Donnerstag, 29. Juli 2021

Schnelles Internet "bald" auch in Neckarhausen

„Die digitale Steinzeit ist vorbei“

Edingen-Neckarhausen, 15. April 2014. (red/ms) In den kommenden 15 Jahren sollen Glasfaserkabel in Edingen und Neckarhausen verlegt werden – fĂŒr etwa 2,8 Million Euro. Damit wird die Internet-Geschwindigkeit auf ein modernes Niveau gehoben: Besonders in Neckarhausen ist sie lange nicht mehr zeitgemĂ€ĂŸ, hier sind gerade einmal zwei Megabit pro Sekunde möglich. Der Gemeinderat freut sich, dass diese „digitale Steinzeit“ bald beendet sein wird. [Weiterlesen…]

Hans Stahl ist Spitzenkandidat

UnabhĂ€ngige BĂŒrgerliste stellt Liste zur Kommunalwahl auf

Edingen-Neckarhausen, 02. April 2014. (red/pm) Die unabhĂ€ngige BĂŒrgerliste Edingen-Neckarhausen hat ihre Kandidaten zur Kommunalwahl aufgestellt. [Weiterlesen…]

Debatte sorgt fĂŒr heftige Auseinandersetzungen im Gemeinderat

Trotz Streitigkeiten wird die Netzverpachtungsgesellschaft gegrĂŒndet

Edingen-Neckarhausen, 27. MĂ€rz 2014. (red/ms) Der Gemeinderat hat der GrĂŒndung einer Netzverpachtungsgesellschaft zugestimmt – allerdings nicht ohne Kontroverse: Zwischen SPD und CDU kam es zu einem fast schon beleidigenden Wortwechsel, in dem mehr Wahlkampf betrieben als sachlich argumentiert wurde. Am Ende ĂŒberstimmten UBL, GrĂŒne und SPD mit 12 mal „ja“ die sechs „neins“ der CDU. [Weiterlesen…]

Die Gemeinde ist fest entschlossen, ihre Idee zur Gestaltung des Schlossplatzes durchzusetzen

KĂ€mpfen fĂŒr ein gemeinsames Ziel

Edingen-Neckarhausen, 26. Oktober 2013. (red/ms) Wieder einmal beschĂ€ftigte der geplante Kreisverkehr in der NĂ€he des Schlosses den Gemeinderat: Am Mittwoch ging es um die Gestaltung der KreiselinnenflĂ€che und der des anliegenden GrĂŒns. Außerdem hat die Gemeinde einen schönen Schlossvorplatz noch nicht aufgegeben: Nachdem die EntwĂŒrfe dafĂŒr vom Straßenbauamt des Rhein-Neckar-Kreis abgelehnt wurden, will man nun das GesprĂ€ch suchen und, wenn nötig, „dem Kreis die ZĂ€hne zeigen“. [Weiterlesen…]

Gemeinderat stimmt Vorentwurf zu

MUK Logistik will an- und umbauen

Vorentwurf der Erweiterung des GelÀndes der MUK Logistik. Grafik: Bauamt der Gemeinde Edingen-Neckarhausen

 

Edingen-Neckarhausen, 17. September 2012 (red/la) MUK Logistik will seinen Standort im Berlich vergrĂ¶ĂŸern und sanieren. Der Vorentwurf des PlanungsbĂŒros „Stadtplanung und Architektur Fischer“ wurde in der vergangenen Gemeinderatssitzung einstimmig angenommen. BĂŒrgermeister Roland Marsch betonte, dass es sich dabei erst um den Anfang des Verfahrens handle.

Von Reinhard Lask

Hintergrund des Neuordnung ist, dass das Unternehmen MUK Logistik sich vergrĂ¶ĂŸern und ihre GebĂ€ude modernisieren möchte. Der aktuelle Bebauungsplan definiert das GelĂ€nde jedoch als Gewebegebiet. Das lasse bestimmte bauliche VerĂ€nderungen nicht zu. Die geplante TiefkĂŒhltechnik und Fassadengestaltung kollidiere mit dem aktuellen Bebauungsplan, weshalb die Umwidmung in ein Industriegebiet nötig sei.

Die neuen GebĂ€udehĂŒllen mĂŒssten auch extremen Temperaturen standhalten. Zudem wĂŒrde die GebĂ€udehöhe zum Teil von 15,5 auf 19 Meter anwachsen. Außerdem will das Unternehmen aus technischen GrĂŒnden auf eine WandbegrĂŒnung verzichten. DafĂŒr muss es fĂŒr AusgleichsflĂ€chen sorgen.

Ob die Erweiterung mehr Emissionen bedeutet, ist laut BĂŒrgermeister Marsch noch nicht klar. Dazu soll es ein Gutachten geben, dessen Ergebnis im FrĂŒhjahr vorliegen soll. Darin soll es um die RĂŒckordnung von GrĂŒnflĂ€chen und ein Bodengutachten gehen, dass Altlasten und den Umgang mit Gefahrgut untersuchen soll. Bei der AbschĂ€tzung des Gefahrenpotenzials sollen frĂŒhzeitig Fachleute an der Planung und Umsetzung beteiligt sein. Die ausfallende BegrĂŒnung soll das Unternehmen ĂŒber Ausgleichszahlung zur Schaffung oder Ausbau anderer Biotope kompensieren.

