Donnerstag, 29. Juli 2021

Gemeinderat verabschiedet 107 Jahre kommalpolitischer Erfahrung

„Wir können mit Stolz darauf zurĂŒckblicken, was wir erreicht haben“

Edingen-Neckarhausen, 04. Juli 2014. (red/ms) Der alte Gemeinderat ist ein letztes Mal zusammengekommen. Ab dem 16. Juli wird das neue Gremium tagen. In dieser letzten Sitzung verabschiedete sich BĂŒrgermeister Roland Marsch von den neun ausscheidenden Mitgliedern und lobte sie fĂŒr ihre „herausragende Arbeit“: Sie alle dĂŒrften stolz sein, auf das, was sie erreicht haben.
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Gemeinderatswahlen 2014

Nominierungsversammlung der SPD zur Kommunalwahl

Edingen-Neckarhausen, 06. MĂ€rz 2014.(red/pm) Die SPD Edingen-Neckarhausen hat ihre Kandidaten fĂŒr die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 aufgestellt. [Weiterlesen…]

Die Mensa an der Pestalozzi-Schule wird kommen - aber wo, wie und vor allem wann?

Die Zeit drÀngt, doch einen Fehlschuss darf man sich nicht erlauben

Edingen-Neckarhausen, 28. Februar 2014. (red/ms) Am Dienstag fand eine Sondersitzung des Gemeinderats statt. Einziges Thema war eine Machbarkeitsstudie: An der Pestalozzi-Schule im Ortsteil Edingen soll eine Mensa her – darĂŒber sind sich alle einig. Doch nachdem die denkbaren Varianten vorgestellt wurden, gab es große Diskussionen ĂŒber eine geeignete AusfĂŒhrung. Die Entscheidung muss möglichst bald getroffen werden – doch ist die Angst vor einem falschen Entscheidung aus Zeitdruck groß. [Weiterlesen…]

"Vor zehn Jahren wurde alles falsch gemacht"

Platanen ersetzen AhornbÀume

Edingen-Neckarhausen, 21. Februar 2014. (red/ms) Derzeit stehen sechs AhornbĂ€ume auf dem Messplatz – allerdings befinden sie sich in keinem guten Zustand. Da dieser bis vor kurzem so schlecht war, dass die BĂ€ume sogar die Verkehrssicherheit gefĂ€hrdeten, wurden sie per Sofortmaßnahme zurĂŒckgeschnitten. Jetzt bieten sie nur noch einen wenig ansehnlichen Anblick und sollen durch Platanen ersetzt werden. [Weiterlesen…]

GemeinderĂ€te sprechen deutliches Lob an Verwaltung und BĂŒrger aus

Gute Fragen, gute Antworten

Edingen-Neckarhausen, 24. Januar 2014. (red/ms) Gestern befasste sich der Technische Ausschuss mit zwei Bauvoranfragen – was fĂŒr große Freude unter den GemeinderĂ€ten sorgte: Gelobt wurden BĂŒrger und Verwaltung fĂŒr gute Fragen und gute Antworten. „Jetzt wissen die Leute eindeutig, was möglich ist“, sagte Inge Honsel von der CDU. Ulrike Janson von den GrĂŒnen könnte sogar „auf den Tischen Tango tanzen, wenn es nur immer so einfach“ ginge. [Weiterlesen…]

Informationsveranstaltung zum geplanten BrĂŒckenbau wirft mehr Fragen auf als sie beantwortet

„Verplante“ Planer, besorgte BĂŒrger, „falscher Film“

Edingen-Neckarhausen, 20. November 2013. (red/ms) Der Andrang war gewaltig: Fast vierzig Besucher waren gestern bei der Gemeinderatsitzung – das ist rekordverdĂ€chtig. Auch BĂŒrgermeister Roland Marsch spricht davon, sich nicht erinnern zu können, jemals so viele Zuschauer gehabt zu haben. Grund fĂŒr das zahlreiche Erscheinen war ein Vortrag ĂŒber ein Bauhvorhaben zwischen Neu-Edingen und Seckenheim: Die alten, heruntergekommenen BrĂŒcken sollen durch eine neue ersetzt werden. Allerdings warf die Informationsveranstaltung mehr Fragen auf als sie beantwortete. [Weiterlesen…]

