des Wahlkreises Weinheim.

Netzwerk weitet sich aus: istlokal

Mit dem Unternehmer Peter Posztos habe ich im Herbst 2011 die Firma Istlokal Medienservie UG gegr√ľndet, weil wir unsere Erfahrungen auch anderne zur Verf√ľgung stellen wollen. Peter Posztos macht die Tegernseer Stimme, ebenfalls eine lokale Zeitung im Internet. Seit Anfang 2012 vermarkten wir unser Produkt Istlokal OS und haben schnell neue Partner gefunden – beispielsweise in Bretten, Schweinfurt oder Weiterstadt.

Dar√ľber hinaus gibt es ein Netzwerk von weiteren lokal arbeitenden Journalisten, wie Stefan Aigner in Regensburg oder Hubert Denk in Passau. Auch Philipp Schw√∂rbel in Berlin hat mit seinen Prenzlauer Berg Nachrichten schon viel Aufmerksamkeit erlangt.

Immer mehr Lokaljournalisten gr√ľnden Blogs und nutzen beispielsweise wie wir die Istlokal OS-Software.

 

Uns alle vereint, dass wir guten, seri√∂sen und vor allem kritischen Journalismus anbieten wollen. Einen Journalismus, der sich traut, Fragen zu stellen und nicht nur vorgefertigte Informationen zu erhalten. Keine Wohlf√ľhl-Schwurbelei, sondern eine f√ľr die Demokratie herausragende Aufgabe zu erf√ľllen. Meinungen durch Informationen zu erm√∂glichen. Der Artikel 5 unseres Grundgesetzes ist die Gesch√§ftsgrundlage.

Um diese Arbeit zu finanzieren, setzen wir auf Werbeeinnahmen Рwie eh und je bei den Medien. Wir erzeugen Aufmerksamkeit und verkaufen diese. Das ist ein seriöses Geschäft.

Kleines, engagiertes Team

Zur Zeit arbeitet ein festes Team von sieben Mitarbeitern f√ľr die „Rheinneckarblogs“ – dazu weitere freie Journalisten, Kolumnisten und freundschaftlich verbundene Kollegen. Im Vergleich zur Personalausstattung der anderen Medien im Berichtsgebiet sind wir sehr klein aufgestellt – im Vergleich mit anderen setzen wir aber immer wieder Themen, die Thema sind.

Im Herbst 2011 beispielsweise mit der Fischfutter-Aff√§re. Der gr√ľne Bundestagsabgeordnete Hans-Christian-Str√∂bele hatte uns f√ľr einen Bericht abgemahnt. S√§mtliche Berliner Zeitungen berichteten √ľber den Skandal, viele weitere Zeitungen und auch der NDR. Insgesamt wurde unser Bericht innerhalb weniger Tage gut 140.000 Mal aufgerufen, anfangs st√ľrzte gar der Server wegen der massiven Zugriffe ab.

Zuletzt mahnte uns der Gr√ľnen-Bundespolitiker Hans-Christian Str√∂bele ab - und zog die juristische Attacke wieder zur√ľck. Quelle: Die Welt

 

Die lokalen Zeitungen Mannheimer Morgen, Weinheimer Nachrichten und Rhein-Neckar-Zeitung hielten sich „zur√ľck“, denn aus deren Sicht gibt es uns nicht. Die Fischfutter-Aff√§re mitten im Berichtsgebiet? Kein Thema f√ľr die „unabh√§ngigen“ Printjournalisten.

Aus unserer Sicht gibt es die Zeitungen – und vor allem viel schlechten Journalismus. Was wir immer wieder thematisieren, wenn deren gesch√∂nte und klientelabh√§ngige „Berichterstattung“ skandal√∂s wird. So werden umgeschriebene Pressemitteilungen als eigene Berichte ausgegeben oder noch schlimmer – Themen h√§ufig gar nicht berichtet, wenn sie den Zeitungen nicht „passen“. Und das betrifft beim besten Willen nicht nur uns. Was nicht berichtet wird, ist auch nicht passiert.