„Wir sind erfreut, dass der Standort durch die Erweiterung gesichert wird“, sagte Inge Honsel (CDU) und Ă€ußerte sich damit Ă€hnlich, wie die Sozialdemokraten. Auch die UBL stimmte fĂŒr den Vorentwurf. „Wenn man das ganze GebĂ€ude und nicht nur einen Teil auf den neuesten Stand bringt, wĂ€re das vielleicht besser fĂŒr Emissionsschutz“, wandte Klaus Merkle ein. Allerdings freute auch er sich darĂŒber, dass MUK Logistik offenbar langfristig wachsen will: „Die Erweiterung zeigt, dass das Unternehmen zum Standort Edingen-Neckarhausen steht.“

Auch die GrĂŒnen stimmten zu. Gerd Brecht betonte jedoch, dass seine Partei den Prozess kritisch im Blick behalten werde: „Wir mĂŒssen prĂŒfen, ob es einen Konflikt zwischen Ökonomie und Ökologie gibt und wollen eine Biotopvernetzung vorantreiben. Die UmweltvertrĂ€glichkeitsstudie wird zeigen ob es da Probleme gibt.“ Die Zustimmung gab es nur mit der AnkĂŒndigung die weiteren Verlauf mit „ökologischer Aufmerksamkeit“ zu begleiten.

JubilÀumsabend der Deutsch-Französischen Partnerschaft

Alfred Grosser spricht zu musikalischer Umrahmung

Der bekannte Publizist und Soziologe Alfred Grosser ist am 22. September 2012 zu Gast beim IGP e. V. Quelle: Pressefoto Gemeinde Edingen-Neckarhausen.

Edingen-Neckarhausen, 06. September 2012. (red/pm) Wir freuen uns am Vorabend des 50-jÀhrigen Bestehens des Deutsch-Französischen Vertrages und des JubilÀumsjahres unserer Partnerschaft, eine der wegweisenden Persönlichkeiten der deutsch-französischen VölkerverstÀndigung seit 1945 in Edingen-Neckarhausen zu Gast zu haben.

Information der Gemeinde Edingen-Neckarhausen:

„Alfred Grosser, der bekannte Politologe und Publizist, kommt als Gast der IGP zu einem Vortrag ins Schloss Neckarhausen. Thema des Abends: „50 Jahre Deutsch-Französischer Vertrag und DFJW – trotz Krise, die Zivilgesellschaft macht weiter“.

Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr. Wir werden vom besten Kenner beider LĂ€nder Interessantes ĂŒber die deutsch-französischen Beziehungen erfahren. Wir sind auch gespannt auf seine EinschĂ€tzung, wie die Zivilgesellschaft trotz der aktuellen Krise weitermachen soll und welche Rolle dabei die StĂ€dtepartnerschaften spielen können. Wir freuen uns ĂŒber die einmalige Chance, Alfred Grosser zu hören und mit ihm in Dialog zu treten. Eine weitere Gelegenheit fĂŒr uns alle, mehr ĂŒber unsere französischen Nachbarn zu erfahren und unser Partnerland noch besser kennen und verstehen zu lernen.

Die Veranstaltung wird von der deutsch-französischen SÀngerin Anabelle Hund und dem Pianisten Marcus Rau musikalisch umrahmt. Sie werden unserem Gast und uns französische und deutsche Chansons prÀsentieren.

Wir haben allen IGP-Mitgliedern bereits eine Einladung zugestellt. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, werden die Anmeldungen entsprechend ihres Eingangs berĂŒcksichtigt. Senden Sie die Anmeldung bitte an folgende Adresse: IGP e.V., BrĂŒckenstraße 9, 68535 Edingen-Neckarhausen, gerne auch per E-Mail: igp@igp-jumelage.de (Betreff: A. Grosser). SchĂŒler und Studenten sind besonders willkommen.

Wir freuen uns auf eine denkwĂŒrdige Veranstaltung fĂŒr unsere Partnerschaft.

Alfred Grosser  ist deutsch-französischer Publizist, Soziologe und Politikwissenschaftler. Er studierte Politikwissenschaft und Germanistik und war ab 1955 Inhaber eines Lehrstuhls am Institut d’Ă©tudes politiques de Paris (Sciences Po) in Paris. 1992 wurde er als Studien- und Forschungsdirektor an der „Fondation Nationale des Sciences Politiques“ emeritiert. Alfred Grosser war ab 1965 Mitarbeiter zahlreicher Zeitungen und Fernsehanstalten. Unter anderem schrieb er politische Kolumnen fĂŒr La Croix und Ouest France.

Er setzte sich sehr fĂŒr die deutsch-französische VerstĂ€ndigung ein und hat sich in der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart fĂŒr die deutsch-französischen Beziehungen engagiert. Er war einer der intellektuellen Wegbereiter im Vorfeld des „ElysĂ©e-Vertrags“ und bei der GrĂŒndung des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW). Bei zahlreichen Reisen und VortrĂ€gen in Deutschland und Frankreich hat er an der Aussöhnung beider NachbarlĂ€nder mitgewirkt und sie gefestigt.“

Info & Kontakt

Erwin Hund, Telefon: 06203/180501
Klaus Merkle, Telefon: 06203/2730
E-Mail: igp@igp-jumelage.de
www.igp-jumelage.de