Gemeinderat beschließt mit knapper Mehrheit, PrivatgrundstĂŒck zu verplanen

Umstrittener Aufstellungsbeschluss

Edingen-Neckarhausen, 25. Oktober 2013. (red/ms) Es ist eher selten, dass sich der Gemeinderat in Edingen-Neckarhausen so uneinig ist. SPD und CDU waren dafĂŒr, die UBL und die GrĂŒnen dagegen: Es geht um ein GrundstĂŒck in Neckarhausen, an der Ecke, wo die Schlossstraße auf die Hauptstraße trifft. Momentan ist das GrundstĂŒck noch im privaten Besitz. Allerdings ist der EigentĂŒmer schon lange ausgewandert und der Grund ist seit Jahrzehnten ungenutzt. Nun will der Gemeinderat die FlĂ€che fĂŒr öffentliche Zwecke nutzen. [Weiterlesen…]

Aus dem Gemeinderat:

Sanierung von Schloss und Schlossumfeld ab August 2012

Edingen-Neckarhausen, 19. April 2012. (red/jt) Die Sanierung des Neckarhauser Schlosses war in der gestrigen Sitzung des Gemeinderates ein heiß diskutiertes Thema. Der Sanierungsberater Mario HĂ€gele stellte dem Gemeinderat und der Öffentlichkeit den geplanten Bauablauf vor. Anschließend wurde ĂŒber die Genehmigung der damit einhergehenden Kosten abgestimmt.

Bereits in der Gemeinderatssitzung am 21. MĂ€rz 2012 sprach der als Sanierungsberater eingesetzte Architekt Mario HĂ€gele ĂŒber den Bauzeitenplan und den Stand der Sanierungsarbeiten.

Auf Grund der hohen Anzahl an FeuchtigkeitsschÀden wurde damals festgestellt, dass zusÀtzliche Arbeiten notwendig werden. Neben dem Einbau einer Drainage unterhalb des Sandsteinsockels um das ganze GebÀude herum sind auch Arbeiten am Natursteinsockel und an Natursteinbauteilen notwendig. Des weiteren fallen Putz- und Malerarbeiten an der Fassade sowie Arbeiten an der DÀmmung und den DÀchern an.

Fördermittel aus dem „Denkmalprogramm“

HĂ€gele erklĂ€rte den Anwesenden den geplanten Bauablauf sowie den ĂŒberarbeiteten Zeitplan. So sollen die Bauarbeiten im August 2012 beginnen und bereits Ende 2013 fertig gestellt werden.

Um sich die Bezuschussung mit Fördermitteln aus dem „Denkmalprogramm“ von Bund und LĂ€ndern zu sichern, mĂŒsse man die Sanierungen zudem in „einem Zug“ durchfĂŒhren. Neben den Fördermitteln ermögliche eine zusammenhĂ€ngende Ausschreibung der Arbeiten auch Einsparungen bei der Auftragsvergabe.

FĂŒr die Finanzplanung der Gemeinde bedeutet das, dass die geschĂ€tzten Gesamtausgaben in Höhe von 1,5 Millionen Euro in drei Jahren (2012 – 2014) statt wie bisher geplant in vier Jahren (2012 – 2015) zur VerfĂŒgung gestellt werden mĂŒssen. Vor allem fĂŒr den Haushaltsplan 2013 stellt dies eine immense Mehrbelastung dar. Statt wie bisher geplant 300.000 Euro muss hier nun 1 Million Euro eingeplant werden.