Juristische Attacken

F√ľr mich pers√∂nlich hat diese Arbeit auch viele Nachteile gebracht. Seit nunmehr 21 Jahren arbeite ich als Journalist, 18 Jahre ohne jegliche juristische Streitigkeiten. In den vergangenen drei Jahren habe ich 11 Abmahnungen erhalten. Einmal habe ich eine Einstweilige Verf√ľgung wegen widriger Umst√§nde „akzeptiert“, einen Vergleich geschlossen, 9 Mal konnte ich die Abmahnung abwehren. Unterm Strich haben diese Prozesse gut 20.000 Euro gekostet, weil man nicht wollte, das publik wird, was √∂ffentlich sein sollte. Und diese Prozesse kosten auch viele Nerven.

Sehr erfreulich ist der Kontakt zu den Leserinnen und Lesern. Viele unserer Artikel entstehen, weil wir Hinweise bekommen. Beobachtungen, Gedanken, Erfahrungen von Menschen, die sich Anteil haben und nehmen an unserer Gesellschaft und nicht gleichg√ľltig sind. Diesen m√∂chte ich stellvertretend f√ľr das Team danken.

Ebenfalls erfreulich ist die Zusammenarbeit mit vielen Beh√∂rden, die die Meinungsfreiheit hoch achten. Explizit m√∂chte ich die sehr gute Zusammenarbeit mit der Polizei loben und in weiten Teilen auch mit den Feuerwehren. In unserem Berichtsgebiet sind zwei Namen erw√§hnenswert, B√ľrgermeister Manuel Just in Hirschberg und B√ľrgermeister Rainer Ziegler in Ladenburg, die sich kommunikativ sehr hervortun. Auch B√ľrgermeister Lorenz in Dossenheim m√∂chte ich gerne als neuen Kontakt erw√§hnen, der uns beim Antrittsbesuch sehr freundlich empfangen hat. In den anderen Orten beginnen wir die Arbeit erst und die Kontakte stehen noch bevor.

Den Heddesheimer B√ľrgermeister Micheal Kessler muss ich leider nach wie vor als ausgewiesenen Feind der Pressefreiheit besonders hervorheben. Sein Amtsverst√§ndnis kommt in diesem Bericht sehr eindeutig zur Sprache: „Ich bin die Gemeinde.“

Unabhängige Berichterstattung

Wie unabh√§ngig wir tats√§chlich arbeiten, erkennt jeder, der unsere Berichterstattung verfolgt. Wir kritisieren „Gr√ľne“ ebenso wie „Schwarze“, scheuen uns nicht vor „Rot“ oder „Geld“ oder „Orange“. Aber auch hier bieten wir Meinungen an: Ganz verallgemeinernd stellen wir fest, dass die CDU, die SPD und die FDP in der Region unserer Berichterstattung nicht wohlgesonnen sind.

Explizit die Ladenburger und Weinheimer CDU m√∂chten wir lobend ausnehmen – nicht weil diese mit unser Berichterstattung „zufrieden“ sind, sondern weil sie gespr√§chsbereit sind. In Hirschberg explizit die Freien W√§hler und in Weinheim explizit Herrn Carsten Labudda (Die Linke) und Weinheim Plus. Die genannten Personen und Parteien suchen den Ausstausch und die Kritik – was gut ist. Explizit muss auch der Gr√ľne Landtagsabgeordnete Uli Sckerl erw√§hnt werden – trotz kontr√§rer Meinungen haben er und seine Mannschaft sich immer korrekt auf unsere journalistischen Anfragen hin verhalten.

Mit Recherchen zum Logistik-Zentrum "Pfenning" hat das Heddesheimblog angefangen - unsere Berichte konnten den Bau des Klotzes nicht verhindern, aber zur Aufklärung beitragen. "Das hab ich nicht gewusst", kann keiner mehr sagen.

 

Unentschieden ist noch das Verh√§ltnis zum Landratsamt. Nachdem wir dem stellvertretenden Landrat (Jurist) erst unter Verweis auf ein Bundesverfassungsgerichtsurteil klar machen konnten, dass wir „Presse“ sind, gibt es mittlerweile mit Stefan Dallinger (CDU) einen neuen, sehr kommunikativen (und fraktions√ľbergreifend gelobten) Landrat, der sich aber unser Ansicht nach noch ein wenig scheut, aktiv √ľber unsere Blogs mehr in Kontakt mit der Bev√∂lkerung zu treten. Wir werden herausfinden, wie es wirklich ist.

Der Kontakt zum Mannheimer Oberb√ľrgermeister Dr. Peter Kurz basiert auf einer gemeinsamen Vergangenheit – als freier Mitarbeiter f√ľr den Mannheimer Morgen habe ich den damaligen Stadtrat als sehr engagierte Pers√∂nlichkeit kennengelernt und ihn vor seiner Wahl zum OB portr√§tiert. Zuletzt hat sich dessen Engagement bei der Gegendemo zum NPD-Aufmarsch best√§tigt (Hierzu unsere Reportage auf dem Rheinneckarblog: „Warten auf den rechten P√∂bel„). Zu seinem Kollegen W√ľrzner in Heidelberg besteht noch kein pers√∂nlicher Kontakt, aber das wird sich √§ndern.

Vernetzter Journalismus vor Ort

Die miteinander vernetztenden Ortsblogs haben ein Konzept: Wir ver√∂ffentlichen Nachrichten, die f√ľr die Menschen vor Ort wichtig sind. Und wir zeigen auf, wie die Gemeinden miteinander vernetzt sind – auf vielf√§ltige Weise. Ob zu Verkehrs- oder Umweltschutzthemen, gemeinsamen Verb√§nden und Vertr√§gen – unsere Gemeinden im Berichtsgebiet sind vielf√§ltig verbunden, ebenso die Leserinnen und Leser.

Vielleicht vermisst man die ein oder andere Nachricht – da bitten wir um Nachsicht. Unsere Redaktion arbeitet sehr engagiert und wir m√ľssen manchmal den Mut zur L√ľcke haben, weil wir (noch) nicht jeden Termin besetzen k√∂nnen.

Sicher ist es auch Zeit, sich auf wesentliche Dinge zu konzentrieren. √úberbordende Berichte in den Zeitungen √ľber Vereinsfeste haben Bed√ľrfnisse geweckt, die fraglich sind. Was ist die Nachricht? „F√ľrs leibliche Wohl wurde gesorgt?“ Meinetwegen: Der Satz erz√§hlt die gesamte Geschichte. Es gab zu Essen und zu Trinken. Und wenn das nicht reicht, ruft man auch h√∂hrere Instanzen dazu: „Der Wettergott war den G√§sten gn√§dig, der k√ľhle Gerstensaft flo√ü in Str√∂men und die Luft war erf√ľllt vom Duft leckerer Bratw√ľrste“.

Gegen die Bratwurst-Berichterstattung

Das ist fettigster Bratwurst-„Journalismus“ und hat mit Journalismus nichts zu tun. Ganz klar ist es wichtig und richtig √ľber Feste zu berichten. Wir machen das auch – bei Vereinsfesten oft nur mit kurzen Texten (Ein Fest hat stattgefunden), daf√ľr aber mit vielen Fotos. Die erz√§hlen die Geschichte besser als zusammengeschwurbelte Nonsens-„Berichte“.

Sie, liebe Leserinnen und Leser, k√∂nnen aktiv daran teilhaben, das „Produkt“ Journalismus zu bewerten. Bringen Sie sich ein – schreiben Sie uns und anderen, was gef√§llt und was nicht. Journalismus muss man nicht hinnehmen, man kann seit dem Internet daran teilhaben. Sie k√∂nnen Kommentare schreiben und viel einfacher als fr√ľher die Redaktion direkt erreichen, sich mit Hinweisen, Vorschl√§gen und Kritik einbringen. Jedenfalls bei uns.

Wir freuen uns √ľber die Beliebtheit unserer Montagskolumnen, der ausgew√§hlten Tipps & Termine und der regen Teilnahme √ľber Kommentare auf den Blogs oder bei unseren Facebook-Seiten.

Herzlichen Dank an die Leser und Kunden

Nach drei Jahren Heddesheimblog & Co, m√∂chte ich Ihnen sehr herzlich genau daf√ľr danken. F√ľr Unterst√ľtzung und Kritik – beides gab es zuhauf.

Hardy Prothmann ist seit 21 Jahren als Journalist tätig und seit drei Jahren als "Blogger".