Immense BauschÀden

In seiner PrÀsentation ging HÀgele auch auf die teilweise immensen BauschÀden ein. Die festgestellten SchÀden zeigte der Architekt den Anwesenden mit Fotografien.

So gibt es an den ÜbergĂ€ngen der DĂ€cher zum Mauerwerk keine Seitenbewahrung, viele Ziegel sind flĂ€chig abgeplatzt oder gar kurz vor dem Versanden. In Folge seien große Teile des Dachstuhls durchfeuchtet.

Auch viele Dachrinnen und Fallrohre sind bereits durchrostet, ebenso gibt es BauschÀden an den Fenstern und der Fassade. HÀgele sagte dazu:

Es sind BauschĂ€den da, die der Sanierung bedĂŒrfen. Und zwar rasch!

Man mĂŒsse die bestehenden SchĂ€den ernst nehmen, teilweise sei die bautechnische Schutzfunktion nicht mehr gegeben. Er Ă€usserte sogar die BefĂŒrchtung, dass „Steinbrocken runterfallen“.

Kreisverkehr vor dem Schloss beschlossene Sache

Bei der Vorstellung der neuen Bauplanung wurde den Anwesenden auch mitgeteilt, dass das Land endlich seine finanzielle Beteiligung am Bau des Kreisverkehrs zugesagt hat.

Der „Kreisel“ vor dem Schloss ist schon seit lĂ€ngerem geplant, im SpĂ€tjahr 2012 sollen nun die Arbeiten daran beginnen. Der Abschluss des Projekts ist fĂŒr die erste HĂ€lfte 2013 vorgesehen.

Mehrheit fĂŒr Sanierung „in einem Zug“

Michael Bangert (SPD) fragte den Architekten nach der Höhe des Einsparpotentials, dass durch die zusammenhĂ€ngende Auftragsvergabe entstĂŒnde. Laut HĂ€gele sei es jedoch „seriös nicht machbar, das zu quantifizieren“.

Wichtig waren fĂŒr alle Beteiligten die möglichen BeeintrĂ€chtigungen des Deutschen Turnfestes im Mai und des PartnerschaftsjubilĂ€ums im August durch die Sanierungsarbeiten. Neben der Gefahr durch Betrunkene Festbesucher auf den BaugerĂŒsten wurde vor allem ĂŒber die Aussenwirkung beim PartnerschaftsjubilĂ€um diskutiert.

FĂŒr Gerhard Hund (CDU) ist die Sanierung eine „ganz einfache Sache, die man kompliziert macht“. Nach seiner Meinung „wĂŒrde man ĂŒberhaupt nicht diskutieren, wenn die beiden Feste nicht wĂ€ren“. BĂŒrgermeister Marsch mĂŒsse halt mal „ĂŒber seinen Schatten springen“ und das JubilĂ€um vom Schlosshof auf den Festplatz verlegen. BĂŒrgermeister Roland Marsch sah darin kein Problem.

Hans Stahl (FDP / FWV-UBL) gab im weiteren Verlauf der Diskussion zu bedenken, dass man mit der heutigen Entscheidung im nĂ€chsten Jahr einer Mehrausgabe von 600.000 Euro zustimmen wĂŒrde. Er fand es „erschreckend“, dass das ausser ihm wohl keinem aufgefallen sei. Ebenso kritisierte er, dass der BĂŒrgermeister dazu nichts gesagt habe. Eine solche Entscheidung könne seine Fraktion nicht verantworten.

Gerd Brecht (BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen) fand die Argumentation von Mario HĂ€gele schlĂŒssig. Eine weitere zeitliche Verschiebung und eine große Debatte fand er „nicht förderlich“.

Der Gemeinderat stimmte bei einer Enthaltung sowie den Gegenstimmen von Ulrike Janson (BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen) sowie der fĂŒnfköpfigen Fraktion der FDP / FWV-UBL der Außensanierung des Neckarhausener Schlosses zu.