F√ľr die Zukunft w√ľnsche ich mir noch mehr kritische Anteilnahme, weil wir alle gemeinsam mit unserem Interesse f√ľr etwas einstehen, was ein absolutes Privileg ist: Freiheit, vor allem Meinungsfreiheit. Ohne diese ist Demokratie nicht m√∂glich. Da ich viel im Ausland gelebt habe und auch von dort berichtet, wei√ü ich unser freiheitliche Grundordnung uneres Heimatlandes sehr zu sch√§tzen.

Deswegen freue ich mich mit Ihnen und dem Team, wenn Sie uns weiter gewogen bleiben, uns mit Interesse und Informationen unterst√ľtzen. Den anderen „Heddesheimblogs“, egal, ob am Tegernsee, im Prenzlauer Berg, in Regensburg, in Weiterstadt oder Bretten oder Schweinfurt oder in vielen anderen Orten w√ľnschen wir viel Erfolg, immer den richtigen journalistischen Riecher und einen erfolgreichen Aufbau ihrer Angebote.

In diesem Sinne m√∂chte ich mich bei allen Mitwirkenden bedanken, selbstverst√§ndlich sehr besonders bei meiner Frau und der Familie, f√ľr das Engagement, das Verst√§ndnis, das Interesse und die aktive Teilnahme.

Im ersten Interview zum „Heddesheimblog“ hat mich der Kollege Thomas Mrazek gefragt, warum ich das mache, was meine Motivation ist?

Meine Antwort: Ich habe den Spaß meines Lebens.

Das gilt bis heute.

Herzlichst Ihr

Hardy Prothmann

Zahl der Kinder und Jugendlichen im Wahlkreis Weinheim aber r√ľckl√§ufig

Ilvesheim legt bei den Einwohnern am stärksten zu Рauch bei den Kindern

Nicht nur den Kommunen, auch den Vereinen gehen die Kinder aus.

 

Rhein-Neckar/Heidelberg, 23. M√§rz 2012. (red/cr) Nach einer Information des Landratsamts leben immer weniger Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren im Rhein-Neckar-Kreis. Am wenigsten Kinder und Jugendliche gibt es im Stadtkreis Heidelberg mit lediglich nur noch 13 Prozent. Wir haben uns die Zahlen f√ľr die Kommunen im Wahlkreis 39, Weinheim, besorgt. Danach f√ľhrt Ilvesheim beim Kinderzuwachs sehr deutlich in absoluten Zahlen – Schlusslicht ist Weinheim.

Der Wahlkreis Weinheim umfasst die Gemeinden Dossenheim, Heddesheim, Hemsbach, Ilvesheim, Ladenburg, Laudenbach, Schriesheim, Weinheim, Edingen-Neckarhausen und Hirschberg.

Die Einwohnerzahl des Wahlkreises Weinheim ist, nach Unterlagen des Statistischen Landesamts Baden-W√ľrttemberg in den Jahren 2007 bis 2010 um 1.737 Einwohner gestiegen. Die Zahl der Kinder unter 18 Jahren hingegen ist um 105 Personen zur√ľckgegangen.

Von den zehn Gemeinden im Wahlkreis k√∂nnen lediglich vier einen Zuwachs verbuchen – sowohl bei der Gesamteinwohnerzahl, als auch bei Kindern und Jugendlichen. Vier Gemeinden haben eine wachsende Einwohnerzahl, aber immer weniger Kinder. In sechs Gemeinden leben weniger Kinder als noch vor ein paar Jahren. In Laudenbach und Weinheim ist sowohl die Einwohnerzahl, als auch die Zahl der Kinder r√ľckl√§ufig.

Entwicklung der Gemeinden von 2007 bis 2010 im √úberblick:

Gemeinde Kinder Gesamt
01. Ilvesheim 236 703
02. Dossenheim 107 499
03. Hirschberg 52 134
04. Edingen-Neckarhausen 19 252
05. Heddesheim -64 65
06. Hemsbach -54 60
07. Schriesheim -34 53
08. Ladenburg -24 40
09. Laudenbach -72 -59
10. Weinheim -271 -10

Alle Gemeinden befinden sich im Wettbewerb um junge Familien – so sind in den vergangenen Jahren einige Neubaugebiete entstanden, die neue Einwohner anlocken sollen. Allerdings sind Kinder f√ľr die Gemeinden durch Zusch√ľsse zu Betreuungskosten auch ein Kostenfaktor. Insgesamt geht man aber bei den Gemeinden davon aus, dass man Zuz√ľge braucht, um durch Steuereinahmen die Gemeindekasse aufzubessern.

Auch die Vereine brauchen Nachwuchs und haben durch die Entwicklung teils große Probleme, ausreichend Nachwuchs zu finden.

Edingenneckarhausenblog.de startet

Liebe Leserinnen und Leser!

Edingen-Neckarhausen, 31. Dezember 2011. Die Gemeinde Edingen-Neckarhausen hat ab sofort ein neues Medium Рdas Edingenneckarhausenblog. Wir bauen unser Angebot kontinuierlich aus. Sie können daran mitwirken. Wer wir sind, was wir vorhaben und wie wir auf Sie zählen, erfahren Sie in diesem Artikel.

Von Hardy Prothmann

Wie die meisten Kommunen in Deutschland liegt auch Edingen-Neckarhausen in einem so genannten „Einzeitungskreis“. Das hei√üt, es gibt meist einen dominierenden Zeitungsmonopolisten vor Ort. Der bestimmt, was wann √ľber wen wie berichtet wird. Und auch, was nicht berichtet wird. Um sich eine ausgewogene Meinung bilden zu k√∂nnen, ist das ganz klar zu wenig.

Kritikfreudiger Journalismus

Wir bieten auf unseren „Blogs“ modernen, kritischen Journalismus. Der kann schneller sein als die Zeitung, hintergr√ľndiger, umfassender und f√ľr die Leserinnen und Leser ist er kostenfrei. Kritisch hei√üt f√ľr uns: Neugierig sein, Fragen stellen, Antworten suchen.

Hardy Prothmann ist verantwortlich f√ľr das Edingenneckarhausenblog.de. Bild: sap

Als Redaktionsleiter zeichne ich verantwortlich f√ľr die Inhalte und darf mich vorstellen: Ich bin in der Pfalz aufgewachsen und lebe seit langem in der Kurpfalz – von 1990 bis 2005 habe ich in Mannheim meinen ersten Wohnsitz gehabt, aktuell in Heddesheim. Seit 1991 arbeite ich als Freier Journalist. Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder.

Begonnen habe ich als freier Mitarbeiter f√ľr den Mannheimer Morgen, ab 1994 habe ich fast ausschlie√ülich √ľberregional f√ľr fast alle „gro√üen“ Medien gearbeitet. Darunter Die Zeit, S√ľddeutsche, FAZ, taz, Spiegel, Fokus sowie f√ľr ARD H√∂rfunk und Fernsehen. Von 1997-2004 war ich Mitinhaber und Redakteur der Medienfachzeitschrift „CUT“, einem Magazin f√ľr Radio- und Fernsehmacher.

Hintergrundinformationen

Im Mai 2009 habe ich das Heddesheimblog gegr√ľndet. Der Anlass: Ich war unzufrieden mit der vollkommen mangelhaften Jubelberichterstattung des Mannheimer Morgen √ľber ein in Heddesheim geplantes „Logistikzentrum“.

Ich habe meine eigenen Recherchen in einem „Blog“ online gestellt, um die B√ľrger mit Hintergrundinformationen zu versorgen, die nicht „in der Zeitung“ standen. Das Interesse war so gro√ü, dass ich mich entschlossen habe, als Verleger und Journalist ein lokales Internetmedium zu gr√ľnden.

Ein „Blog“ ist eine spezielle Software zum Erstellen von Internetzeitungen. Wir h√§tten unsere Angebote auch „Internetzeitung f√ľr…“ nennen k√∂nnen, haben aber bewusst eine Abgrenzung zur Zeitung gesucht. Eine Zeitung wird auf Papier gedruckt, bringt die Nachrichten von gestern oder vorgestern und ist durch ihr Format „begrenzt“.

Deutschlandweites Interesse

Dieses Projekt hat deutschlandweit f√ľr sehr gro√ües Interesse gesorgt. Mittlerweile gibt es mehrere Dutzend solcher Angebote, die sich klar am „Heddesheimblog“ orientiert haben und mit denen wir teils zusammenarbeiten.

Lange Zeit war das Logistikzentrum „Pfenning“ das Hauptthema beim Heddesheimblog. Nach und nach haben wir die lokale Berichterstattung ausgebaut. Ende 2009 kam das Hirschbergblog dazu, Anfang 2010 das Ladenburgblog, Ende 2010 das Weinheimblog, Anfang 2011 folgten das Rheinneckarblog und das Viernheimblog.

W√§hrend die „Ortsblogs“ Nachrichten und Informationen aus und √ľber die jeweilige Gemeinde ver√∂ffentlichen, ist das Rheinneckarblog ein regionales Medium. Hier ver√∂ffentlichen wir Themen aus einem Umkreis von rund 50 Kilometern.

„Wir“, das ist ein kleines Team von zur Zeit acht Mitarbeitern. √úber ein Netzwerk von lokaljournalistischen Internetangeboten erhalten wir auch Inhalte von Partnern aus ganz Deutschland (und teils aus dem Ausland), die wir „lokalisieren“, wenn diese in unser Berichtsgebiet passen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter istlokal.de.

Berichte √ľber Edingen-Neckarhausen

√úber Edingen-Neckarhausen haben wir schon mehrfach berichtet: Ob in Zusammenhang mit Festen in Ladenburg, die f√ľr √Ąrger auf der „anderen Neckarseite“ gesorgt haben oder √ľber die Kreistagssitzung im Herbst 2011 oder vor einiger Zeit √ľber einen n√§chtlichen Brand oder die Volksabstimmung zu Stuttgart 21. Diese Artikel finden Sie hier auf dem Rheinneckarblog. (Wir √ľbernehmen die bislang erschienen nach und nach in dieses Blog.)

Bericht von der Kreistagssitzung 2011 in Edingen-Neckarhausen.

Finanziert wird unser Angebot haupts√§chlich √ľber Anzeigen unserer Werbekunden. Dieses Gesch√§ft entwickelt sich zusehends. Der Markt f√ľr Online-Werbung ist aber noch l√§ngst nicht etabliert und muss ausgebaut werden. Erfreulicherweise verstehen aber immer mehr Partner, dass Online-Werbung effizienter und preiswerter ist als teure Printwerbung. Und auch „kleine“ Unternehmen haben hier die M√∂glichkeit beispielsweise mit Videos ihre Kunden zu erreichen.

Machen Sie mit

Es gibt schon lange einige „Fans“ unserer Blogs in Edingen-Neckarhausen, die immer wieder angefragt haben: „Wann kommt das Edingenneckarhausenblog?“ Die Antwort ist: Jetzt. Und zur Antwort geh√∂rt auch: Wir brauchen dazu Ihre Unterst√ľtzung.

Jede Gemeinde ist ein komplexes Gebilde und wir m√ľssen uns redaktionell erst „einarbeiten“. Sie k√∂nnen uns dabei helfen, indem Sie uns mit Themen, Kontakten, Hintergr√ľnden, also mit Informationen versorgen. Rufen Sie in der Redaktion an oder mailen Sie uns.

Sie k√∂nnen auch gerne aktiv mitwirken und uns Texte, Bilder und Videos anbieten. Und Sie k√∂nnen auch langfristig als freie Mitarbeiter selbst journalistisch t√§tig werden. Dabei ist eins wichtig: Wir berichten unabh√§ngig und √ľberparteilich. Wir berichten kritisch, aber gerne auch positiv.

Vereinen bieten wir in K√ľrze eine M√∂glichkeit, eigene Berichte bei uns kostenfrei online zu stellen. Der Vorteil ist gegenseitig: Wir k√∂nnen damit interessante Inhalte aus dem gesellschaftlichen Leben ver√∂ffentlichen und die Vereine profitieren von der gro√üen Aufmerksamkeit, die unsere Blogs auf sich ziehen. Bei Google sind unsere Angebote auf den Top-Pl√§tzen gelistet – das bef√∂rdert auch alle, √ľber die redaktionell bei uns berichtet wird.

F√ľr das neue Jahr 2012 w√ľnsche ich Ihnen von Herzen alles Gute.

Und nat√ľrlich w√ľnsche ich uns allen einen erfolgreichen Start f√ľr das Edingenneckarhausenblog.

In diesem Sinne

Herzlichst